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Innovation, Kooperation und Erfolg junger Technologieunternehmungen Konzepte - Panelstudie - Gestaltungsempfehlungen von Bolz, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.07.2008
  • Verlag: Gabler
eBook (PDF)
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Innovation, Kooperation und Erfolg junger Technologieunternehmungen

Alexander Bolz analysiert, wie sich innovations- und kooperationsrelevante Merkmale auf den Erfolg junger Technologieunternehmungen im Entwicklungsverlauf auswirken und Ziel führend gestaltet werden können. Dr. Alexander E. Bolz promovierte bei Prof. Dr. Claus Steinle am Institut für Unternehmensführung und Organisation der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 355
    Erscheinungsdatum: 22.07.2008
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783834997753
    Verlag: Gabler
    Größe: 7112 kBytes
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Innovation, Kooperation und Erfolg junger Technologieunternehmungen

4 Innovation und Kooperation als Kernelemente des Konzepts erfolgsbezogener Einflussfaktoren: Empirische Überprüfung der formulierten Hypothesen (S. 138-140)

4.1 Erläuterung der empirischen Vorgehensweise

4.1.1 Paneluntersuchung als Längsschnittanalyse: Charakterisierung der Methode und der Erkenntnisabsicht

Der Erfolg junger Technologieunternehmungen ist nicht allein durch Aktivitäten der Gegenwart bestimmt. Entscheidungen und Handlungen der Unternehmungsvergangenheit sind für den aktuellen Erfolg ebenso bedeutend wie die aktuellen Festlegungen und Aktivitäten für den zukünftigen. Zur Analyse zeitversetzter Wirkungen von Einflussfaktoren werden Längsschnittuntersuchungen (Longitudinalstudien) eingesetzt, welche die Betrachtung des Untersuchungsobjekts zu mehreren Zeitpunkten beabsichtigen.1

Generelles Ziel von Paneluntersuchungen, als eine Form der Längsschnittstudien, ist die Erforschung von Veränderungen, die über die Erhebung von Merkmalen an denselben Untersuchungseinheiten in bestimmten zeitlichen Abständen realisiert wird. Panels fokussieren die Explikation beobachteter Veränderungen, also die Erklärung des Wechsels von Merkmalsausprägungen der Untersuchungseinheiten im Zeitablauf. Zur Erreichung dieses Explikationsziels müssen zusätzliche Variablen, sog. Einflussfaktoren in die Analyse einbezogen werden. Unterschieden werden hierbei die konstanten, intermittierenden und die kovariierenden Faktoren.

Konstante Faktoren sind Merkmale, die sich im Zeitraum der Untersuchung nicht verändern oder nicht verändern können, wie bspw. Bildungsgrad oder Geschlecht.4 Als intermittierende Einflussfaktoren werden Ereignisse angesehen, die sich zwischen den Messungen im Panelzeitraum ereignen. Hiervon können Wirkungen ausgehen, die eine Wandlung bei einzelnen Untersuchungseinheiten induzieren. Kovariierende Faktoren bedingen sich gegenseitig, d. h. im Rahmen des Wandels von Merkmalen bzw. Untersuchungseinheiten bestehen Interaktionen auch zwischen den Vari ablen.

Bei der Explikationsanalyse ist es jedoch von Bedeutung, diejenigen Einflussfaktoren zu bestimmen, die die Veränderung bei den Untersuchungseinheiten induziert haben. Grundsätzlich lässt sich die Methode in Beobachtungs-, Experimental- und Befragungspanels unterscheiden. Während Ersteres auf der wiederholten Wahrnehmung von Untersuchungseinheiten und der Registrierung des Wahrgenommenen beruht, ist das Experimentalpanel dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Erhebungen jeweils eine intermittierende Variable (Stimulus) eingeführt wird. Es wird angenommen, dass diese einen mittels der zuvor entwickelten Hypothesen nach Richtung und Ausmaß bestimmbaren Wandel bei den Panelmitgliedern induziert. In der vorliegenden Arbeit wird das Befragungspanel angewendet, welches "[...] auf der wiederholten mündlichen oder schriftlichen Befragung derselben Panel-Teilnehmer zum selben Untersuchungsgegenstand beruht [...]."7 Paneluntersuchungen sind jedoch mit einer Reihe von spezifischen methodischen Problemen verbunden, zu denen insbesondere die Stichprobenproblematik, die Panelmortalität und die Lerneffekte (Paneleffekte) zählen.

Unter der Stichprobenproblematik sind die sowohl bei einer möglichen Voll- als auch Teilerhebung zu erwartenden Probleme und Aufwendungen zu verstehen, die aus der Forderung nach einer langfristigen Mitarbeit an die Panelteilnehmer erwachsen.9 Weiterhin ist bei der Realisierung der Stichprobe das Problem der Anfangsverweigerer zu berücksichtigen, welches bei Paneluntersuchungen einen höheren Prozentsatz (i. d. R. mehr als 20%) als bei repräsentativen Querschnittsuntersuchungen (bis zu 10%) aufweist.10 Die Verweigerungsquote wird maßgeblich durch die Art und Weise der Probandenakquise sowie durch die Quantität und Qualität der hierfür eingesetzten Mitarbeit beeinflusst. Mit einem adäquaten Auftreten und einer hohen Über zeugungskraft des Anwerbers gegenüber de

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