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Aus Fehlern lernen - Potenziale für die Stiftungsarbeit von Bischoff, Antje (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.04.2013
  • Verlag: Bundesverband Deutscher Stiftungen
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Aus Fehlern lernen - Potenziale für die Stiftungsarbeit

Auf Grundlage zweier Stiftungsbefragungen untersucht die Studie 'Aus Fehlern lernen - Potenziale für die Stiftungsarbeit' erstmals die Fehlerkultur in deutschen Stiftungen. Eine quantitative Online-Befragung sowie qualitative Interviews mit Expertinnen und Experten erkunden das Selbstverständnis der Stiftungen in Bezug auf ihre Fehlerkultur, ihren praktischen Umgang mit Fehlern sowie die besonderen Herausforderungen für die Stiftungsarbeit: Wie sehen die in Stiftungen Tätigen den Umgang und die Einstellung zu Fehlern in ihrem Arbeitsumfeld? Was geschieht, wenn Fehler auftreten oder Projekte fehlschlagen? Welche Bereiche werden als besonders fehleranfällig betrachtet, wo finden sich zukünftige Lernpotenziale?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 58
    Erscheinungsdatum: 24.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783941368408
    Verlag: Bundesverband Deutscher Stiftungen
    Größe: 1271kBytes
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Aus Fehlern lernen - Potenziale für die Stiftungsarbeit

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Die Ergebnisse der Stiftungsbefragungen

Um Verbesserungspotenziale für die Stiftungsarbeit aufzudecken, wurde anhand zweier Befragungen der Umgang mit Fehlern in deutschen Stiftungen in den Blick genommen. Folgende Fragen wurden der Untersuchung zugrunde gelegt:

Selbstverständnis: Wie beurteilen Stiftungsvertreterinnen und -vertreter die Fehlerkultur ihrer Organisationen?

Fehlerkulturen in der Praxis:

Wie wird in Stiftungen mit Fehlern umgegangen?

Fehler als Herausforderungen:

Welche Bereiche der Stiftungsarbeit werden als besonders fehleranfällig eingeschätzt?

Den Ausgangspunkt der Studie bildeten ausführliche Recherchen zum aktuellen Stand der Forschung im Herbst 2012. Anschließend wurden eine qualitative sowie eine quantitative Befragung durchgeführt. Eine Definition von "Fehler" - wie sie zum Beispiel im zweiten Kapitel beschreiben wurde - wurde sowohl bei den Experteninterviews als auch bei der Online-Befragung bewusst nicht vorgegeben, um die Äußerungen bzw. Antworten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht im Vorfeld zu beeinflussen.

Im Zeitraum von Mitte September bis Mitte November 2012 wurden 19 leitfadengestützte Experteninterviews mit ausgewählten Stiftungsvertreterinnen und -vertretern geführt. Die Auswahl der Interviewpartner repräsentiert die Bandbreite des deutschen Stiftungssektors, was sich in den teils unterschiedlichen Aussagen und Schwerpunktsetzungen widerspiegelt.

Bei der quantitativen Online-Befragung konnten im November 2012 alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des StiftungsPanels 50 mitmachen. 273 der 360 zum damaligen Zeitpunkt registrierten Stiftungen nutzten diese Gelegenheit.

Experteninterviews

19 Interviews

7 Frauen, 12 Männer

9 Vorstände/Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen, 10 Bereichsleitungen/Projektmitarbeitende

Stiftungen

Verwirklichung: 4 fördernd, 9 operativ, 6 beides

"Besondere Merkmale": 3 Bürgerstiftungen, 5 Unternehmensstiftungen, 2 Stiftungen des öffentlichen Rechts, 2 Landesstiftungen, 2 kirchliche Stiftungen, 1 Treuhandstiftung

Mitarbeiter: von 3 bis 400

Stichprobe der Online-Befragung

273 Teilnehmerinnen und Teilnehmer (Rücklauf: 75,8 %)

59,3 % Vorstand, 22,7 % Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen

39,2 % fördernd, 18,7 % operativ, 42,1 % beides

19,8 % Bürgerstiftungen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die meisten der teilnehmenden Stiftungen haben unter 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

49,5 % haben nur ehrenamtlich Tätige, 21,2 % haben keine ehrenamtlich Tätigen
1 Selbstverständnis: Wie beurteilen Stiftungsvertreterinnen und -vertreter die Fehlerkultur ihrer Organisationen?

Mit Hilfe der Befragungen wurde zunächst ein Blick auf das Selbstverständnis deutscher Stiftungen geworfen. Wie schätzen Stiftungsvertreterinnen und -vertr

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