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Die Erfolgsgeheimnisse der Börsenmillionäre Vom Einstein der Börse bis zum König der Spekulanten von Balsiger, Peter (eBook)

  • Verlag: FinanzBuch Verlag
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Die Erfolgsgeheimnisse der Börsenmillionäre

DIE LEGENDÄRSTEN SPEKULANTEN UND KÖNIGE DER WALL STREET Sie hatten so fantastische Spitznamen wie 'König der Spekulanten', 'Einstein der Börse' oder 'Eine-Millionen-Prozent-Mann' und ebenso fantastisch waren die Summen, die sich auf ihren Bankkonten stapelten. Die Geschichte der Wall Street ist voll von kruden Persönlichkeiten, eiskalten Geschäftsmännern und Tellerwäschern, die zu Milliardären wurden. Vielen gelang ein fast unglaublicher Aufstieg, der gelegentlich nur noch durch ihren tiefen Fall überstrahlt wurde. Bis heute ist die Wall Street das wohl größte Sammelbecken einzigartiger Charaktere, die mitunter eine ganze Generation geprägt haben. Der 'nette Onkel' Warren Buffett, Silicon-Valley-Unternehmer Elon Musk, Hedgefonds-Manager Steve Cohen, sie alle sind an der Börse oder durch die Börse reich geworden. Mit 'Die Erfolgsgeheimnisse der Börsenmillionäre' erscheinen erstmals die Porträts der erfolgreichen Serie 'Legendäre Investoren' aus 'Börse Online', gesammelt und aktualisiert in Buchform. Peter Balsiger arbeitete nach abgebrochenem Studium der Rechtswissenschaften als Reporter und Kriegsberichterstatter (Sechstagekrieg, Vietnam, Biafra, Beirut) für den Schweizer Ringier-Verlag und machte als Pilot ausgedehnte Flugreisen durch Afrika, Asien und Amerika. Er war Chefredakteur mehrerer Zeitungen und Zeitschriften in der Schweiz (Blick, SonntagsBlick, Schweizer Illustrierte, Illustré) und in Deutschland (Quick). Als Berater mehrerer deutscher Verlage arbeitete er u.a. in Schanghai, Moskau, Warschau, Budapest, Prag, Berlin, Hamburg und Zürich. Buchveröffentlichungen: 'Vietnam' (1968) und 'Die Story' (1996). Peter Balsiger lebt heute in München, er kennt Matthias Steinmann aus der gemeinsamen Militärzeit. Dr. Frank B. Werner ist Geschäftsführer des Finanzen Verlags und gibt die Börsenzeitschriften ?uro, ?uro am Sonntag, Börse online und ARTINVESTOR heraus. Er studierte VWL und ist u.a. Juror beim Deutschen Finanzbuchpreis und beim Deutschen Journalistenpreis.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862488933
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 11057 kBytes
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Die Erfolgsgeheimnisse der Börsenmillionäre

Mark Twain -
Der heimliche Räuberbaron

© Topical Press Agency/Hulton Archive/Getty Images

Als Schriftsteller erlangte er Weltruhm, und mit seinen humorvollen und satirischen Büchern wie "Tom Sawyer" oder " Die Abenteuer des Huckleberry Finn" verdiente er Millionen. Kaum bekannt ist das andere Leben von Mark Twain: Er war Spekulant, Unternehmer und Erfinder, getrieben von der Gier nach dem schnellen Reichtum. Noch heute werden seine bissigen Kommentare über die Börse an der Wall Street zitiert.

So kennt die Welt den Erfolgsschriftsteller Mark Twain: Als scharfzüngigen Kritiker des "American Way of Life" und der Verlogenheit der bürgerlichen Gesellschaft. In seinen Büchern und Reportagen schilderte er bissig und entlarvend das Leben der Armen in den USA, prangerte die religiöse Heuchelei, die Polizeiübergriffe auf Minderheiten, die bestechlichen und betrügerischen Politiker an. Er brandmarkte die Gier nach Macht und die "Geldlust", die er als Amerikas Krankheit bezeichnete.

Sein Leben war eine aufregende Achterbahnfahrt durch das Amerika der industriellen Revolution. Der prominente Gesellschaftskritiker verfolgte im Stil eines Räuberbarons kompromisslos sein Ziel, ein Superreicher zu werden. Er machte ein Vermögen in der Welt des Big Business. Aber er verlor es auch wieder mit riskanten Spekulationen.

Die faszinierende, aber selten erzählte Seite seines bunten und abenteuerlichen Lebens: Twain hatte ein eigenes Verlagshaus gegründet und mit den Memoiren des Bürgerkriegsgenerals und späteren Präsidenten General Ulysses S. Grant 2,5 Millionen Dollar verdient, er war ein Wagniskapitalgeber, der sich an rund 20 Start-ups beteiligte, er war ein Wall-Street-Investor mit einem beträchtlichen Aktien-Portfolio, er war ein genialer Verkäufer und Erfinder, der sogar seine Arbeiten an Huckleberry Finn unterbrach, um sich auf seine Erfindungen zu konzentrieren. Er war ein gewiefter Geschäftsmann, der Tycoons wie Andrew Carnegie oder Henry Rogers, Rockefellers rechte Hand, zu seinen Freunden zählte.

Berühmt sind auch seine satirischen Bonmots zum Thema Börse, die noch oft zitiert werden. Zum Beispiel: "Oktober ist ein besonders gefährlicher Monat für Aktien-Spekulationen. Die anderen gefährlichen Monate sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Februar." Von den Banken hielt er nicht viel: "Ein Banker ist ein Mensch, der dir seinen Regenschirm leiht, wenn die Sonne scheint - aber der den Schirm zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt."

Mark Twain, der mit bürgerlichem Namen Samuel Langhorne Clemens hieß, kam 1835 als sechstes Kind einer verarmten Familie zur Welt. Die Familie wohnte in der Hafenstadt Hannibal am Mississippi, sie diente ihm später als Kulisse für sein Buch "Tom Sawyer". Samuel war elf, als sein Vater starb. Er musste deshalb die Schule abbrechen und begann zunächst eine Lehre als Schriftsetzer, arbeitete später als Drucker, Journalist und Autor von Glossen im Verlag seines Bruders und verbrachte viel Zeit in öffentlichen Bibliotheken, um seine Allgemeinbildung zu verbessern.

1857 heuerte er als Lotse auf einem Mississippi-Dampfer an. Ein geachteter und einträglicher Beruf, der junge Samuel verdiente jetzt im Monat mehr als ein Arbeiter in einem ganzen Jahr. Aus dieser Zeit stammte auch sein Künstlername: Der Ausdruck Mark Twain bedeutet in der Sprache der Flussschiffer eine Wassertiefe von zwei Faden (3,69 Meter). Dies war die sichere Tiefe für die großen Raddampfer, um in dem flachen und trüben Fluss nicht auf Grund zu laufen.

Der Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs bedeutete das vorläufige Ende der Schifffahrt. Samuel, nun arbeitslos geworden, meldete sich als Freiwilliger bei der Konföderierten Kavallerie, quittierte aber nach zwei Wochen bereits den D

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