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Psycho-Logik für Controller - inkl. Arbeitshilfen online Zahlen verständlich präsentieren, Konflikte managen von Botthof, Heinz-Josef (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.09.2015
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
29,99 €
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Psycho-Logik für Controller - inkl. Arbeitshilfen online

Wie rückt man Jahresabschlussanalysen, Planzahlen oder Investitionsentscheidungen am besten ins rechte Licht? Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie Zahlen optimal aufbereiten und überzeugend einsetzen. Die Autoren bieten Ihnen psychologisches Grundwissen und erklären geeignete Präsentations- und Moderationstechniken für eine lösungsorientierte Kommunikation. Dazu erhalten Sie Unterstützung, wie Sie auch mit konfliktgeladenen Situationen bei Präsentationen und in Meetings umgehen können. Inhalte: Psychologie der Zahlen: Wie Zahlen wirken und wie sie unterschiedlich interpretiert werden Zielgruppenadäquate Ansprache - von den Mitarbeitern bis zur Geschäftsführung So argumentieren Sie mit Zahlen: Planzahlen, Abweichungsanalysen, Benchmarking Zielorientiert kommunizieren, Konflikte managen, sachorientiert zusammenarbeiten
Arbeitshilfen online: Checklisten Gesprächsleitfäden Vorlagen Mustergrafiken
Nadja Raslan ist Geschäftsführerin von RaslanTraining und selbstständig als Beraterin und Trainerin tätig. Sie studierte Betriebswirtschaft mit dem Fokus Personal, Betriebspsychologie und Steuern. Ihre Kernkompetenzen liegen bei den Themen Führung, Kommunikation, Konflikt und Team. Als Lehrtrainerin bildet sie Systemische Coaches und Berater aus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 232
    Erscheinungsdatum: 10.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648071298
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 2711 kBytes
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Psycho-Logik für Controller - inkl. Arbeitshilfen online

1 Die neue Rolle des Controllers

Unsere Arbeitswelt ist stark arbeitsteilig und international ausgerichtet. Seit einigen Jahren wird eine deutliche Zunahme der Komplexität wahrgenommen. Zudem werden die Zyklen der Veränderung immer kürzer und die Ressourcen in Form von Personal aufgrund der Kosten, die sie verursachen, minimiert. Ein weiterer Faktor ist die knappe Zeit - getrieben von den Ansprüchen der Kunden, die immer schneller bedient werden wollen. Daraus ergibt sich ein magisches Viereck aus Komplexität - Dynamik - Ressourcen - Zeit. Jede einzelne Komponente ist schon schwer steuerbar. In der Realität kommen die Wechselwirkungen noch hinzu und erschweren die Aufgabe.

Abb. 1: Magisches Spannungsfeld - Controlling und diverse Einflussfaktoren

Wie eingangs beschrieben, können Zahlen sehr hilfreich sein, um Sachverhalte auf eine einfache und verständliche Weise darzustellen. Alles was wir messen und damit präzise darstellen können, verschafft Klarheit und Sicherheit im Hinblick auf unsere Aussagen. Internationale Standards, z. B. im Rechnungswesen, suggerieren eine absolute Vergleichbarkeit der Daten. Die Globalisierung sorgt für einen enormen Druck, diese Vergleichsmöglichkeiten herzustellen, und löst zudem eine enorme Dynamik aus. Die Vielzahl der Kennzahlen wird unübersichtlich und deren wirkliche Vergleichbarkeit bleibt fragwürdig. Jeder Anwender neigt dazu, die Aussagen der Kennzahlen in seinem Sinne zu nutzen. Verfälschungen bleiben dabei nicht aus. Also darf es nicht nur um die Zahl als solche gehen, vielmehr stehen ihre Bedeutung und das mit ihr verfolgte Ziel sowie die verwendeten Basisdaten/Basiszahlen im Vordergrund. Die Kompetenz des Controllers, die Zusammenhänge und deren Wechselwirkung zu erkennen und zu verstehen, ist für die sinnvolle Auswahl der Zahlen ein wichtiger Erfolgsfaktor.

In der beschriebenen Arbeitswelt werden die Aufgaben des Controllings immer wichtiger. Seine Einbindung ins Unternehmen wird enger und insofern werden seine Aufgaben wesentlich stärker an den Einflussfaktoren, die auf das Unternehmen wirken, sowie an den handelnden Personen des Managements ausgerichtet. Die Rolles des Controllers wird damit deutlich aufgewertet. Seine Funktion gewinnt eine zunehmende Bedeutung für die Unternehmenssteuerung, allerdings steigt entsprechend auch seine Verantwortung. Gleichermaßen werden die Herausforderungen im Hinblick auf die schriftliche und mündliche Kommunikation größer. Während der Controller in der bisherigen Rolle als Zahlenlieferant das Ende seiner Einflussnahme erreicht hatte, wird zukünftig die Beratung des Managements zu seinen Aufgaben gehören. Er wird zum bedeutenden Business Partner.

Wir stehen immer im Dilemma zwischen Stabilität und Flexibilität. Stabilität wird häufig mit Sicherheit und Klarheit in Verbindung gebracht. Gleichfalls wird sie aber auch als starr oder schwerfällig angesehen. Organisatorisch sprechen wir bei einer 100%igen Stabilität von "Bürokratie": klare Regeln, feste Kennzahlen, immer gleiche Verfahren und daher einfach in der Anwendung. Leider passt dies häufig nicht zu den Zielen oder den Anforderungen der Märkte.

Anders verhält es sich mit der Flexibilität: Wir können uns schnell an wechselnde Bedürfnisse anpassen, werden nicht durch Regelwerke gebremst und haben eine hohe Agilität. In einer 100%igen Ausprägung ist das die Organisationsform der "Ad-hoc-kratie". Das erfordert Menschen und Strukturen mit enormer Anpassungsgeschwindigkeit. In der Realität finden wir immer einen Mix aus beiden Aspekten. Je größer die Marktnähe, desto mehr Flexibilität wird erwartet. Allerdings ist Flexibilität schwerer beherrschbar als Stabilität. Somit steigen die Risiken, und wir suchen wieder nach Mechanismen, um das Risiko aufzuzeigen und zu reduzieren. Auch in diesem Zusammenhang wird in Szenariotechniken mit Zahlen gearbeitet. Allein die Vielzahl der verwen

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