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Design for Six Sigma Kompaktes Wissen - Konkrete Umsetzung - Praktische Arbeitshilfen von Back, Stephan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.07.2014
  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
39,99 €
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Design for Six Sigma

Design for Six Sigma zielt darauf ab, Fehler in der Produktentwicklung von vorneherein zu vermeiden. Zentral ist dabei der aufeinander aufbauende Einsatz von Design for Six Sigma-Werkzeugen in jeder Phase des Entwicklungsprozesses. Dieses Werk zeigt kompakt, wie Sie Design for Six Sigma-Methoden in den Entwicklungsprozess integrieren und sie erfolgreich einsetzen. Die Werkzeuge von Design for Six Sigma werden dabei konsequent umsetzungsorientiert vorgestellt und durch umfangreiche elektronische Arbeitshilfen ergänzt. Damit erhalten Sie einen praktischen Werkzeugkoffer zur Hand, den Sie sofort in Ihrer Praxis anwenden können! Highlights - Mit E-Book PLUS+ (interaktives E-Book im ePub 3.0-Format) und E-Book (pdf-Format) - Kundenorientierte Produkte und Prozesse fehlerfrei entwickeln - Individuell anpassbar: Mit umfangreichem Werkzeugkoffer Dr. Stephan Back ist Programmmanager bei einem deutschen Hochtechnologiekonzern, Dozent an diversen Hochschulen sowie Unternehmensberater. Schwerpunkt ist durchgängig Six Sigma bzw. Design for Six Sigma. Hermann Weigel ist Leiter einer Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten Six Sigma, Design for Six Sigma, Lean, KVP und Kaizen. Vorher war er bei Siemens für die Einführung und Umsetzung von Six Sigma verantwortlich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 313
    Erscheinungsdatum: 08.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446440753
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 35883 kBytes
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Design for Six Sigma

1. Einführung in Six Sigma

Ein ideales Produkt erfüllt alle Anforderungen, die an das Produkt gestellt werden, und wird pünktlich zu genau bekannten Kosten geliefert. In der Realität entstehen bei der Erfüllung von Anforderungen an ein Produkt oder eine Leistung aber oftmals Abweichungen von diesen Forderungen – es entstehen Fehler unterschiedlicher Art. Wenn sie bemerkt werden, führen diese Fehler zu Unzufriedenheit beim Nutzer oder Empfänger eines Produkts oder einer Leistung. Als Folge solcher Fehler werden entweder teure Abhilfemaßnahmen notwendig oder aber der Kunde wendet sich bei bestehenden Alternativen einem anderen Anbieter zu. Das heißt für einen Fertigungsbetrieb oder einen Dienstleister, dass jeder Fehler bei einer Leistungserbringung zu einem wirtschaftlichen Schaden führt.

Offensichtliche und nicht ganz so offensichtliche Folgen von Fehlern sind Garantie- und Kulanzaufwände, unnötiger Energieverbrauch oder Materialverschwendung, demotivierte Mitarbeiter, erhöhte Fluktuation, Maschinenengpässe, verlorene Aufträge und vieles andere mehr. Je nach Schwere oder Häufigkeit von Fehlleistungen kann dann die Existenzgrundlage eines Betriebs gefährdet sein.

HINWEIS: Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens oder einer Organisation gerade in Zeiten von nur gering differenzierten Angeboten kann nur erhalten oder sogar noch gesteigert werden, wenn Kunden mit der reibungslos erbrachten Leistung möglichst zufrieden sind und sie vielleicht noch weiterempfehlen. Die Vision der maximalen Kundenzufriedenheit kann also nur durch absolut fehlerfreie Produkte oder Dienstleistungen erreicht werden.

Die sogenannte Null-Fehler-Strategie soll diese Vision umsetzen. Als Maßzahl für den Erfolg der Null-Fehler-Strategie dient die Fehlerwahrscheinlichkeit. Das Ziel der Null-Fehler-Strategie ist es, die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler so klein zu machen, dass praktisch keine Fehler mehr entstehen ( Bild 1.1 ).

In der Realität ist jedes Ergebnis mit einer Variation behaftet – um einen Zielwert existiert immer ein Unsicherheitsbereich. Dieser Unsicherheitsbereich lässt sich durch eine Verteilung versinnbildlichen. Der Mittelwert der Verteilung stellt den zu erreichenden Zielwert dar und mit der Standardabweichung als Maß für die Variation beschreibt man den Unsicherheitsbereich um den Zielwert herum. Das Ziel von Six Sigma besteht darin, die Unsicherheit um den Zielwert sehr klein zu machen (auch: die Variation zu reduzieren).
Bild 1.1 Von der Realität über die Null-Fehler-Strategie zu Six Sigma
Wenn wie in Bild 1.1 diese Verteilung gegen Kundenakzeptanzkriterien (untere und obere Toleranzgrenzen) verglichen wird, so erhalten Sie einen Flächenanteil der Verteilung innerhalb der Toleranzgrenzen und einen Flächenanteil außerhalb der Toleranzgrenzen. Der Flächenanteil innerhalb der Toleranzgrenzen symbolisiert die Wahrscheinlichkeit einer fehlerfreien Leistung. Der Flächenanteil außerhalb der Toleranzgrenzen steht hingegen für die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Fehler auftritt. Für eine Null-Fehler-Strategie muss der Flächenanteil außerhalb der Toleranzgrenzen – die Fehlerwahrscheinlichkeit – möglichst klein sein.

Je weiter die Toleranzgrenzen vom Mittelwert entfernt sind, desto kleiner wird der Flächenanteil außerhalb der Toleranzgrenzen: Die Fehlerwahrscheinlichkeit sinkt. Diesen Abstand misst man in Einheiten der Standardabweichung "&s

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