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Pisa 2006 - Schulleistungen im internationalen Vergleich Naturwissenschaftliche Kompetenzen für die Welt von morgen

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2007
  • Verlag: wbv Media
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Pisa 2006 - Schulleistungen im internationalen Vergleich

Die Neuauflage des Standardwerks bietet Grundlageninformationen zum Personalcontrolling in deutschen Unternehmen. Alle Handlungsfelder von der Personalplanung bis zur Restrukturierung werden an Beispielen namhafter Unternehmen vorgestellt. Der Einsatz des Personalcontrollings in der Praxis wird durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Rechenexempel ergänzt. Einen Schwerpunkt der zweiten Auflage bilden aktuelle Themen wie Hilfestellung zur demografieorientierten Belegschaftsstrukturplanung, strategische Steuerungssysteme, internationales Personalcontrolling und Personalprozessmanagement. Ein kommentiertes Kennzahlenglossar ergänzt das Standardwerk. E-Book inklusive: Beim Kauf dieses Buches erhalten Sie zusätzlich das E-Book. Die deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist die Fachvereinigung für Personalmanagement in Deutschland. In themenbezogenen Arbeitskreisen entwickeln Personalmanager aus Unternehmen, Wissenschaftler und Berater neue Praxislösungen für die Personalarbeit.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 440
    Erscheinungsdatum: 04.12.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783763946273
    Verlag: wbv Media
    Größe: 3726 kBytes
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Pisa 2006 - Schulleistungen im internationalen Vergleich

GEWÄHRLEISTUNG EINHEITLICHER LEISTUNGSSTANDARDS FÜR DIE SCHULEN: EIN PROFIL DER UNTERSCHIEDE BEI DEN SCHÜLERLEISTUNGEN ZWISCHEN UND INNERHALB VON SCHULEN (S. 201-202)

Den Bedürfnissen einer heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden und die Leistungsunterschiede zwischen den Schülerinnen und Schülern zu verringern, stellt für alle Länder eine gewaltige Herausforderung dar. Die von den Ländern gewählten Ansätze zur Bewältigung dieser Anforderungen sind unterschiedlich. Einige Länder haben integrative Schulsysteme, deren institutionelle Struktur nur begrenzte oder überhaupt keine Differenzen aufweist.

Sie wollen allen Schülerinnen und Schülern gleichartige Lernmöglichkeiten bieten und verlangen von sämtlichen Schulen und Lehrkräften, dass sie der gesamten Palette der Fähigkeiten, Interessen und Hintergrundmerkmale der Schüler Rechnung tragen. Andere Länder versuchen der Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, indem sie die Schüler zwischen den Schulen bzw. zwischen den verschiedenen Klassen ein und derselben Schule in Bildungsgänge bzw. Leistungsgruppen einteilen, um sie so entsprechend ihrem jeweiligen schulischen Potenzial und/oder ihren Interessen an bestimmten Lehrprogrammen bestmöglich fördern zu können.

In vielen Ländern werden diese beiden Ansätze auch miteinander kombiniert. Selbst in integrativen Schulsystemen können erhebliche Leistungsunterschiede zwischen den Schulen bestehen, bedingt durch die sozioökonomischen und kulturellen Merkmale des jeweiligen Einzugsgebiets oder durch geografische Unterschiede (zwischen einzelnen Regionen, Provinzen oder Bundesstaaten in föderativ gegliederten Ländern oder zwischen ländlichen und städtischen Gebieten). Schließlich können zwischen einzelnen Schulen auch Unterschiede bestehen, die sich schwerer quantifizieren bzw. beschreiben lassen und die z.T. auf Differenzen in der Qualität oder Effektivität des von ihnen angebotenen Unterrichts zurückzuführen sein können. Folglich kann das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen auch in integrativen Schulsystemen unterschiedlich sein.

Wie wirken sich die politischen und historischen Strukturen, die die Schulsysteme der einzelnen Länder prägen, auf die Leistungsunterschiede zwischen und innerhalb von Schulen aus und welche Zusammenhänge sind hier gegeben? Sind in Ländern, deren Bildungssysteme eine explizite Einteilung in Leistungsgruppen vorsehen, insgesamt größere Unterschiede bei den Schülerleistungen zu beobachten als in Ländern mit nicht selektiven Bildungssystemen? Solche Fragen sind vor allem für Länder relevant, die im Bereich Naturwissenschaften insgesamt eine große Leistungsheterogenität aufweisen. Abbildung 4.1 zeigt, dass in Bezug auf das Ausmaß der Variationsbreite der Kompetenzen, die 15-Jährige im Bereich Naturwissenschaften aufweisen, in den einzelnen Ländern erhebliche Unterschiede bestehen (Tabelle 4.1a). Die Gesamtlänge der Balken verdeutlicht die beobachtete Varianz der Schülerleistungen auf der PISA-Gesamtskala Naturwissenschaften.

Die Werte in Abbildung 4.1 sind ausgedrückt in Prozent der Durchschnittsvarianz der Schülerleistungen in den OECD-Ländern auf der PISA-Gesamtskala Naturwissenschaften, die 8 971 Einheiten entspricht2. An Werten über 100 ist abzulesen, dass die Varianz der Schülerleistungen im betreffenden Land größer ist als im Durchschnitt der OECD-Länder. Analog dazu weisen Werte unter 100 auf geringere Leistungsdifferenzen als im OECD-Durchschnitt hin. Finnland beispielsweise erreicht nicht nur die höchste Gesamtleistung, sondern weist zugleich eines der niedrigsten Niveaus bei der Varianz der Schülerleistungen auf.

In Neuseeland, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Australien und Deutschland sowie in den Partnerländern Israel, Bulgarien und Argentinien liegt die Varianz der Schülerleistungen dagegen um 10-37,1% über dem OECD-Durchschnitt4. Fü

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