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Businesswissen Geschäftsmodelle Innovationen auslösen.

  • Erscheinungsdatum: 06.07.2016
  • Verlag: UVK
eBook (ePUB)
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Businesswissen Geschäftsmodelle

Beschreiben Führungskräfte wie ein Unternehmen funktioniert, so wird häufig von Geschäftsmodellen gesprochen. Und auch in einem Insolvenzfall wird oftmals das (falsche oder veraltete) Geschäftsmodell als Ursache genannt. Doch was ist ein Geschäftsmodell? Welche sind die relevanten Dimensionen für die Beschreibung von Geschäftsmodellen? Dieses Buch bietet dem Leser drei Perspektiven auf das Geschäftsmodell als wichtigstes Element des Strategischen Managements: 1. Das Geschäftsmodell der Innovation wird mit einem Businessplan beschrieben und mit Hilfe eines neuen Forschungsansatzes erklärt. 2. Die Unternehmensführung kann durch Gestaltung des Unternehmens, der Technologie, der Organisation und der Strategie ein Geschäftsmodell planen und entwickeln. 3. Das wertorientierte Geschäftsmodell wird an den beiden Beispielen der Massenproduktion bei Ford sowie des Lean Management bei Toyota dargestellt.

Prof. Dr. habil. Wilhelm Schmeisser ist Professor für Finanzierung und Investition, Unternehmensführung, insbesondere für Finanzorientierte und Internationale Personalwirtschaft sowie Technologiemanagement und Innovationserfolgsrechnung, Controlling und den Berliner Balanced Scorecard Ansatz. Er ist Direktor und Sprecher des Kompetenzzentrums "Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung" Berlin sowie Direktor der Forschungsstelle "Europäisches Personalmanagement und Arbeitsrecht (EPAR)", Universität Paderborn. Dora Höhne forscht zum Thema zukunftsorientierter Geschäftsmodelle. Jan Hutzler beschäftigte sich während und nach seinem Studium mit Fragen zu wertorientierten Geschäftsmodellen. Frau Hanh Nguyen Tran stammt aus einer Unternehmerfamilie und studiert in Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 212
    Erscheinungsdatum: 06.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739801001
    Verlag: UVK
    Größe: 5195kBytes
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Businesswissen Geschäftsmodelle

2 Wissenschaftliche Logik, methodologische Grundüberlegungen und Prämissen zum Geschäftsmodell im Rahmen des Strategischen Managements

Folgt man der Logik bekannter Lehrbücher wie die von Rowe, A. J. /Mason, R. O./Dickel, K. E.(1985): Strategic Management and Policy, A Methodological Approach, Müller-Stewens, G./Lechner, C. (2005): Strategisches Management, oder Hungenberg, H. (2012): Strategisches Management in Unternehmen, so fällt auf, dass sie immer bereits von einem (internationalen) Großunternehmen ausgehen, das bereits ein Geschäftsmodell besitzt und das jährlich evolutionär einen idealtypischen Entscheidungsprozess im Sinne des Strategischen Managements durchläuft, um sich nachhaltig wettbewerbsfähiger zu gestalten.

Wie ein Geschäftsmodell als axiomatischer Ausgangspunkt eines idealtypischen Entscheidungsprozess je gefunden worden ist und wie das Geschäftsmodell permanent verbessert wurde, wird zwar in den obigen Büchern an verschiedenen Stellen angesprochen, doch fehlt der systematische und transparente Argumentationsstrang, der das Henne-Ei-Problem bzw. erst das Strategische Management und dann das Geschäftsmodell oder umgekehrt lösen hilft.

Das Lehrbuch "Businesswissen Geschäftsmodelle" setzt genau hier an, in dem es dem idealtypischen Entscheidungsprozess des Strategischen Managements folgt, aber das Geschäftsmodell als axiomatischen Ausgangspunkt für das Strategische Management wählt, um zu erklären, wie ein Unternehmen mehr oder weniger intuitiv zu einem Geschäftsmodell kommt, um es dann evolutionär zu einem wertorientierten Geschäftsmodell auszubauen, damit das Unternehmen weiter nachhaltig wettbewerbsfähig bleibt.

Folgt man einem der bekanntesten idealtypischen Entscheidungsprozesse des Strategischen Managements von Steiner (1954) und Andrews (1971): The Concept of Strategy, so kann konstatiert werden, dass hier das Geschäftsmodell als Ausgangspunkt eines "Concept of Strategy" fehlt. Im Folgenden werden deshalb für ein idealtypisches Strategiekonzept die Prämissen entwickelt, die ein Geschäftsmodell axiomatisch voraussetzt und begründen sowie einem Strategiekonzept vorausgehen muss.

1. Prämisse

Die Geschäftsidee oder Innovation ist das A und O jeden Geschäftsmodells des Strategischen Managements. Dem Unternehmensgründer muss eine "intuitive, kreative Idee", die innovationsfähig ist, eingefallen sein oder die Abteilung "Strategisches Management" muss auf ein innovatives Geschäftsfeld, induziert aus dem eigenen Portfoliomanagement für die Konzernleitung, gestoßen sein, damit diese das Geschäftsmodell unternehmerisch erschließen kann. Nur mit dem Geschäftsmodell als Idee und Vision kann der Unternehmensgründer sein zukünftiges Unternehmen gründen (Benz) und betreiben bzw. kann ein Konzern (z.B. Autokonzern Mercedes-Benz) aufgrund seines Geschäftsmodells Auto und innovativer Geschäftsfelder (PKW, Sportwagen, LKW, Busse etc.) mittels Synergieeffekten wachsen. Damit wird das Geschäftsmodell ein axiomatischer Ausgangspunkt jedes Strategischen Managements.

Exemplarische Unternehmen, denen das Geschäftsmodell-Innovation-Axiom ihres späteren Strategischen Managements diente: z.B. Daimler-Benz, Amazon, GASAG AG, Eon AG und IKEA (Core concept of Strategic Management)

Daimler-Benz: Vor über 130 Jahren ersetzte der Ingenieur Benz die Pferde (PS gleich Pferdestärke) vor der Kutsche durch einen Verbrennungsmotor, der nun die Kutsche antrieb, und erfand damit das Auto als visionäres, intuitives Geschäftsmodell. Das Geschäftsmodell kommt damit grundsätzlich dem kundenspezifischen Konsumentenwunsch entgegen, von A nach B zu kommen bzw. zu fahren. Gottlieb Daimler entwickelte 1883-1885 mit W. Maybach den ersten schnelllaufenden Fahrzeugmotor und gründete 1890 die Daimler-Motoren-Gesellschaft, die 1926 mit den Benz-Werken zur Daimler-Benz-AG verschmolz. Erst jetzt beginnt die AG ein wertorientiertes Geschäftsmodell

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