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Wachstumsmärkte in Osteuropa Strategien für langfristigen Erfolg in den neuen EU-Ländern von Booker, Rita (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.04.2007
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
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Wachstumsmärkte in Osteuropa

Erfolgsrezepte für Osteuropa - wie Unternehmen in der EU-Wachstumsregion profitieren. Mit dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens erweitert sich die EU um zwei weitere potenzielle Wachstumsmärkte. Die EU öffnet sich den osteuropäischen Staaten und steht vor einer wirtschaftlichen Herausforderung von historischem Ausmaß. Vor allem für die Mittelständler ergeben sich hierbei neue Chancen - aber auch neue Risiken. Die Osteuropa-Expertin Rita Booker beschreibt eindrucksvoll, wie man die Risiken umschifft und langfristigen Erfolg in den neuen EU Ländern zwischen Ostsee und Schwarzem Meer ansteuert, etwa in Polen, Tschechien, Slowakei, oder Ungarn. Besonderes Augenmerk liegt auf den neuen Beitrittsländern Bulgarien und Rumänien. Die Märkte in Osteuropa bietet Länderinformationen, Erfahrungsberichte und aufschlussreiche Interviews. Rita Booker, gebürtige Rumänin, arbeitet seit 1998 als Beraterin, Trainerin und Coach für Unternehmen und Managements-Teams in West- und Osteuropa. Als Geschäftsführerin der ESC-Akademie in Berlin und Bukarest bereitet sie Mit-arbeiter europäischer und amerikanischer Firmen auf das Osteuropa-Business vor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 20.04.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864144998
    Verlag: Redline Verlag
    Größe: 488 kBytes
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Wachstumsmärkte in Osteuropa

Länder-Specials

Kollegen und Kolleginnen vor Ort beschreiben, was in "ihren" Ländern wichtig ist, und wie man sich dort selbst sieht. Besonders bei Ländern, über die in der deutschen Presse selten berichtet wird, und die auch in deutschsprachige Schulbücher noch keinen Eingang gefunden haben, ist es für Außenstehende fast unmöglich zu wissen, wodurch sie sich voneinander unterscheiden. Für die Bevölkerung der jeweiligen Region ist es aber sehr wichtig, sich von ihren baltischen, balkanischen, slawischen, deutschen oder ungarischen Nachbarn abzugrenzen, denn die politischen Grenzen sind zum Teil noch sehr jung (sie sind zwischen fünf und 50 Jahre alt!). Es wird Sie vielleicht überraschen, mit wie viel Stolz und Pathos meine osteuropäischen Kollegen manchmal sprechen. Ich habe ganz bewusst versucht, den Charme der jeweiligen Herkunftssprache so gut wie möglich für Sie zu erhalten, denn so haben Sie Gelegenheit, einen Blick in die Herzen der Menschen zu tun, mit denen Sie doch nachhaltig erfolgreich sein wollen. Die hier angebotene Information eignet sich vielleicht nicht immer für den Einstieg in Smalltalks, aber darauf weisen wir gesondert hin. Keiner unserer osteuropäischen Nachbarn hat bisher mit der Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit beginnen können. Dazu sind die Geschehnisse noch zu frisch. Da die Menschen im Vergleich zu deutschsprachigen Kulturen zudem recht leidenschaftlich sind, muss zeitliche Distanz entstehen, bevor eine objektive Auseinandersetzung mit den ungeliebten Themen möglich wird. Um mit unseren osteuropäischen Nachbarn erfolgreiche Geschäftsbeziehungen führen zu können, ist es sehr wichtig, die geschichtlichen Fakten zu kennen. Nur so kann man als ausländischer Investor oder Vorgesetzter signalisieren, dass man die Kultur und ihre Menschen anerkennt und wertschätzt. Denn über Deutschland, Österreich, die Schweiz und natürlich auch alle anderen europäischen Länder lernt man in Osteuropa sehr viel in der Schule, der Blick auf uns ist also geschärft..

Das Baltikum, ein kurzer Streifzug: Estland – Lettland – Litauen

Die Hanse – gestern, heute und morgen

Die Hanse war ein nordeuropäisches Netzwerk städtischer Kaufleute, Schiffer und Handwerker auf Gegenseitigkeit. Sie schloss Brügge und Gent in Flandern ein; ihre Interessen und Repräsentanzen erstreckten sich bis zum Steinhoff in London und bis zur Hansebrygge in Bergen. Stärke und Reichtum der Hanse aber hatten ihre Wurzeln vornehmlich im mittel- und nordeuropäischen Raum – von Lübeck bis Riga, Reval und Nowgorod. Als 1669 in Lübeck der letzte Handelstag zusammentrat, hielt die Wirtschaftsmacht Hanse längst nicht mehr zusammen. Doch heute, 338 Jahre später, im Zeitalter des Euro und der Integration ganz Europas, eröffnet sich den alten Hanse-Handelsstrecken und der europäischen Region Nordosteuropa die Möglichkeit, aktuelle Anleihen beim gemeinsamen geschichtlichen Erbe zu nehmen, auf Stolz und Tradition, die weltoffene Liberalität und den Geist der Hanse als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturgemeinschaft zurückzugreifen.

Die historische Hanse ist auseinandergebrochen, weil schlussendlich Partikularinteressen überwogen. Doch die Idee der Hanse lebt weiter – weil sie ihrer Zeit weit voraus war. Ebenso wie das Riesenreich der Römer im europäischen Denken nachwirkt, ist auch die Idee der Hanse in Nord- und Nordosteuropa bis heute verankert. Die Hansestädte waren reich. Nordosteuropa ist aufstrebend, aber reich muss es erst wieder werden. Die zu Hanse-Zeiten gepflegte und bewährte dezentrale Kooperation kann Schlüssel zu einem neuen Miteinander werden – über staatliche Gre

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