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Organisation und Information - Die Möglichkeiten und Grenzen des Intranet-Einsatzes zur Unterstützung organisatorischer Interpretationsprozesse von Domsalla, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.07.2012
  • Verlag: Examicus Verlag
eBook (ePUB)
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Organisation und Information - Die Möglichkeiten und Grenzen des Intranet-Einsatzes zur Unterstützung organisatorischer Interpretationsprozesse

Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich BWL - Unternehmensforschung, Operations Research, Note: 2.7, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit gibt einen tiefen Einblick zum Verständnis des Internet und seiner Wirkung auf die Kommunikation als Austauschprozess (Organisation von Information). Da Webtechnologien unsichtbar sind, kann die Arbeit helfen, einen Überblick zu digitalen Technologien zu bekommen. Mithin sind die grundlegenden Erfolgsfaktoren hier beschrieben. Selbst mich als Online-Pionier begleiten die Ergebnisse heute noch und sind überraschend stark bei der Lösung von Aufgaben im digitalen und analogen Bereich. Web 2.0, Social Web, integrierte Kommunikation, Sensemaking, Systemtheorie - das waren damals bereits die Werkzeuge dieser Arbeit. GF oder Abteilungsleiter: :: Zweite Internetagentur in Deutschland. :: Brand Unit Germany - Größte Internetagentur der Welt. :: European eBusiness - 5. größte PR-Agentur der Welt. :: International Marketing Communications - Markenunternehmen. :: KMTO - new, unique & first social brand model.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 129
    Erscheinungsdatum: 16.07.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783656998075
    Verlag: Examicus Verlag
    Größe: 889kBytes
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Organisation und Information - Die Möglichkeiten und Grenzen des Intranet-Einsatzes zur Unterstützung organisatorischer Interpretationsprozesse

2.2.3. Informationsinterpretation

Die Wahrnehmung eines Ereignisses verändert die wahrgenommene Unsicherheit. Informationen können diese verstärken oder vermindern. Wie aber gehen Organisationen mit Informationen um, deren Inhalt gut verstanden wird, aber nicht dessen Bedeutung? Der Prozeß der organisatorischen Interpretation erfüllt eben diese Aufgabe.

Zwei wesentliche Annahmen begründen diese Aussage. Zum einen nehmen Menschen Informationen nicht einfach nur auf, sondern geben ihrem Inhalt Sinn, indem sie interpretieren. Zum anderen wird diese Interpretation durch Kommunikation berührt. Durch Interaktion entsteht ein von den Beteiligten geteiltes, also in Teilen übereinstimmendes Verständnis innerhalb der Organisation 21 .

Die Theorien zum Symbolischen Interaktionismus und zur Media- und Information-Richness beschreiben diese Annahmen.

Einleitung Symbolischer Interaktionismus

Diese Theorie steht im strengen Kontrast zur Informationslogistik. Seine Bilderwelt beschreibt die interne Informationsumwelt als dynamisches Netzwerk von menschlichen Interaktionen. Im Zeitverlauf und durch Kommunikation zwischen den Mitgliedern entsteht eine Welt von Symbolen und Bedeutungen. Dazu gehören auch Sprache und Verhalten. Die Sprache dient der Interpretation von Situationen und der Bestimmung des Verhaltens aufgrund dieser Interpretationen. Durch die permanente Neuinterpretation und Neubestimmung der Handlungen erscheinen Organisationen dann als fließend und als permanent konstruiert und dekonstruiert durch interpretative und definitorische Prozesse.

Die Grundlage für Interaktionen in einer Organisation ist das geteilte System von Bedeutungen und damit Sinn. Unter Berücksichtigung der organisatorischen Informationen, fokussiert der symbolische Interaktionismus viel mehr auf die zugrundeliegende Absicht einer Nachricht, als auf ihre objektive meßbare Datencharakteristik.

Neue, unerwartete Ereignisse müssen aber auch neu interpretiert werden, da die bestehenden Bedeutungszuweisungen u.U. nicht mehr ausreichen. Ereignisse die innerhalb der Strukturen einer Organisation erklärt werden können, sind nicht unerwartet. Sie sind vorher schon einmal eingetreten und das System hat entsprechende Lösungsmöglichkeiten gespeichert. Sind Ereignisse und die mit ihnen verbundenen Informationen überraschend, muß das System ihnen Sinn verleihen, b.z.w. eine Bedeutung, mit der die Organisation umgehen kann. Erst auf Grundlage dieser Bedeutung, kann die Organisation relevante Handlungsmuster entwickeln.

Die aus dieser Sichtweise fokussierte Hauptaufgabe eines Managers ist die Entwicklung und der Austausch einer neuen Perspektive, so daß das Verhalten innerhalb der regulären Strukturen und Prozesse definiert und etabliert werden kann. Medien

Wie verarbeiten Manager die Informationen zur Interpretation der Umwelt? Wie können Organisationen gestaltet werden, um die verschiedenen Grade der Bedeutungsvielfalt von Umwelt zu reduzieren?

Eine Antwort findet sich in der Art, in der Kommunikationskanäle oder Medien für die organisatorische Informationsverarbeitung genutzt werden. Organisation müssen zwei unterschiedliche Informationsaufgaben lösen. Beide sind eng miteinander verknüpft, stellen aber unterschiedliche Aufgaben sowohl an die Manager als auch an die Strukturen und Prozesse der Organisation. Organisationen müssen sowohl eine ausreichende Menge an Informationen verarbeiten, als auch vieldeutigen Informationen eine Bedeutung geben. Die Bewältigung dieser beiden Aufgaben und damit der Erfolg der Organisation hängen von der Balance der in der Organisation genutzten "Information- und Media Richness" ab.

Richness

gegensätzlichster Zi

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