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Burnoutprävention für Führungskräfte - mit Arbeitshilfen online Konkret, praktisch, wirksam von Spreiter, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.12.2013
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)

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Burnoutprävention für Führungskräfte - mit Arbeitshilfen online

Internationalisierung, verstärkter Wettbewerb, Personalabbau - die steigenden Anforderungen an Unternehmen verlangen nach einem realistischen Weg für gesundheitsorientiertes und erschöpfungsvorbeugendes Arbeiten. Führungskräfte stehen dabei vor der Aufgabe, sich selbst vor einem Burnout zu schützen und ihre Mitarbeiter dabei zu unterstützen, keine dauerhafte, massive Erschöpfung zu erleiden. Manager lernen hier einen aktiven, ressourcenorientierten Führungsstil kennen, um Burnout erfolgreich vorzubeugen und mehr Leistungsfreude zu gewinnen. Inhalte: - Hintergrundwissen: Burnout erkennen, verstehen und verhindern - Persönliche Burnoutprävention - so laden Sie Ihre Batterien wieder auf - Mitarbeiter in Belastungssituationen erfolgreich stärken - Umgang mit Burnout-gefährdeten Mitarbeitern - Gesundheitsmanagement im Unternehmen umsetzen - Arbeitshilfen online: Checkliste zur Umsetzung von Burnoutprävention, Reflexionsübungen, weiterführende Links u.v.m. Dr. Michael Spreiter ist Experte für Gesundheitsmanagement, speziell für die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg mit Gesundheit. Zu diesem Schwerpunkt ist er als Berater für Unternehmen und als Coach für Führungskräfte tätig. Zuvor war er viele Jahre als Führungskraft im Vertrieb sowie in der Personal- und Organisationsentwicklung von internationalen Konzernen tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 397
    Erscheinungsdatum: 18.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648037089
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 1779 kBytes
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Burnoutprävention für Führungskräfte - mit Arbeitshilfen online

Gesunde Führung - drei Einflussebenen

Bei gesundheitsorientierter Führung, die sich salutogen auf Mitarbeiter auswirkt und Burnout vorbeugt, ist zu unterscheiden zwischen

der Unternehmensführung (zum Beispiel Geschäftsführung),
dem Personalmanagemen t (das auch für Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen zuständig ist und für alle Personalmanagementinstrumente) und
der personalen Führung durch die direkte Führungskraft (direkte persönliche Mitarbeiterführung).
Die Unternehmensführung und das Personalmanagement haben allgemeine Steuerungsfunktionen, die für die Umsetzung von gesundheitsorientierter Führung wichtig sind, zum Beispiel im Hinblick auf das Entlohnungs- und Anreizsystem und alle wichtigen Personalentwicklungs-, Beurteilungs- und Managementinstrumente. Somit schaffen Unternehmensführung und Personalmanagement Strukturen und Rahmenbedingungen für gesundheitsorientiertes Führen.

Das unmittelbare Führungsverhalten der direkten Führungskraft, die personale Führung, die direkt die Einstellungen und Verhaltensweisen einzelner Mitarbeiter beeinflusst - unter anderem durch die Steuerung und Koordination der Zusammenarbeit in und zwischen Gruppen - ist bei der Umsetzung von gesundheitsorientierter Führung besonders entscheidend. Das offizielle Ziel von Mitarbeiterführung ist es, das Verhalten von Mitarbeitern im Sinne der Organisationsziele zu steuern und zu optimieren. Somit ist es für die Führungskraft wichtig, sowohl den Unternehmenszielsetzungen gerecht zu werden als auch den gesundheitsförderlichen Bedürfnissen der Mitarbeiter und den eigenen persönlichen Bedürfnissen als Führungskraft. In der Führungsforschung zeigt sich erst in den vergangenen Jahren ein zunehmendes Interesse, die Bedeutung des Führungsverhaltens auf die gesundheitliche Entwicklung von Mitarbeitern zu untersuchen.

In zahlreichen Führungsratgebern und anderer Führungsliteratur ist dabei immer wieder die Rede von Wertschätzung, Empowerment, Zutrauen und anderen Empfehlungen der Autoren. Aber was bedeutet das konkret für den Führungsalltag? Für eine Führungskraft, der selbst immer öfter die Kraft ausgeht und die von ihrem Chef, vom Wettbewerb und anderen situativen Bedingungen eine Menge Druck empfindet und nun hervorragende Ergebnisse bringen muss, aber gleichzeitig sich selbst und seine Mitarbeiter gesund führen soll?

Die Änderung von persönlichen Verhaltensweisen im personalen Führungsverhalten reicht gewöhnlich nicht aus, um ein gesundes Führungssystem aufzubauen. Dazu sind auch Änderungen in der Organisation, z. B. im Unternehmen, notwendig. Ansonsten kann es passieren, dass eine Führungskraft, die sich nun auch noch gesunde Führung als Aufgabe vorgenommen hat, selbst von Burnout betroffen ist, da sie innerhalb der Bedingungen des bestehenden Umfeldes mit dieser Zielsetzung an ihre Grenzen stößt. Um die Führungskräfte nicht zu überfordern, indem man ihnen eine zusätzliche Aufgabe als umfassender Gesundheitsmanager im Verantwortungsbereich überstülpt, ist es wichtig, sie einerseits von der Wichtigkeit und dem Nutzen der Burnoutprävention bzw. von gesundheitsorientiertem Führen zu mehr und dauerhafter Leistungsfähigkeit zu überzeugen, als auch ihnen Kompetenzen zu übertragen, die es möglich machen, diese Aufgabenstellung zu erfüllen.

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