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Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution Wie wir den digitalen Wandel gemeinsam gestalten von Schwab, Klaus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.01.2019
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
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Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution

Das neue Buch des Gründers und Vorsitzenden des Weltwirtschaftsforums
Wir stecken mitten in der Vierten Industriellen Revolution, und sie wird alles verändern: wie unsere Wirtschaft funktioniert, wie wir miteinander umgehen, was es bedeutet, Mensch zu sein. In seinem neuen Buch skizziert der Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab die wichtigsten Trends der neuen Technologien, die die Vierte Industrielle Revolution ausmachen und entscheidend für die Zukunft der Menschheit sein werden. Er legt dar, wie die daraus entstehenden Chancen bestmöglich für uns genutzt werden können und eine positive und nachhaltige Zukunft gelingen kann.

Klaus Schwab, geboren 1938 in Ravensburg, ist Gründer und Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums. Die in Genf ansässige Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation, die das alljährlich in Davos stattfindende "World Economic Forum" (WEF) ausrichtet, ein Treffen international führender Wirtschaftsexperten, Politiker, Intellektueller und Journalisten. Sein 2016 erschienenes Buch "Die Vierte Industrielle Revolution" stand monatelang auf der Wirtschaftsbestsellerliste.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 21.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641240370
    Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt
    Originaltitel: Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution
    Größe: 4467 kBytes
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Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution

Erster Teil
Die Vierte Industrielle Revolution

Kapitel 1 |
Ein Deutungsraster für die Vierte Industrielle Revolution

Die Vorstellung, dass die Welt in eine neue Phase des disruptiven Wandels eintritt, gehört zu den meistdiskutierten Themen in Vorstandsetagen und Parlamenten weltweit. Das vorliegende Kapitel stellt die zentralen Konzepte der Vierten Industriellen Revolution vor, ermittelt drei wesentliche Herausforderungen, die gemeinsam bewältigt werden müssen, und macht vier Grundsätze deutlich, auf die sich Bürger und Führungskräfte bei der Lenkung und Gestaltung neuer Technologien und Systeme in ihrer Entstehungsphase stützen können.

Ein Denkmodell für die Gestaltung der Zukunft

Der Begriff Vierte Industrielle Revolution beschreibt die laufenden und anstehenden Transformationen in den uns umgebenden Systemen, die die meisten von uns im Alltag für selbstverständlich nehmen. Was sich für all jene, die tagtäglich eine Abfolge kleiner, aber dennoch maßgeblicher Modifikationen erleben, nicht besonders bedeutsam anfühlen mag, ist alles andere als eine geringfügige Veränderung: Die Vierte Industrielle Revolution ist ein neues Kapitel der menschlichen Entwicklung und steht auf einer Stufe mit der Ersten, Zweiten und Dritten Industriellen Revolution. Auch sie wird von der zunehmenden Verfügbarkeit und Interaktion bestimmter außergewöhnlicher Technologien getrieben.

Die aufkommenden Technologien, die der Vierten Industriellen Revolution zugrunde liegen, bauen auf dem Wissen und den Systemen vorausgegangener industrieller Revolutionen auf, insbesondere auf den digitalen Möglichkeiten der Dritten Industriellen Revolution. Dazu gehören die zwölf Technologie-Cluster, die im zweiten Teil dieses Buches erörtert werden, wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik, additive Fertigung, Neurotechnologien, Biotechnologien, virtuelle und erweiterte Realität, neue Werkstoffe, Energietechnologien sowie Ideen und Möglichkeiten, von deren Existenz wir heute noch nichts ahnen.

Die Vierte Industrielle Revolution ist aber weit mehr als nur eine Beschreibung des technologiegetriebenen Wandels. In erster Linie ist sie eine Chance zur Gestaltung einer Reihe öffentlicher Diskurse, die uns allen - von führenden Technologen und Politikern bis hin zu Bürgern aller Einkommensgruppen, Nationalitäten und Provenienzen - verständlicher machen können, wie die machtvollen aufkommenden und konvergierenden Technologien unsere Umwelt beeinflussen und wie wir diese Entwicklung steuern können.

Dazu muss sich aber verändern, wie wir die einflussreichen neuen Technologien, die unsere Welt prägen, betrachten und diskutieren. Wir dürfen uns Technologie nicht als durch und durch exogene Kraft vorstellen, die unweigerlich unsere Zukunft bestimmt. Wir können Technologie aber auch nicht gegenbildlich schlicht als Werkzeug begreifen, das wir Menschen nach Gutdünken verwenden können.

Stattdessen müssen wir besser verstehen, wie sich die neuen Technologien miteinander vernetzen und uns auf subtile oder offensichtliche Weise beeinflussen, indem sie menschliche Werte widerspiegeln und verstärken, wenn wir Entscheidungen über Investitionen, Design, Einführung und Neuerfindung treffen. Ohne klare Vorstellungen von den Interaktionen zwischen Menschen und Technologien ist es schwierig, wenn nicht gar unmöglich, gemeinsam an Investitionen, Methoden und kollektiven Maßnahmen zu arbeiten, die sich positiv auf die Zukunft auswirken.

Die große Chance der Vierten Industriellen Revolution liegt daher darin, in Technologien mehr zu sehen als bloße Werkzeuge oder unvermeidliche Einflussfaktoren und Wege zu finden, so viele Menschen wie möglich in die Lage zu versetzen, in ihren Familien, Organisationen und Gemeinschaften Positives zu bewirken, indem sie die Systeme beeinflussen und steuern, die uns umgeben und unser Leben präg

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