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Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in China Strategien, Chancen und Risiken von Yu, Miao (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2009
  • Verlag: Diplomica Verlag GmbH
eBook (PDF)
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Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in China

Aufgrund der zahlreichen Ressourcen, dem vielfältigen Klima, erfolgreichen Reformen und einem seit Jahren durchschnittlichen Wachstum von mehr als neun Prozent ist China zu einem der wichtigsten Produktionsstandorte und Absatzmärkte für ausländische Investoren geworden. China ist zu einem ernstzunehmenden Akteur in Weltwirtschaft und Politik aufgestiegen und hat seinen Platz unter den Handelsnationen gefestigt. Der chinesische Markt konfrontiert deutsche Investoren jedoch mit einer Vielzahl von Herausforderungen: die fremde Kultur, die schwer einschätzbare Mentalität, der Informationsdschungel, das 'seltsame' Vertragsverhältnis etc. Deswegen ist es auch nicht schwer zu verstehen, warum auch in heutiger Zeit die Bearbeitung des chinesischen Marktes durch ausländische Unternehmen mit Risiken behaftet ist, welche es im Tagesgeschäft genauso wie bei der Vorbereitung des Markteintritts in China zu beachten gilt, will man gewinnbringend auf dem chinesischen Markt agieren. Dieses Buch bietet dem Leser in kompakter Form Grundwissen über den chinesischen Markt und über die möglichen Markteintrittsstrategien für deutsche Unternehmen. Dabei werden sowohl geographische Informationen vermittelt als auch wirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Aspekte beleuchtet. Miao Yu, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Shenyang von 1994- 98, Nachfolgend Berufstätigkeit in China als Projektvizemanagerin im Bereich internationaler Technologietransfer und Exekutivmanagerin der Abteilung 'internationale Bildung' bei der Liaoning Shiji Gmbh; Übersiedlung nach Deutschland im Jahr 2000; Studium der Betriebswirtschaftslehre , Schwerpunkt internationales Management und Marketing an der FH Bonn-Rhein-Sieg / Rheinbach von 2002- 2006; Nach Beendigung des Studiums tätig als Managementtrainee bei der DEUTZ AG; Derzeit tätig als Assistentin der Marketingleitung bei VOSS Automotive

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 01.07.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783836625401
    Verlag: Diplomica Verlag GmbH
    Serie: China 23
    Größe: 1053 kBytes
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Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in China

Textprobe: Kapitel 3, Markteintrittsstrategien allgemein: Nachdem in den vorangegangenen Kapitel die Rahmenbedingungen einer Tätigkeit in der VR China dargestellt wurden, befasst sich diese Kapitel mit den Theorien der Markteintrittsstrategien. Im ersten Abschnitt werden die Gründe der Internationalisierung angesprochen. Im zweiten Abschnitt werden der Markteintritt und das Timing als Teil der Going-International-Strategien betracht und anschließend im dritten Abschnitt die Aufmerksamkeit den verschiedenen Formen der Markteintrittsstrategien, die nach der Intensität der Marktbearbeitung durch das internationalisierende Unternehmen geordnet sind, gewidmet. Hier werden zuerst die Entscheidungsfaktoren zur Marktauswahl, dann die Markteintrittsstrategien allgemein und anschließend der Markteintrittszeitpunkt untersucht. Der Begriff 'Internationalisierung' kann als Zustand oder als Prozess verstanden werden je nach Wahl des Ansatzes. Mit dem Zustand der Internationalisierung soll das Ausmaß der geographischen Verteilung der Leistungserstellung einer Unternehmung zu einem Zeitpunkt bezeichnet werden. Der Prozess der Internationalisierung beschreibt dann die Veränderung der geographischen Verteilung der Produktion mit dazugehörigem Zeitablauf.' Die Markteintrittsstrategien sind auch die Basisstrategien der Internationalisierung, die als Wertschöpfungsformen wie vom Export bis zu den Ansiedlungsformen wie Fusion und Akquisition verstanden werden. Die internationalen Unternehmen sind die Unternehmen, 'für die, die Aktivitäten im Ausland eine wesentliche Rolle spielen'. Motive der Internationalisierung: Zusammenfassend können die Antriebskräfte der Internationalisierung vier Motivkategorien zugeordnet werden. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Vorteile vorhanden sein müssen um in einem Unternehmen die Entscheidung für eine Internationalisierung zu fällen: Die Marktchancen des Zielmarktes bestehen für den ausländischen Investor hauptsächlich in der Größe und dem Wachstum beziehungsweise den Absatzmöglichkeiten. Auch andere Faktoren wie geringer Wettbewerb spielen eine Rolle. China als Absatzmarkt wird derzeit als Hauptgrund eines Chinaengagements deutscher Unternehmen wahrgenommen. Die Skalenvorteile ergeben sich aus der Mengenbündelung über Ländergrenzen hinweg. Hier ist besonders die Verteilung der Fixkosten auf eine größere Outputmenge, aber auch der Einsatz effizienterer Technologien in Verbindung mit einer Erhöhung des Produktionsvolumens und der Gewinn von Prozesswissen im Verlauf der Zeit von Bedeutung für das erzielen von Skalenvorteilen. Verbundsvorteile resultieren für ein sich internationalisierendes Unternehmen aus der räumlichen Verteilung der Unternehmensaktivität. Verbundseffekte, welche sich daraus ergeben, sind beispielsweise Risikominimierung infolge eines diversifizierten Geschäftsportfolios oder Lerneffekte welche sich aus der Beschäftigung mit einer fremden Kultur ergeben. Bei Verbundsvorteilen ist hauptsächlich die Betrachtung horizontaler Verbundseffekte von Interesse, da diese in unmittelbarem Zusammenhang mit der Internationalisierung stehen. Standortvorteile als abschließende Motivation für Unternehmen, ergeben sich aus den spezifischen Vorteilen, welche der gewählte Markt bereithält. Diese können entstehen aus Komponenten wie etwas niedrigen Bodenpreisen, steuerlichen Vorteilen, geringem Grad an Arbeitnehmerorganisation, aber auch durch Komponenten wie Agglomerationen oder der Nähe zu wichtigen Rohstofflagerstätten sowie Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften. Firmeninterne Voraussetzungen für die Ermöglichung der Internationalisierung: Wenn sich das Unternehmen zur Aufnahme von Auslandsaktivitäten entschließt, muss zunächst überprüft werden, ob die Voraussetzungen für eine Internationalisierung da sind beziehungsweise die local inertia überwunden werden. Im Kapitel zwei wurden die Chancen und Risiken des chinesischen Marktes analysiert, aber ein

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