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Erfolgsplanung Personalmanagement Rohstoff Wissen. von Becker, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.03.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Erfolgsplanung Personalmanagement

Die sich immer höher auftürmenden Big Data-Wellen machen nur dann wirklich Sinn, wenn man sie nicht nur verwalten, sondern aus ihnen auch wertvolle Erkenntnisse, also Wissen, generieren kann. Nur wer schnell und einfach auf Vorhandenes zurückgreifen kann, gewinnt Freiräume für kreative neue Lösungswege. Nur wer seinen Standort kennt, kann über den richtigen Weg zum Ziel entscheiden. Auf der Basis spezifischer Kompetenzen können gänzlich neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Hierfür kann das Konzept einer Personalbilanz eingesetzt werden, um zunächst einmal das eigene Intellektuelle Kapital zu bewerten und für Dritte nachprüfbar zu messen, d.h. somit auch quantifizierbar zu machen. Wissen ist das Gedächtnis des Unternehmens, Wissen ist das Wertvollste was ein Unternehmen besitzt, Wissen ist das was in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert ist, Wissen ist der einzige Rohstoff, der sich durch Gebrauch vermehren lässt, Wissen erzeugt durch Transfer Multiplikatoreffekte, Wissen ist Macht, Wissen muss geschützt werden, Wissen muss gesichert werden, Wissen muss erworben werden, Wissen muss geteilt werden, Wissen muss identifiziert werden, Wissen muss bewertet werden. Auf jeden Fall aber muss mit dem strategischen Gut 'Wissen' verantwortungsbewusst umgegangen werden.

Diplomkaufmann Jörg Becker, Managementerfahrungen u.a.: IKT-Wirtschaft, Internationale Consultingfirmen, Wissensintensive Unternehmen, Softwaremarketing. Managementinformation, Projektmanagement, Führungsseminare. SpG: Personalbilanz, Wissensmanagement, Startup-Betriebswirtschaft, Erfolgsplanung, Standortbilanz, Wirtschaftsförderung, Clustermanagement, Regionalmarketing. Verfasser: Reihe Standortbilanz-Lesebogen sowie Personalbilanz-Lesebogen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 92
    Erscheinungsdatum: 17.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783837006995
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 17166kBytes
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Erfolgsplanung Personalmanagement

Wissen - Profilierung und Präsentation

Die Angebotsseite des Bewerbers: für das Marketing von Wissensressourcen wurden spezielle Instrumente wie beispielsweise die Wissensbilanz entwickelt. Allerdings war der Einsatz solcher Wissensbilanzen eher für Unternehmen und nicht so sehr für Einzelpersonen oder Bewerber gedacht und konzipiert. Ebenso wie Unternehmen haben sich aber auch Bewerber bei der Vermarktung ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen intensiv im Umgang mit der Ressource Wissen auseinanderzusetzen. Dabei muss oft erst das Verständnis dafür geweckt werden, wie sehr sich die Bedeutung von Wissen direkt auf die eigene Berufssituation auswirken kann. Somit lag es nahe, sich mit diesem Zukunfts-Rohstoff näher zu befassen. Denn wer die Herausforderung Wissensmanagement annehmen will, muss zunächst ein genaues, detailliertes Verständnis über eigenes Wissen bzw. Unwissen erlangen und dieses als Grundlage für eine geplante Bewerbung unterfüttern. Wissen ist das wertvollste Kapital eines Bewerbers und darf deshalb nicht einfach sich selbst überlassen werden. Es geht um die zielgenaue Ausrichtung von personenbezogenen Wissensstärken auf Marktlücken.

Bewerbermarketing ist auch eine Form von Wissensmanagement. Man kann sich also für Bewerbungsvorgänge auch von dort mit zahlreichen Anregungen und Hinweisen versorgen. Was das Konzept der Wissensbilanz betrifft, so muss man dieses nicht unbedingt sklavisch 1:1 für Bewerbungen übernehmen und übertragen. Wenn man sich aber ausführlich genug mit den wesentlichen Grundzügen und Methoden einer Wissensbilanz beschäftigen konnte, ist man nicht nur reicher an manchen Erkenntnissen. Es kommt vielmehr auch darauf an, die für eine Übertragung am besten verwertbaren Komponenten zu identifizieren, die in der individuellen Bewerbungssituation helfen können. Wem es am besten gelingt, die Vorgehensweisen von Wissensbilanzen genau auf die eigenen Zwecke hin abzustimmen und abzuwandeln, der wird auch am meisten vom Übertrag des Konzeptes profitieren können.

Moderne Wissensbilanz-Konzepte auf praktische Bewerbungsverfahren und -methoden zu übertragen kann eine ganze Reihe von Vorteilen und Nutzen generieren. Zunächst einmal entfällt das für Unternehmen spezifische Hindernis der zu großen, komplexen und unüberschaubaren Wissenslandschaft. Im Normalfall sollte niemand den Bewerber besser kennen als dieser sich selbst. Die Bewerbung der Einzelperson ist somit auch nur ein Ein-Produkt-Unternehmen, das sich voll und ganz auf sich selbst und seine Vermarktung konzentrieren kann. Aber auch in diesem kleinen, überschaubaren Bereich sollen die unterschiedlichen Einflussfaktoren des Intellektuellen Kapitals dynamisch vernetzt werden, um größtmögliche Entwicklungspotenziale aufspüren zu können. Mit einer zielgruppenspezifischen Zusammenstellungen von Wissensbilanz-Modulen eröffnen sich Möglichkeiten, auf ein Anforderungsprofil genau zugeschnittene Kenntnisse, Fähigkeiten und Beziehungen anzubieten, die von der Zielgruppe am dringendsten benötigt und nachgefragt werden. Über eine intensive Beschäftigung mit der eigenen Personalbilanz ergibt sich die Chance zur Feststellung von potentiellen Differenzeignungen, d.h. möglichst das am Markt anbieten zu können, was von anderen Mitbewerbern unterscheidet. Einer der größten Vorteile der hier beschriebenen Personalbilanz liegt darin, dass man sich intensiv mit seinem Zielmarkt auseinandersetzen muss. Man verbessert beispielsweise seine Profilierung und Präsentation, indem man sich über mehr und bessere Marktkenntnis auf eine zielgruppengerechte Ansprache konzentriert. Eignungsprofil des Bewerbers und Anforderungsprofil der Stelle können besser aufeinander abgestimmt werden: der Schlüssel passt somit besser ins Schloss.

Mit der Nutzung einer Wissensbilanz erfährt der Bewerber nicht nur mehr über sich selbst, seine Fähigkeiten und deren Marktwert. Dieses Wissen erlischt nicht etwa mit dem Absch

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