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Innovationen managen in Hotellerie und Gastronomie von Freyberg, Burkhard von (eBook)

  • Verlag: Matthaes Verlag
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Innovationen managen in Hotellerie und Gastronomie

Hotellerie und Gastronomie erleben derzeit stürmische Zeiten. Die Ansprüche der reiseerfahrenen, multioptionalen, hybriden Gäste steigen, der Konkurrenzdruck ebenfalls, neue Geschäftsmodelle erobern bedeutende Marktanteile. Für Gastgeber ist es essenziell, dieser Situation mit innovativen Lösungen zu begegnen, um den langfristigen Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Doch was ist unter Innovationen zu verstehen und wodurch werden sie angestoßen? Womit beginnt die Innovationstätigkeit, und ist sie jemals abgeschlossen? Wie kann man Innovationen systematisieren? Antworten auf diese und viele andere wichtige Fragen liefert Innovationen managen: Von der theoretischen Herangehensweise, die anhand zahlreicher Beispiele und Interviews aus der Praxis anschaulich beleuchtet wird, über die Darstellung von Erfolgspotenzialen sowie notwendigen Voraussetzungen bis hin zu Methoden der Umsetzung zukunftsfähiger Ideen. Erfolgreiche Innovatoren berichten von eigenen Erfahrungen, die zum Aufbruch oder zur Konzeptüberarbeitung anregen. Prof. Dr. Burkhard von Freyberg, gelernter Hotelfachmann, Dipl.-Kaufmann ist geschäftsführender Gesellschafter des auf die Individualhotellerie spezialisierten Beratungsunternehmens Zarges von Freyberg Hotel Consulting. In dieser Funktion ist er sowohl in der Projektierung von neuen Hotelvorhaben als auch in Optimierungsprozessen in namhaften Hotelbetrieben im deutschsprachigen Raum involviert. Seit März 2009 hat er eine Professur für Hospitality Management an der Fakultät für Tourismus der Hochschule München inne. Vor der Gründung des eigenen Unternehmens war er mitunter mehrere Jahre bei der Treugast Solutions Group als Seniorberater tätig. Burkhard von Freyberg studierte Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (München), Universität. Prof. Dr. Axel Gruner ist gelernter Koch, staatl. gepr. Hotelbetriebswirt und Dipl.-Betriebswirt hat seit November 2004 eine Professur für Hospitality Management an der Hochschule München, Fakultät für Tourismus inne. Er verfügt über langjährige operative Erfahrung in der internationalen Hotellerie sowie als Unternehmensberater, Coach, Trainer, Dozent und Aufsichtsratsvorsitzender des Rhön-Park-Hotel Resorts. Mit seinem Unternehmen [tourism consulting & training] hat er sich auf die Begleitung von dienstleistungsspezifischen Erneuerungs- bzw. Innovationsprozessen spezialisiert. Laura Schmidt (geb. 1988) fand ihren Einstieg in die Hospitality Industrie im Zuge ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hilton München City. Im Anschluss daran nahm sie ein Studium an der Hochschule München auf, wo sie den Studiengang Tourismus Management mit Schwerpunkt Hospitality Management im Sommer 2015 mit dem Bachelor of Arts abschloss. Während ihres Studiums war sie für Hilton u.a. in Wien weiterhin tätig. Seit März 2015 unterstützt sie als freie Mitarbeiterin die Talent Garden GmbH im Bereich Marketing. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät für Tourismus setzte sie sich intensiv mit dem Thema Innovationsmanagement im Gastgewerbe auseinander. Im konsekutiven Masterstudiengang Hospitality Management vertieft sie seit Oktober 2015 ihre hotel- und gastronomiespezifischen Kenntnisse.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 264
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783875157154
    Verlag: Matthaes Verlag
    Größe: 23373 kBytes
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Innovationen managen in Hotellerie und Gastronomie

1

Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Hotellerie und Gastronomie?

Gäste, Investoren und Öffentlichkeit erwarten von Hoteliers und Gastronomen zunehmend einen verantwortungsvollen Umgang mit den Produktionsfaktoren. Immer mehr Gastgeber sehen sich deshalb in der Pflicht, nachhaltiger zu wirtschaften, ihr gesellschaftliches und ökologisches Engagement zu dokumentieren sowie diese Aktivitäten nach außen zu kommunizieren.

Jedes Handeln der Gastgeber und Gäste beeinflusst die derzeitigen sowie zukünftigen sozialen, umweltbezogenen und nicht zuletzt monetären Rahmenbedingungen unseres Umfelds. Die Frage ist, ob das Bewusstsein für ein nachhaltiges Agieren bei den Akteuren bereits vorhanden ist oder sich entwickeln lässt.

" Stell dir vor, du entdeckst eines Tages auf deinem Gartenteich eine Seerose. Du freust dich an ihrer wunderbar zarten Blütenpracht, weißt andererseits, dass diese Pflanze stark wuchert und ihre Blattfläche jeden Tag verdoppelt. Wenn sie ungehindert wächst, werden ihre Schwimmblätter eines Tages den gesamten Teich bedecken. Dann werden sie in kurzer Zeit alle anderen Lebensformen ersticken. Die Seerose scheint freilich in den folgenden Tagen und Wochen ziemlich zierlich und harmlos zu bleiben .

Du machst dir keine großen Sorgen. Im Gegenteil, du freust dich an ihrer wachsenden Pracht. Am 29. Tag stellst du plötzlich fest, dass ihre Blätter die Wasserfläche des Teiches zur Hälfte bedecken. Wie viel Zeit bleibt dir noch, um den Teich zu retten? "

Mit der Seerosen-Metapher veranschaulichten Dennis Meadows und sein Forscherteam schon im Jahr 1972 das Problem der heutigen ressourcen- sowie emissionsintensiven Industriegesellschaft, die sich wie eine Seerose exponentiell oder gar super-exponentiell entwickelt. (Meadows et al. 1972, S. 20ff)

Die Enquête-Kommission zum "Schutz des Menschen und der Umwelt" bildete 1994 die Erkenntnisse in einem "magischen Dreieck" ab, das besagt, dass eine Entwicklung nur dann nachhaltig sei, wenn Umwelt, Soziales und Ökonomie gleichrangig sind und in systematischer Weise miteinander verknüpft werden.

Das Wort Nachhaltigkeit beschreibt somit die besondere Rolle des Gastgebers hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozialer Ziele.
ÖKONOMISCHE NACHHALTIGKEIT

" Ökonomische Nachhaltigkeit beschreibt die betriebswirtschaftliche Nutzung eines Systems im Sinne einer Organisation oder eines Unternehmens in einer Weise, dass dieses in seinen wesentlichen Eigenschaften dauerhaft erhalten bleibt und sein wirtschaftlicher Fortbestand so gesichert ist " .

(Pufé 2012, S. 56)

Die Wirtschaft sollte folglich umwelt- und sozialverträglich sein und Wohlstand nicht allein durch Wachstum und Besitzmehrung erreicht werden, sondern vielmehr die Lebensqualität im Vordergrund stehen.

Insbesondere drei Fragen beschäftigen gastgewerbliche Unternehmer hinsichtlich des ökonomischen Nachhaltigkeitsaspekts:

1. Bringt das Investment in Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft einen Return on Investment?

2. Ist der Gast bereit, die eventuellen Mehrkosten mitzutragen?

3. Woher erhalte ich das Kapital für einen ganzheitlichen Ansatz inklusive der korrespondierenden Maßnahmen?

Als Ergebnis dieser Unsicherheit sind vor allem kleine und mittelständische Gastgeber noch nicht bereit, das Thema Nachhaltigkeit strategisch anzugehen oder, noch umfassender, CSR 1 Maßnahmen in ihrer Unternehmenspolitik zu verank

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