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Internationale Rechnungslegungsstandards - IAS/IFRS Grundlagen und Grundsätze - Bilanzierrung, Bewertung und Angaben - Umstellung und Analyse von Wagenhofer, Alfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2013
  • Verlag: mi Wirtschaftsbuch
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Internationale Rechnungslegungsstandards - IAS/IFRS

Standardwerk zur Rechnungslegung Da bleibt keine Frage zur internationalen Rechnungslegung offen: Kompakt und umfassend informiert Alfred Wagenhofer über die Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), die auch die International Accounting Standards (IAS) einschließen. Er erläutert detailliert und verständlich relevante Hintergründe, Rahmenbedingungen und Konzepte sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsregeln und Angabepflichten nach IFRS.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 600
    Erscheinungsdatum: 11.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864161803
    Verlag: mi Wirtschaftsbuch
    Größe: 7963 kBytes
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Internationale Rechnungslegungsstandards - IAS/IFRS

1 Revolution in der Rechnungslegung

" Gegenstand dieser Verordnung ist die Übernahme und Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der Gemeinschaft, mit dem Ziel, die von Gesellschaften im Sinne des Artikels 4 vorgelegten Finanzinformationen zu harmonisieren, um einen hohen Grad an Transparenz und Vergleichbarkeit der Abschlüsse und damit eine effiziente Funktionsweise des Kapitalmarkts in der Gemeinschaft und im Binnenmarkt sicherzustellen. " (IAS-Verordnung 2002, Art 1)

Mit diesem Wortlaut beginnt die IAS-Verordnung der Europäischen Union, die im Jahr 2002 beschlossen wurde. Sie verpflichtet europäische kapitalmarktorientierte Unternehmen seit 2005 zur Veröffentlichung von Konzernabschlüssen nach internationalen Rechnungslegungsstandards , nämlich nach International Financial Reporting Standards (IFRS), die auch die bisherigen International Accounting Standards (IAS) umfassen. Die treibende Kraft für diese Regelung ist die Verbesserung der Effizienz der Kapitalmärkte in der EU. Es wird davon ausgegangen, dass die internationalen Rechnungslegungsstandards mehr Qualität der Finanzberichterstattung, eine höhere Transparenz und eine bessere internationale Vergleichbarkeit schaffen als die bisher angewandten nationalen Rechnungslegungsvorschriften.

Die IAS-Verordnung kam nicht völlig aus heiterem Himmel, sondern ist das Ergebnis eines bereits seit einigen Jahren anhaltenden Trends zu einer Internationalisierung der Rechnungslegung. In Deutschland begann diese Entwicklung hin zu einer internationalen Rechnungslegung bereits Anfang der neunziger Jahre. Ein entscheidender Schritt war die Entscheidung von Daimler-Benz für eine Notierung an der New York Stock Exchange (NYSE) im Jahr 1993. Damit brach Daimler-Benz aus der vormals deutschen wie auch europäischen "Verhandlungslinie" gegenüber der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC aus, die eine gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen zu erreichen suchte. Für die Notierung an der NYSE war eine Überleitung des Jahresergebnisses und Eigenkapitals vom deutschen Konzernabschluss auf US-amerikanische Rechnungslegungsstandards (US- Generally Accepted Accounting Principles , USGAAP) erforderlich. Der damalige Finanzvorstand von Daimler-Benz betitelte dies mit "Internationale Unternehmen brauchen eine globalisierte Rechnungslegung". 1

Nachdem solcherart das Eis gebrochen war, veröffentlichten etliche andere deutsche und später auch österreichische Unternehmen Konzernabschlüsse nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen. Darunter wurden zunächst sowohl die IFRS (damals noch IAS) als auch die US-GAAP verstanden. Zu dieser Zeit war nämlich unklar, ob sich letztlich die IFRS oder die US-GAAP durchsetzen würden. Etliche Unternehmen glaubten an die IFRS und veröffentlichten Konzernabschlüsse nach IFRS, andere entschlossen sich zu einer Rechnungslegung nach US-GAAP. Mit der IAS-Verordnung ist diese Unsicherheit beseitigt worden.

Aussage
"Die Gefahr, daß Deutschland in den nächsten Jahren gezwungen werden könnte, die GAAP der USA zu übernehmen, ist ernsthaft zu befürchten." Herbert Biener (1993), S. 352.

Was in der Rechnungslegung derzeit geschieht, verdient getrost Beschreibungen wie " Revolution " oder " Paradigmenwechsel ". 2 Mit der Abkehr vom HGB durch große und meinungsbildende Unternehmen wird nämlich eine Jahrzehnte dauernde Bilanzierungstradition in Frage gestellt. In ähnlicher Weise gilt dies aber auch für den Prozess des Standardsettings, für das Enforcement und für die Cor

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