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Marktchancen 4.0 Erkennen, entwicklen und umsetzen innovativer Geschäftsmodelle

  • Verlag: Kohlhammer
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Marktchancen 4.0

Um das Konzept Industrie 4.0 erfolgreich zu nutzen, bedarf es des unternehmerischen Muts und einer Neuausrichtung der Geschäftstätigkeit im Sinne einer stärkeren Kundenorientierung. Die Anreicherung von Sachleistungen mit nutzensteigernden Dienstleistungen sowie die Vernetzung von Unternehmen und Produkten führen zu maßgeschneiderten, schwer imitierbaren Lösungen. Es zeigt sich, dass eine erfolgreiche Positionierung auf neuen Märkten die eigene Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig sichert. Die Digitalisierung wirkt als Innovationstreiber zur Erschließung neuer Märkte und zur Entwicklung neuartiger Geschäftsmodelle. Die Beiträge stellen Markterschließungs- und Geschäftsmodellvarianten dar, beleuchten Möglichkeiten der Schaffung (über-)betrieblicher Wertschöpfungsnetzwerke und stellen Best-Cases vor. Prof. Dr. Marion Steven ist Inhaberin des Lehrstuhls für Produktionswirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Dr. Lisa Grandjean ist dort wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 258
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783170364745
    Verlag: Kohlhammer
    Größe: 5017 kBytes
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Marktchancen 4.0

2 Marktveränderungen durch die digitale Transformation in der Industrie

Kai-Ingo Voigt, Moritz John Hertlein, Marc Rücker, Johannes Veile 2


2.1

Einleitung

2.2

Theoretische Grundlagen


2.2.1

Digitale Transformation und Industrie 4.0


2.2.2

Marktdefinition anhand des Structure, Conduct and Performance-Modells

2.3

Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Marktbestandteile


2.3.1

Auswirkungen auf die Marktstruktur ("Structure")


2.3.2

Auswirkungen auf das Marktverhalten ("Conduct")


2.3.3

Auswirkungen auf die Marktleistung ("Performance")

2.4

Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis
2.1 Einleitung

In jüngster Vergangenheit haben die Begriffe "Industrie 4.0", "vierte industrielle (R)Evolution" und "Industrielles Internet der Dinge" ("Industrial Internet of Things", IIoT) sowohl in der Wissenschaft als auch in der Unternehmenspraxis stark an Bedeutung gewonnen. Diese Begrifflichkeiten beschreiben die weit(er)gehende Digitalisierung und intelligente Vernetzung von Produkten, Prozessen und Unternehmen und einen erneuten Paradigmenwechsel in der industriellen Wertschöpfung. Grundlage von Industrie 4.0 bilden Informations- und Kommunikationstechnologien (Kagermann et al., 2013; Voigt et al., 2016; Kiel et al., 2017; Liao et al., 2017; Schneider, 2018). Es wird vorausgesagt, dass Industrie 4.0 und die dahinterstehenden Technologien das Potenzial haben, Märkte zu verändern, beispielsweise in Form von steigender Marktvolatilität, einer Dynamisierung des Wettbewerbsumfelds und kürzeren Innovationszyklen (Roth, 2016). Inwieweit Industrie 4.0 über die Implikation für einzelne Unternehmen hinaus auch Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftlichen Märkte hat, ist bislang unklar und weitestgehend unerforscht.

Das Ziel des vorliegenden Beitrages ist es zu untersuchen, welche Auswirkungen Industrie 4.0 auf die gesamtwirtschaftlichen Märkte hat. Dabei sollen strukturelle Marktveränderungen, der Einfluss von Industrie 4.0 auf das Verhalten von Unternehmen auf den Märkten sowie die zukünftige Marktleistung näher beleuchtet werden.

Im ersten Schritt werden einige theoretische Grundlagen gelegt. Dazu wird der Begriff "Industrie 4.0" erläutert, wobei die grundlegenden Entwicklungen sowie die Rahmenbedingungen thematisiert werden. Anschließend wird das "Structure, Conduct and Performance"-Modell (Deutsch: Struktur-Verhalten-Erfolg-Paradigma oder SCP-Modell), das zur Beschreibung von Märkten einer Volkswirtschaft dienen kann, vorgestellt. Dabei wird im Speziellen dargestellt, welche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Dimensionen des Modells entstehen können. Weiterhin wird ein auf die Anforderungen der vorliegenden Studie angepasstes SCP-Modell entwickelt, welches sodann als Ausgangspunkt zur Beschreibung der Einflussfaktoren von Industrie 4.0 auf die Märkte dient. In diesem Zusammenhang werden drei Hypothesen (H1-H3) aufgestellt, die den Einflussbereich jeweils zusam

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