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Nachhaltige Geldanlagen Produkte, Strategien und Beratungskonzepte.

  • Erscheinungsdatum: 30.04.2014
  • Verlag: Frankfurt School Verlag
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Nachhaltige Geldanlagen

Einleitung:

Die Plasmapolymerisation ist ein Verfahren zur Produktion von dünnen Polymerschichten bis zu 105 nm Dicke. Bei dem Plasmapolymerisationsprozess wird durch das Einwirken eines Plasmas auf gasförmige, organische Moleküle eine Polymerbeschichtung erzeugt. Die so gebildeten Polymerschichten weisen eine komplexe und hochvernetzte Struktur auf.

In den letzten 20 Jahren hat die Plasmapolymerisation einen großen Aufschwung erfahren und sich zu einem Verfahren mit großer technischer Bedeutung entwickelt. Eingesetzt wird die Plasmapolymerisation zur Produktion von wasserundurchlässigen sowie wasserabweisenden Materialien. Weitere Einsatzgebiete finden sich im Korrosionsschutz, in der Herstellung von abriebsmindernden Schichten, Diffusionsbarrieren und elektrisch leitfähigen Schichten.

Im Gegensatz zur Plasmapolymerisation werden Metallcluster schon seit Jahrhunderten genutzt. Die ersten Anwendungen finden sich bereits im Altertum in der Herstellung farbiger Gläser durch Einfärben mit Metallpartikeln.

Auf ein großes wissenschaftliches Interesse stießen die Metallcluster bereits zu Anfang dieses Jahrhunderts. So beschrieb Wo. Ostwald besonders eindrucksvoll 1915 in dem Buch Die Welt der vernachlässigten Dimensionen' Cluster und ihre Eigenschaften.

Als Cluster werden in der Chemie und Festkörperphysik kleine Teilchen von Metallen und Halbmetallen bezeichnet. Es werden dabei kleine Cluster mit einem Durchmesser bis zu 4 nm von großen Clustern mit einer Größe von 4 bis 100 nm unterschieden. Die Atomanzahl reicht bei kleinen Clustern von weniger als 10 bis zu 500 Atomen. Die großen Cluster, welche auch Kolloide genannt werden, können bis zu 10 Atome beinhalten.

Die Präparation von Clustern aus verschiedensten Metallen in Plasmapolymermatrizen wird in der Literatur ausführlich beschrieben. Ebenso wird von der Einbettung bimetallischer Cluster in Polymermatrizen berichtet.

Besondere Aufmerksamkeit galt vor allem Gold- und Silberclustern, welche sich wie auch Kupfercluster durch die Absorption von Licht im sichtbaren Bereich auszeichnen.

Neben den Kupferclustern in Polymermatrizen ist die Darstellung solcher Cluster auch in Zeolithen, tiefgekühlten Edelgasmatrizen, Lösungen, Gläsern und Micellen möglich.

Die Stärke der Plasmapolymere gegenüber den anderen Matrizen ist, dass unterschiedliche Materialien mit einer bei Standardbedingungen beständigen, festhaftenden und dünnen Polymerschicht überzogen werden können. So lassen sich in Analogie zu farbigen Gläsern, deren Herstellung durch Einlagerung von Gold- und Kupferpartikeln möglich ist, auch farbige Polymerschichten auf verschiedensten Untergrundmaterialien herstellen.

Diese Schichten können als optische Filter oder optische Sensoren für Gase Anwendung finden. Weiterhin werden von Edelmetallclustern in beständigen Matrizen Impulse für die Nichtlineare Optik erwartet.

Neben den Anwendungen in Optik und Sensorik, wird auch an den Einsatz von metallhaltigen Polymerschichten in der Elektronik gedacht. Denn der Vorteil dieser Schichten ist, dass ihre elektrische Leitfähigkeit mit dem Metallgehalt und der Metallpartikelgröße eingestellt werden kann. Solche Schichten können Isolatoren darstellen. Es kann jedoch auch die Leitfähigkeit von Metallen erreicht werden.

Die Einlagerung von Metallclustern stellt somit eine erhebliche Erweiterung des Anwendungsspektrums von Plasmapolymerschichten dar.

Das Ziel dieser Arbeit ist, Kupfercluster in Plasmapolymerschichten darzustellen und zu charakterisieren. Es wird dabei von vorangegangenen Arbeiten mit den Metallen Silber, Gold, Platin und Palladium ausgegangen. Zur Polymerisation werden die silizium-organischen .Monomeren Hexamethydisiloxan HMDSO und Vinyltrimethylsilan VTMS verwendet, welche Plasmapolymere von hoher Härte und thermischer Stabilität bilden können.

Das verwendete Beschichtungsverfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Clusterbildung durch Metallv

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 712
    Erscheinungsdatum: 30.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783940913944
    Verlag: Frankfurt School Verlag
    Größe: 7659kBytes
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Nachhaltige Geldanlagen

Ethik in der Geldanlage: Grundlagen, Kriterien und Herausforderungen
Klaus Gabriel 1 Einleitung 2 Zu den Begriffen Moral und Ethik 3 Verhältnis zwischen Nachhaltigkeit und Ethik 4 Ethik in der Geldanlage: Kriterien, Methoden und Herausforderungen 5 Ethik und Profit - ein unvermittelbarer Gegensatz? 6 Zusammenfassung und Ausblick Literatur 1 Einleitung
Die Geldanlage unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten ist zwar noch keine Selbstverständlichkeit, aber ethische und Nachhaltige Geldanlagen sind gerade dabei, endgültig aus der Nische zu treten und breite Bekanntheit zu erlangen. In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die mit der Geldanlage einhergehende ökologische und soziale Verantwortung deutlich gestiegen. Immer mehr Menschen und Institutionen wissen um die mit einer Geldanlage verbundenen Chancen zur Gestaltung und Steuerung wirtschaftlicher Prozesse und wollen ihr Geld so veranlagen, dass sie damit ökonomische Prozesse und Strukturen unterstützen, die gerecht und zukunftsfähig sind. Die Geschichte einer derart motivierten ethischen Geldanlage begann im frühen 20. Jahrhundert und erfuhr eine wesentliche Dynamisierung durch die vor allem in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts einsetzende Nachhaltigkeitsdebatte. Die dabei eingeführten Begriffe wie ethisch, ethisch-ökologisch, nachhaltig oder sozialverantwortlich - um nur einige zu nennen - verweisen auf unterschiedliche Entstehungshintergründe und auf unterschiedliche inhaltliche Schwerpunktsetzungen der Geldanlage. Diese Begriffe lassen heute jedoch eine klare Kategorisierung nicht mehr zu. Trotzdem wird mitunter noch die Auffassung vertreten, dass ethische Geldanlagen etwas für gläubige Menschen sind und Nachhaltige Geldanlagen sich nur an ökologisch engagierte Menschen richten. Ein Blick auf den gegenwärtigen Diskurs über ökologisch und sozial verantwortliche Geldanlagen zeigt jedoch, dass Ethik sich ebenso wenig auf religiöse Themen beschränkt wie sich Nachhaltigkeit nicht nur auf ökologische Themen bezieht. Sowohl Ethik als auch Nachhaltigkeit beziehen sich in umfassender Weise auf Bedingungen und Möglichkeiten globalen Zusammenlebens und verweisen von daher auf eine ganzheitliche Sicht ökologischer und sozialer Wechselwirkungen. In einem ersten Schritt erscheint es wichtig, den Begriff der Ethik und den damit eng zusammenhängenden Terminus der Moral zu erläutern, zumal eine Verwechslung dieser beiden Begriffe häufig zu Missverständnissen führt. Darauf aufbauend soll zweitens das Verhältnis zwischen Ethik und Nachhaltigkeit beschrieben und aufgezeigt werden, dass Ethik und Nachhaltigkeit in der Geldanlage keinen Gegensatz, sondern eine notwendige Ergänzung darstellen. In einem dritten Schritt wird das Thema der Ethik in der Geldanlage anhand verschiedener Ansätze und Methoden veranschaulicht und abschließend wird am Beispiel der Materialitätsdiskussion auf die Spannung zwischen Ethik und Profit als bleibende Herausforderung ethisch verantwortlichen Investierens hingewiesen. 2 Zu den Begriffe

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