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Customer Centricity Die neue Chance für die Medienindustrie von Bird, Adam (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.08.2003
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
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Customer Centricity

Nichts ist mehr in der Medienindustrie, wie es einmal war. Bisherige Geschäftsmodelle haben nicht den versprochenen Erfolg gebracht. Wichtig ist ein besseres Kundenverständnis, direkter Kundenzugang und eine stärker ausgeprägte 'After-Sales'-Orientierung der Medienanbieter.

Adam Bird, Gregor Vogelsang und Thomas Künstner sind Partner bei Booz Allen Hamilton. Adam Bird leitet dort die Global Media & Entertainment Practice. Der Schwerpunkt von Gregor Vogelsang liegt im Bereich Consumer Publishing. Thomas Künstner fokussiert sich auf Strategie- und Organisationsthemen im Bereich TV und Neue Medien.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 202
    Erscheinungsdatum: 18.08.2003
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593413204
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 4577 kBytes
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Customer Centricity

Vorwort Zu Anfang des dritten Jahrtausends steckt die Medienbranche wieder einmal im Umbruch. So erstaunt es kaum, wenn allgemein von einer Krise gesprochen wird. Doch diesmal geht es um mehr als nur um einige technische oder taktische Kurskorrekturen: Möglicherweise befindet sich die Branche am Anfang einer der tiefgreifendsten Veränderungen seit der Erfindung des Buchdrucks. Ursache dafür sind nicht nur die technologischen Veränderungen wie die Digitalisierung, die rapide weiter fortschreitende Vernetzung und die Entwicklung breitbandiger Mobiltelefone, die unsere Medienlandschaft nachhaltig verändern werden. Es geht bei dieser Veränderung vielmehr um eine Machtverschiebung von den Produzenten der Inhalte hin zu den Endkunden, den Mediennutzern. Daher ist es für die Medienunternehmen unerlässlich, ein neues tieferes Kundenverständnis zu entwickeln, wenn sie den Wandel erfolgreich bestehen wollen. Genau darum geht es bei unserem Konzept der 'Customer Centricity'. Die Kundenbeziehungen gehören ins Zentrum der Unternehmensstrategie: Sie müssen aktiv gestaltet werden. Wie das geschehen kann, davon handelt unser Buch. Wir möchten zunächst vor zwei Missverständnissen warnen. Missverständnis Nummer eins: 'Customer Centricity' ist keine Management-Methode, kein neues Tool, mit dem Medienunternehmen wieder auf Kurs gebracht werden sollen. Vielmehr ist 'Customer Centricity' ein neuer gedanklicher Ansatz, ein Perspektivenwechsel, fast möchten wir sagen: eine Denkungsart. Folglich geht es in diesem Buch auch nicht darum, Maßnahmen zu beschreiben, wie 'Customer Centricity' erfolgreich implementiert werden kann. Zwar werden wir viele Beispiele aus unterschiedlichen Branchen kennen lernen, wie das in der Praxis funktioniert, doch geht es dabei nicht um Empfehlungen oder gar um Patentrezepte, die einfach übernommen werden können. Die wesentlichste Veränderung, die durch 'Customer Centricity' stattfinden soll, ist die Veränderung in den Köpfen der Medienmacher. Kurzum, es geht um nichts Geringeres als um ein neues Selbstverständnis. Missverständnis Nummer zwei: 'Customer Centricity' ist ein alter Hut, längst bekannt unter dem Namen Kundenorientierung, wahlweise auch Customer Relation Management. Unser Buch wird zeigen, dass 'Customer Centricity' weit über diese Vorstellungen hinausgeht und allenfalls am Rande mit ihnen zu tun hat. Wir werden über strategische Positionierungen sprechen (Kapitel 3), über weitreichende Veränderungen in der Organisation der Medienunternehmen (Kapitel 4), wir werden Produkte und Dienstleistungen vorstellen, die im Sinne der 'Customer Centricity' funktionieren (Kapitel 5). Wir werden uns dem veränderten Werbemarkt nähern (Kapitel 6) und einen Ausblick wagen, wie die Zukunft der Medien im Zeichen der 'Customer Centricity' aussieht. Dabei wird dreierlei deutlich werden: In vielen Bereichen (vor allem außerhalb der Medienbranche) ist 'Customer Centricity' bereits Realität, während die meisten Medienunternehmen noch einen weiten Weg vor sich haben. Wenn sie nicht rechtzeitig handeln, werden andere die Geschäfte machen, die sie heute beherrschen - schneller, kostengünstiger und näher am Kunden. Schon jetzt drängen branchenfremde Unternehmen mit Erfolg in die angestammten Reviere der Medien. Auch davon wird auf den folgenden Seiten die Rede sein. Und noch ein dritter Punkt: Es steht eine Renaissance des Vertriebs bevor. Medienunternehmen werden hier wesentlich stärker als bisher vernetzt denken müssen - auch über die Grenzen ihres Unternehmens hinaus. Dieses Buch hätte nicht geschrieben werden können ohne die zahlreichen anregenden Gespräche, die wir geführt haben, mit unseren Klienten aus der Medienbranche, mit Praktikern und Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachrichtungen. Unterstützt wurden wir durch unsere Kollegen Martin F. Brunner, Michael Fischer, Julia Lorey und Niko Steinkrauß, die ihre Erfahrung aus zahlreichen Medienprojekten haben einfließen lassen. Darübe

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