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Erfolg hat, wer Regeln bricht Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt. Ein Ausnahmeunternehmer packt aus von Fischer, Mike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
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Erfolg hat, wer Regeln bricht

Es geht auch anders

Wie denkt ein Unternehmer, der jenseits von Gier, reinem Profitstreben oder Mitarbeiterausbeutung einen Führungsstil entwickelt hat, der sein Team begeistert, es zu unternehmerischem Handeln sowie zur Ideenproduktion en masse anregt? Mike Fischer erzählt emotional packend und kurzweilig eine unternehmerische Querdenker-Geschichte nach der anderen und packt Erfolgsgeheimnisse aus, ohne zu belehren. Ein inspirierendes Buch, das zur Nachahmung einlädt.

Mike Fischer ist Unternehmer, Gastronom, Bildungsträger, Auto- und Fachkräfteverleiher. Er ist Überflieger und Erfolgsredner - und zugleich bodenständiger Familienmensch, der nicht mehr verdient als die Geschäftsführer seiner Firmen. Es geht auch anders

Wie denkt ein Unternehmer, der jenseits von Gier, reinem Profitstreben oder Mitarbeiterausbeutung einen Führungsstil entwickelt hat, der sein Team begeistert, es zu unternehmerischem Handeln sowie zur Ideenproduktion en masse anregt? Mike Fischer erzählt emotional packend und kurzweilig eine unternehmerische Querdenker-Geschichte nach der anderen und packt Erfolgsgeheimnisse aus, ohne zu belehren. Ein inspirierendes Buch, das zur Nachahmung einlädt.

Mike Fischer ist Unternehmer, Gastronom, Bildungsträger, Auto- und Fachkräfteverleiher. Er ist Überflieger und Erfolgsredner - und zugleich bodenständiger Familienmensch, der nicht mehr verdient als die Geschäftsführer seiner Firmen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709404751
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 2780kBytes
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Erfolg hat, wer Regeln bricht

Kapitel 1

Der Chef ist die überflüssigste Person im Unternehmen

Vom IM- zum AM-Unternehmer

In diesem Kapitel erfahren Sie, warum und wie Sie aus Ihrem Unternehmen aussteigen müssen, um Ihr Unternehmen zu führen.

H err Fischer, atmen Sie! Sie müssen atmen!" Die junge Ärztin auf der Intensivstation schreit viel zu laut in mein Ohr.

"Ach", denke ich, "ich möchte jetzt nicht mehr atmen, es ist alles so schön." Aber dann beatmet man mich künstlich und ich wache 14 Tage später aus dem Koma auf. Diagnose Multiorganversagen: Nieren, Lunge, Leber.

Ich hatte Beachvolleyball gespielt. In Griechenland am Strand. Dann ein ganz normaler Kreuzbandriss am Knie. Pech, aber keine große Sache. Jeder Sportler weiß, dass das letztendlich der Hausmeister im Krankenhaus operieren kann. Zurück in Deutschland war die Operation am Freitag vorbei. Am Wochenende schoss meine Fieberkurve in die Höhe. Eine Infektion hatte sich im Knie ausgebreitet und am Montag dann die schreiende Ärztin an meinem Ohr.

1993 hätte ich also beinah den Löffel abgegeben.

Es blieb dann bei einem halben Jahr Krankenhaus und einem Vierteljahr Reha-Klinik. Dieser Unfall mit seinen Folgen hat mich ein halbes Jahr weggedonnert. Stellen Sie sich das mal vor: Draußen, in meiner jungen Firma ging die Post ab und ich lag fast tot im Krankenhaus. Was passiert da, wenn nach einem halben Jahr monatelang der Chef fehlt? Da war richtig viel Druck, die Leute wollten den Führerschein machen nach acht Jahren Wartezeit.

Eigentlich eine Katastrophe.

Zugleich habe ich immer daran geglaubt, dass ich wieder zurückkehre und dass ich mit noch mehr Energie als vorher die Dinge angehen werde. Irgendwoher hatte ich diese Kraft, zu sagen: "Ich freue mich schon, wiederzukommen. Ich freue mich, aus diesem verdammten Krankenhaus rauszukommen." Ich habe nicht gedacht: "Was kommen jetzt für Probleme auf mich zu? Muss ich in meiner Firma aufräumen?"

Meine Eltern haben mich damals abgeschirmt, damit ich schnell genese. Das war eigentlich gar nicht gut für mich. Meine Mitarbeiter hätten lieber jeden Tag kommen und sagen sollen: "Ja, Mike, was liegst du denn hier rum? Wird Zeit, dass du wieder zurückkommst."

Für mich war die Vorstellung "Ich will zurück ins Büro" der Anker, an dem ich mich festhielt. Und es gab Peter Fritsche, damals meine rechte Hand.

Irgendwann habe ich zu ihm gesagt: "Mensch Peter, organisiere doch mal eine Telefonkonferenz." Telefonkonferenz hieß damals noch ganz einfach Hörer-in-die-Hand-nehmen-und-auf-laut-Stellen. "Hol' doch mal alle Mitarbeiter ran, die haben doch fast drei Monate nichts von mir gehört. Stell' auf laut und ich sage mal was."

Und was haben die durch den Hörer von mir gehört? "Leute es geht mir gut, ich komme bald wieder!" Und was machen die alle? Die schreien durch den Hörer zurück: "Jaaaaaaaaaah!"

Sie schreien, sie jubeln und ich höre das am Telefon. Und da fange ich natürlich an zu heulen. Ich sage mir: "Jawohl, die brauchen mich wieder. Also los, Mike, noch schneller gesund werden, weiter das Bein trainieren, damit du rauskommst aus diesem scheißverdammten Krankenhaus."

Als ich nach insgesamt neun Monaten wieder in die Firma zurückkehrte, war ich platt.

Ich dachte immer noch, ich würde gebraucht. Ich dachte immer noch, dass die jeden Tag auf mich warten. Fehlanzeige. Ich hatte nämlich zum Zeitpunkt meines Unfalls schon Top-Mitarbeiter beschäftigt. Die Rechnungen, die Löhne – alles war bezahlt. Die Auftragslage

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