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Die Berufsausbildung zum Trader Die perfekte Vorbereitung für das Handeln an der EUREX von Wagner, Uwe (eBook)

  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Die Berufsausbildung zum Trader

Die zweite erweiterte Auflage von Uwe Wagners Die Berufsausbildung zum Trader ist der vollumfassende Leitfaden für alle, die eine professionelle und vor allem profitable Beschäftigung als Trader an der Börse anstreben. Das Buch vermittelt verständlich und strukturiert eine Fülle von theoretischen und praktisch umsetzbaren Informationen, die für den persönlichen Tradingerfolg unerlässlich sind und auch Informationslücken füllen, die in der bisherigen Fachliteratur nur zum Teil oder noch gar nicht angeschnitten wurden. Dabei kann Uwe Wagner auf 25 Jahre Erfahrung aus seiner erfolgreichen Arbeit an den Börsen EUREX und MEFF zurückgreifen. In nie dagewesener Deutlichkeit werden u. a. Themen wie die Vorgehensweise beim Aneignen von Lernstoff für die praktische Anwendung im Handel besprochen, die an der Terminbörse gehandelten Produkte verständlich dargestellt sowie die 'Spurenfindung' und richtige Interpretation der Aktivitäten dominanter Marktakteure aufgezeigt. Wagner stellt zudem die Grundstruktur von Handelsansätzen vor, die er bis heute selbst aktiv am Markt einsetzt. Abgerundet werden die Ausführungen mit Hinweisen zum Umgang mit Verlusten oder den Schwierigkeiten beim Wechsel vom Simulationshandel hin zu Echtgeldhandel. Der Autor erläutert praxisnah die Vorbereitung eines Handelstages und die Beendigung des Tradings durch das Führen eines Handelstagebuches. Darüber hinaus findet der Leser in diesem Buch viele Anregungen und Problemklärungen rund um das Trading, berichtet aus der eigenen Erfahrung des Autors aus seinem langen Berufsleben mit allen Höhen und Tiefen. Dieses Buch zeigt nicht nur, wie jeder seine Chancen deutlich erhöhen und mit erfolgreichem Trading seinen Lebensunterhalt aufbessern oder sogar verdienen kann, sondern schafft obendrein eine gute Vorbereitung auf die EUREX-Börsenhändlerprüfung.

Uwe Wagner (Jahrgang 1964) arbeitete während seines Studiums als Maklergehilfe an den Börsen Berlin, Wien und Madrid. Er startete nach erfolgreichem Diplomabschluss (Außenwirtschaft) seine Laufbahn bei der Deutschen Bank AG in Frankfurt und durchlief von 1991 bis 2004 verschiedene Verantwortungsstufen im Bereich Equity Trading und Nostrohandel. Von 1995 bis 1998 leitet er den Derivate-Handel bei der Deutschen Bank S.A. in Madrid und war anschließend verantwortlich tätig für die Entwicklung, den Einsatz und die Führung von Handelssystemen und Technischer Analyse im Equity Bereich. Als Autor und Referent hielt er Gastvorträge über Technische Analyse und Optionspreistheorie in Deutschland, Spanien, Österreich, Luxemburg und Russland. Er erstellt seit vielen Jahren den weit verbreiteten Technischen Morgenkommentar zum Tagesgeschehen an den Märkten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862487721
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 10191 kBytes
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Die Berufsausbildung zum Trader

Einführung

"Jeder Meister seines Faches hat einmal als Katastrophe angefangen."

T. Harv Eker

Ein noch junger Trader fragte mich einmal, welchen der vielen Themenkomplexe, die in der Fachliteratur beziehungsweise in Seminaren besprochen werden, ich für den wichtigsten halte, um das Traden wirklich erfolgreich zu erlernen. Diese Frage provoziert eine selten beachtete Gegenfrage, nämlich die nach dem zukünftigen Handelsschwerpunkt. Will der Betreffende künftig in einer kapitalstarken Handelsorganisation arbeiten? Will er Kommissionsgeschäfte tätigen oder in einer Vermögensverwaltung strategisch investieren? Oder geht es um das konkrete Spekulieren im kurzfristigen Zeitfenster, mit Eigen- oder Fremdkapital? Von der Klärung dieser Fragen im Vorfeld hängt die sinnvolle Beantwortung der an mich gestellten Grundfrage ab.

Die am Markt erhältliche Fachliteratur ist bis heute zu einem überaus umfangreichen Sammelsurium von Spezialthemen angewachsen. Auch wenn der reale, praktische Nutzen dieser Werke sehr unterschiedlich zu bewerten ist, decken sie dennoch ein gewaltiges Themenspektrum ab. Das verleitet rasch zu der Annahme, man benötige nur endlich das richtige Zählmuster, die korrekt interpretierbare Formation oder einen genialen Indikator, um den Kursrhythmus richtig beurteilen, einschätzen und schlussendlich treffsicher prognostizieren zu können. Ich persönlich halte die jeweiligen Einzelthemen für lesens- und auch erlernenswert, doch zäumen sie meiner Einschätzung nach das Pferd von hinten auf. Vor dem Hintergrund meiner 25-jährigen Berufserfahrung im Handel von Futures und Optionen meine ich, die Schwerpunkte werden an der falschen Stelle gesetzt. Denn es kommt darauf an, welches Produkt wir handeln, in welchem Markt wir handeln, welche Kapitalgröße wir umsetzen und welches Handelszeitfenster wir wählen. Entsprechend diesen Parametern sind die zu beherrschenden Themen, ihre Bedeutung und Auslegung und ganz besonders ihre Wertigkeit und Reihenfolge unterschiedlich. So wie ein Pilot zwar das Fliegen eines Flugzeuges im Allgemeinen erlernt, so muss er darüber hinaus Lizenzen für die jeweiligen Flugzeugtypen erlangen, um dann erfolgreich f liegen zu können. Nicht anders müssen wir das Traden verstehen. Sehen wir uns allein die Zusammensetzung der Handelseinheiten von Banken, Hedgefonds und Handelsgesellschaften an, wird deutlich, wie spezialisiert die Tätigkeiten eines jeden Einzelnen in dieser Menge von Personen in den Handelsräumen oder auch Pits sind. Und damit meine ich nicht einmal jene, die für eine reibungslose Abwicklung der Geschäfte in den sogenannten Middle- oder Back-Off ices arbeiten. Allein die Händler, strukturiert im jeweiligen Front-Off ice, sind auf konkrete Aufgaben und Schwerpunkte spezialisiert, die unterschiedlichstes Wissen, unterschiedlichste Fertigkeiten und unterschiedlichste Herangehensweisen verlangen. So steht für den Optionshändler im Vordergrund, die Risikoparameter der von ihm gehandelten Derivate, deren Zusammenspiel und ihre jeweilige Wechselwirkung auf die Wertentwicklung seines Portfolios zu beherrschen. Der Indexarbitrageur fokussiert auf Basis der Zinsentwicklung, Dividende (einschließlich steuerlicher Aspekte) und interessiert sich weniger für Richtungsszenarien der Kursentwicklung. Der Kommissionshändler, dessen Aufgabe die eff iziente Orderausführung zugunsten des Kunden ist, muss sich weniger in die Gedankenwelt und Arbeitsweise der Kurzfristhändler hineindenken. Vielmehr muss er den jeweilig aktuellen Orderf luss im Markt im Blick haben. Damit wird deutlich, dass der jeweilige Wissensschwerpunkt erheblich vom speziellen Tätigkeitsfeld des Händlers abhängt.

Diesen, unseren Platz innerhalb des Marktes müssen auch wir f inden und uns zu eigen machen. Der gleiche Jungtrader, der mir (vielleicht unbewusst) die wohl für ihn wichtigste Grundfrage gestellt hatte, beeindruckte mich noch durch eine weitere Aussage, die man nicht treffe

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