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Kosten- und Leistungsrechnung für Fachwirte mit Übungsaufgaben und Lösungen von Kaesler, Clemens (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.02.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Kosten- und Leistungsrechnung für Fachwirte

Grundlagen der Kosten-Leistungsrechnung anschaulich und leicht verständlich erklärt. Das Buch eignet sich insbesondere für die Fachwirt-Weiterbildung, aber auch für das Grundstudium an Dualen Hochschulen, Fachhochschulen und an der Universität. Das Buch beinhaltet viele Beispiele, Lernaufgaben, Übungsaufgaben. Zu allen Wissensfragen und Übungsaufgaben sind die Lösungen angegeben. Es ist geeignet für ein gezieltes Lernen und Üben vor Prüfungen der Kosten- und Leistungsrechnung (Kostenrechnung und Erlösrechnung). Themen: Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Kostenartenrechnung, Kostenträgerrechnung, Kostenstellenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung. Diplom-Handelslehrer Clemens Kaesler war Mitglied des Prüfungsausschusses der Bilanzbuchhalter (IHK) der IHK Pfalz und ist seit vielen Jahren in der Weiterbildung von Fachwirten und Betriebswirten als Dozent und Autor tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 88
    Erscheinungsdatum: 27.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743123953
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1860 kBytes
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Kosten- und Leistungsrechnung für Fachwirte

2. Kostenrechnungssysteme

Folgende Lernziele sollen Sie in diesem Kapitel erreichen:

Einen Einblick über die verschiedenen Kostensysteme erhalten!
Kenntnis über die möglichen Einteilungsformen bei den Systemen erhalten!
Einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme erhalten!
Zur Erfüllung der Aufgaben der Kostenrechnung haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Kostenrechnungssysteme herausgebildet. Ein Kostenrechnungssystem erhält seine Ausgestaltung nach zwei Kriterien, zum einen nach dem Zeitbezug der Kosten, zum anderen nach Art und Ausmaß oder Differenzierungsgrad der Kostenrechnung. Ein Unternehmen hat zu entscheiden, welche Ausgestaltung für den Betrieb am wirkungsvollsten, aber auch noch wirtschaftlich sinnvoll, ist.

Die folgenden Kostenrechnungssysteme werden nach der Art und Weise, wie die in die KLR eingehenden Kosten ermittelt und weiterverrechnet werden, unterschieden.
2.1 Kostenrechnungssysteme nach dem Zeitbezug
2.1.1 Die Istkostenrechnung

Bei der Istkostenrechnung werden nur die tatsächlich angefallenen Kosten der vergangenen Periode berücksichtigt, d.h. Grundlagen für die Werte sind der effektive Verbrauch, die Ist-Mengen an Kostengütern, bewertet zu den tatsächlich gezahlten Preisen. Die Rechnungsperioden sind in der KLR kürzer als ein Jahr, meistens dauern sie eine Woche, einen Monat oder ein Quartal.

Dieses Kostenrechnungsverfahren ist sehr problematisch und für eine Kostenkontrolle ungeeignet, da Preisschwankungen auf dem Beschaffungsmarkt sich voll in der Kalkulation niederschlagen, Beschäftigungsschwankungen nicht berücksichtigt werden und Verbrauchsschwankungen nicht eliminiert werden.
2.1.2 Die Normalkostenrechnung

Bei diesem System werden die Kosten nicht auf Istkostenbasis, sondern zu Kostenwerten, die auf durchschnittlichen Ist-Kostenwerten der Vergangenheit beruhen, auf die Kostenstellen und die Kostenträger weiterverrechnet.

Normalkosten: Kosten, die sich aus Durchschnittswerten der Vergangenheit bilden.

Die Normalkostenrechnung beruht auf Kostenwerten, die sich aus den Durchschnittswerten der vergangenen Perioden berechnen. Dies hat den Vorteil, dass die Kosten über die Perioden vergleichbarer werden. Zudem wird das Unternehmen gezwungen, Abweichungen der Ist-Werte von den Durchschnittswerten (Normalkosten) zu analysieren.
2.1.3 Die Plankostenrechnung

In der Plankostenrechnung werden die Einzel- und Gemeinkosten je Kostenart und Kostenstelle mittels Arbeits- und Verbrauchsstudien und aufgrund von Erfahrungen vorausgeplant. Die Planung verläuft idealer-weise so, dass bei ordnungsmäßigem Betriebsablauf diese Plankosten Norm- und Vorgabecharakter haben. Während die Istkostenrechnung und die Normalkostenrechnung vergangenheitsbezogen sind, ist die Plankostenrechnung zukunftsgerichtet. Damit können bestimmte Kostenentwicklungen vorweg genommen werden und böse Überraschungen bei der Nachkalkulation vermieden werden.

Plankosten sind Einzel- und Gemeinkosten, die sich bezüglich der Preise und Mengen im Wesentlichen auf die Zukunft - in der Regel die kommende Rechnungsperiode - beziehen.

Plankosten: Kosten, die sich auf die Zukunft beziehen.

Vorteil ist, dass die geplanten Kosten (Planpreis Planmenge) mit den tatsächlich angefallenen Kosten (Istpreis Istmenge) verglichen werden können. Durch eine genaue Analyse können Preis- und Mengenabweichungen festgestellt werden.
2.2 Einteilung nach der Kostenverrechnung

Die Kostenrechnungssysteme können auch danach untergliedert werden, ob sie sämtliche Kosten (variable und fixe Kosten) auf die Kostenstellen und Kosten

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