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Die resiliente Organisation - inkl. Arbeitshilfen online Wie sich das Immunsystem von Unternehmen stärken lässt von Drath, Karsten (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2018
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die resiliente Organisation - inkl. Arbeitshilfen online

Als Entscheider stehen Sie vor der Frage, wie Sie ihr Unternehmen krisenfest und zukunftsfähig machen. Wie gelingt mehr Flexibilität und Agilität, ohne dass Mitarbeiter unter fehlender Planbarkeit leiden oder gar ausbrennen?

Der Autor erläutert alle wichtigen Zusammenhänge und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. So können Sie eigenständig die Resilienz Ihres Unternehmens bewerten und verbessern.

Inhalte:

Was ist Resilienz?
Unterscheidung von individueller und organisationaler Resilienz
Was beeinflusst die organisationale Resilienz eines Unternehmens?
Welche Erkenntnisse zu Schutz- und Risikofaktoren gibt es in der aktuellen Forschung?
Wie sich die organisationale Resilienz messen lässt
Wie sie sich zum Positiven hin beeinflussen lässt
Arbeitshilfen online:

Online-Instrument zur Erfassung und Visualisierung der organisationalen Resilienz Ihres Unternehmens oder Ihrer Abteilung

Karsten Drath, Dipl.-Ing. und MBA, arbeitet als internationaler Leadership Coach und ist Managing Partner bei Leadership Choices. In den letzten sechzehn Jahren war er Führungskraft bei namhaften Unternehmensberatungen und Industriekonzernen tätig. Er ist Dozent an der WHU in Koblenz sowie Heilpraktiker für Psychotherapie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 453
    Erscheinungsdatum: 04.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648110652
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 4913 kBytes
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Die resiliente Organisation - inkl. Arbeitshilfen online

Einleitung

"Es scheint ja freilich keiner von uns beiden etwas Schönes und Gutes zu wissen, aber dieser meint, etwas zu wissen, ohne darüber ein Wissen zu haben, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht.
Ich scheine also wenigstens um ein kleines Stück weiser zu sein als er,
daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht zu wissen meine."

(Sokrates, griechischer Philosoph, 469 bis 399 v. Chr.)

Die meisten meiner bisherigen Bücher, wie beispielsweise "Coaching und seine Wurzeln", "Resilienz in der Unternehmensführung", "Neuroleadership" oder "Die Spielregeln des Erfolgs", beschäftigten sich einerseits mit individuellem Wachstum und andererseits mit der Beziehung des Individuums zu seiner Umwelt. Hier geht es nun zum ersten Mal um die Umwelt an sich, genauer gesagt um die Unternehmensumwelt. Warum es zu dieser Entwicklung kam, werde ich später noch erläutern.

Oft werde ich einigermaßen ungläubig gefragt, warum ich überhaupt Bücher schreibe und dann auch noch Sachbücher, von denen man wirklich nicht leben kann. Ich denke, dass viele Autoren schreiben, weil sie etwas zu wissen glauben und die Menschheit daran teilhaben lassen möchten. Dies trifft für mich nur bedingt zu. Ich finde am Schreiben einen anderen Aspekt spannend. Es bietet eine hervorragende Möglichkeit des Selbststudiums und die Chance, mit dem eigenen Nicht-Wissen konstruktiv umzugehen, sich also neue Zusammenhänge zu erarbeiten und bisher unbekannte Sachverhalte zu verstehen. Es ermöglicht, sich einen eigenen Standpunkt zu erarbeiten, ohne einfach von anderen gewonnene Ansichten oder Schlussfolgerungen ungeprüft zu übernehmen. Die monate- und teilweise jahrelange tiefe Beschäftigung mit einem Thema empfinde ich als einen reinen Luxus, auch wenn das Ringen damit in der Entstehungsphase eines Buches nicht immer vergnüglich ist. Von daher hat der Prozess des Schreibens für mich auch immer etwas von Selbstfindung, allein schon deshalb, weil man seinen ganzen Selbstzweifeln und Dämonen ausgesetzt ist. Besonders interessant und herausfordernd finde ich immer die Phase, wenn das Buch schon auf amazon und anderen Portalen vorbestellbar ist, obwohl man selbst noch mitten im Schreiben ist. Auch die ersten Rezensionen sind oft emotional schwierig, da man seine Gedankenwelt unbekannten Menschen anbietet und dafür dann bewertet wird. Schreiben ist für mich daher auch immer geistiger und emotionaler Ausdauersport und eine gute Schule für die eigene Demut.
Warum dieses Buch?

"Das Leben kann nur im Rückblick verstanden,
aber nur mit dem Blick voraus gelebt werden."

(Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph und Theologe, 1813 bis 1855)

Doch warum noch ein Buch über Resilienz? Das Thema "Umgang mit Krisen und Rückschlägen" interessiert mich seit jeher, und das hat, wie so oft, auch bei mir persönliche Gründe, die ich Ihnen gerne schildern möchte. Als ich aufwuchs, waren viele Dinge in meiner Familie in Ordnung und einige waren es nicht, genau wie das bei vielen anderen Jugendlichen auch heute der Fall ist. Als Kind hatte ich immer irgendwie gespürt, dass ich gewollt und geliebt wurde, aber es gab über viele Jahre einfach zu viel Alkohol und Betablocker zu Hause. Dies schuf ein Umfeld von Sucht und Co-Abhängigkeit - und ich war Teil davon, ohne es zu verstehen. Als Familie erschufen wir eine Fassade, die wir der Außenwelt präsentierten. Dazu gehörte auch, dass ich keine Freunde mit nach Hause brachte. Über die wirklich wichtigen Dinge wie Emotionen sprachen wir nicht. Als Kind passte ich mich an und fand das auch nicht ungewöhnlich. Ich hatte ja keine Vergleiche. Wenn zu Hause alles fragil und zerbrechlich ist, sind Kinder meist nicht sehr rebellisch. Sie spüren, dass die eigenen Eltern einfach keine Kapazität mehr haben, um mit irgendwelchen weiteren Schwierigkeiten fertig zu werden. Zumindest war das bei mir d

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