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Die optimale Organisation der Online Redaktion

  • Verlag: VDZ
eBook (PDF)
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Die optimale Organisation der Online Redaktion

"Die optimale Organisation der Online Redaktion"

In dieser Studie wird anhand der Erfahrungen von erfolgreichen Online Redaktionen gezeigt, wie man diesen erfolgsentscheidenden Bereich bestmöglich organisieren kann. Ein kritischer Erfolgshebel ist z.B. die Zusammenarbeit zwischen Print und Online, denn derzeit schreiben nur ca. 5% aller Print-Redakteure auch regelmäßig online.

Die Ergebnisse zeigen, dass es keinen einheitlichen Königsweg für die Organisation gibt, aber dass man viel aus den Optimierungserfolgen anderer Redaktionen lernen kann. Darüber hinaus ist es durchaus möglich, die Effizienz der redaktionellen Arbeit zu steigern, ohne Einbußen auf der Userseite hinnehmen zu müssen.

Insgesamt wurden 11 Online Redaktionen mit über 25 Online Auftritten von Verlagen, TV Sendern und Online Portalen in die Untersuchung miteinbezogen - darunter erfolgreiche Online Angebote wie AOL, Tomorrow Focus, Spiegel Online, sueddeutsche.de oder

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 21
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783931940294
    Verlag: VDZ
    Größe: 889kBytes
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Die optimale Organisation der Online Redaktion

Optimale Organisation und Steuerung der Redaktion (S. 14-15)

Insgesamt ist die Bandbreite der internen organisatorischen Lösungen in den betrachteten Redaktionen heute sehr groß, und die Lösungen in sich sind ebenfalls sehr heterogen, mit vielen möglichen Misch- und Unterformen. Betrachtet man die Organisationslösungen differenziert in "Mono-Objekt" und "Multi-Objekt" (Zentralredaktionen) finden sich zunächst bei Mono-Objekt-Redaktionen zwei unterschiedliche Grundformen der Organisation: zum einen die klassische "Ressortorganisation", die angelehnt an Print Redaktionen nur ressortbezogen arbeitet. Zum anderen die "Pool- Redaktion", die letztlich alle Redaktionsmitglieder in gleicher Weise betrachtet und in welcher redaktionelle Aufgaben primär nach Verfügbarkeit/Kapazitäten verteilt werden. Zusätzlich existieren Spezialfunktionen, die "quer" zu sonstigen Organisationskriterien wahrgenommen werden, z.B. Bild, Community, Videotext. In Multi-Objektoder Zentralredaktionen ist häufig eine Trennung nach Objekten oder nach Objekten und Ressorts gegeben (Matrix-Organisation). Dabei können Redakteure sowohl für nur ein als auch für mehrere Objekte gleichzeitig tätig sein. Auch bei Zentralredaktionen existieren einige zusätzliche Spezialfunktionen; analog zu den Mono-Objekt-Redaktionen.

Die Gründe für die Wahl der einen oder anderen Organisationsform folgen keiner einheitlichen Logik, aber es lassen sich durchaus einige Anhaltspunkte für die Wahl der "richtigen" Organisation finden. So organisieren sich Zeitungen eher ressortspezifisch, kleine Spezialtitel eher mithilfe eines Redaktionspools. Insbesondere für kleine Redaktionen ist der ressortübergreifende Redaktionsaufbau ein wichtiges Mittel zur Kapazitätssteuerung. So erklärten alle im Rahmen der Studie befragten Redaktionen mit weniger als zehn Mitarbeitern, dass sie keine oder nur eingeschränkt eine ressortspezifische Differenzierung vornehmen und fast alle Redakteure auch ressortübergreifend und ressortkombinierend arbeiten. Bei entsprechender Qualifikation sind hier fast alle Ressortkombinationen denkbar.

Welche Redaktionsform ist effizienter?

Für die Beantwortung der Frage nach der effizienteren Organisationsstruktur wurde eine zweistufige Betrachtungsweise genutzt: Zunächst wurde die Redaktionsform der Befragten nach ihrem Objektbezug klassifiziert, d.h. nach "Mono-" bzw. "Multi-Objekt" (Zentralredaktion), im zweiten Schritt wurde der interne Redaktionsaufbau untersucht.

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