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Führungskraft - was nun? Erfolgreich führen vom ersten Tag an von Byham, Tacy M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.07.2016
  • Verlag: books4success
eBook (ePUB)
17,99 €
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Führungskraft - was nun?

Die schlechte Nachricht: Die wenigsten werden als Führungskraft geboren. Die gute Nachricht: Jeder kann es lernen. Tacy M. Byham und Richard S. Wellins geben der frisch ernannten Führungskraft das Werkzeug in die Hand, zu einem Katalysator zu werden - einer Persönlichkeit, die in anderen den Funken entzündet und sie aktiv werden lässt. Teil 1 beleuchtet und trainiert die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen. Teil 2 gibt Antworten auf Fragen wie: Wie führe ich? Wie finde ich engagiertes Personal und wie kann ich es fördern? Dieser praktische Ratgeber komprimiert Erfahrungen in Bausteine, die jede Führungskraft für sich nutzen kann - egal an welchem Punkt der Karriereleiter.

Tacy M. Byham ist CEO von Development Dimensions Inter national (DDI), einem der weltweit besten Management-Beratungsunternehmen. Seit über 40 Jahren arbeitet sie für internationale Firmen an maßgeschnei derten Lösungen für eine bessere Führungskultur. Richard S. Wellins ist ein weltweit aktiver Experte für Führungsent wicklung. Dieses ist sein fünftes Buch über Management-Fähigkeiten, darunter der Bestseller 'Empowered Teams'. Er veröffentlicht seine Erkenntnisse in Fortune, BusinessWeek und Forbes sowie auf CNBC und BBC.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 376
    Erscheinungsdatum: 11.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864703720
    Verlag: books4success
    Originaltitel: Your First Leadship Job
    Größe: 8853kBytes
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Führungskraft - was nun?

2.

Ein katalytischer Vorgesetzter ist jemand, der andere zum Handeln bewegt.
BIG BOSS ODER KATALYTISCHE FÜHRUNGSKRAFT?

Was macht eine großartige Führungspersönlichkeit aus?
IHR NEUER JOB: KATALYTISCHE FÜHRUNGSKRAFT

Der Boss hat sowohl in der Arbeitswelt als auch in der Populärkultur einen schlechten Ruf. In Filmen ist der Boss entweder ein gewissenloser Gangster oder ein skrupelloser Anführer. In Computerspielen ist der Boss das letzte, größte und schrecklichste einer Reihe von Monstern, die besiegt werden müssen. Am Arbeitsplatz sind Sie das nun. Sie haben ein Imageproblem. Suchen Sie auf Google nach "schlechter Chef" (Anm. d. Übers: "Bad Boss" im Original) und Sie werden über 36 Millionen Einträge finden. Die Überschriften lauten beispielsweise: "Zehn Dinge, die nur schlechte Chefs sagen", "Was macht einen schlechten Chef schlecht?" oder unser Favorit: "Wie man 13 verschiedene Typen von dysfunktionalen, respektlosen und unehrlichen Diktatoren überlebt." Es gibt sogar mehrere Websites über schlechte Chefs. Eine davon - BadBosses.com - zeigt das Bild eines Menschen mit einem Wolfskopf. Unnötig zu erwähnen, dass Sie nicht der Wolf in Ihrem Büro werden wollen.

Werfen wir einen Blick auf Marian, Marketing- und Social-Media-Spezialistin und Texterin in der Kommunikationsabteilung einer mittelgroßen Universität. Sie hatte den klassischen schlechten Chef: Er kommunizierte nichts, setzte dem Team keine Ziele, verpasste Deadlines und das Zusammenspiel mit seinen Peers aus anderen Abteilungen war schlecht. Durch seine Ineffizienz hatte die Abteilung auf dem ganzen Campus einen schlechten Ruf.

Als Marians Boss unvermittelt entlassen wurde, war das ganze Team schockiert. Wir hatten keine Vorstellung davon, wie unbeliebt er auch außerhalb des Teams gewesen war, sagte sie. Aber als Marian ihn übergangsweise ersetzen sollte, gab es einen Haken an der Sache: Er hatte ausgehandelt, noch sechs Monate zu bleiben, und weigerte sich, Marians neue Position bekannt zu geben, geschweige denn sie einzuarbeiten.

All das wurde geheimgehalten. Er sagte mir, er wolle nicht als Versager gesehen werden, aber das Ganze wurde wirklich unangenehm, sagte sie. Während die Monate verstrichen, ohne dass ein Nachfolger genannt wurde, nahm die Nervosität des Teams darüber, wie es weitergehen sollte, zu und andere Abteilungen begannen offen zu revoltieren. Was alles noch schlimmer machte, war, dass der Noch-Chef diverse Universitätsprojekte in den Sand gesetzt und die Universitätsleitung damit schwer vor den Kopf gestoßen hatte. Die unangenehmen Überraschungen nahmen überhand. Marian, die halbtags angestellt war und demnächst ein Team von elf Mitgliedern leiten musste, hatte keine Ahnung, was sie tun sollte. Das war sein Vermächtnis, sagte Marian. Und meine Befürchtung war, dass ich es nicht schaffen würde, die Dinge zum Besseren zu wenden. (Wie Marian ihr neues Netzwerk nutzte, um ihr demoralisiertes Team wiederzubeleben, erfahren Sie in Kapitel 19 über Networking.)

Wenn wir Frontline Leader anleiten, benutzen wir ein Wort, das viel positivere Konnotationen hat, als einen Vorgesetzten als unverantwortlichen oder schrecklichen Boss zu bezeichnen: Katalysator. So wie ein bestimmter Stoff eine chemische Reaktion auslösen kann, so kann eine katalytische Führungskraft bei anderen Menschen zielgerichtetes Handeln auslösen. Diese Initialzündung kann eine Veränderung ineffizienter Abläufe bewirken, eine neue Idee für ein Produkt hervorbringen oder - und das ist wohl das Wichtigste - einen Geisteswandel herbeiführen.

Sowohl unsere Forschung als auch unsere Beobachtungen zeigen einen dramatischen Unterschied zwischen schlechten und sogar durchschnittlichen Führungskräften und denjenigen, die wir als katalytische Führungskräfte bezeichnen würden. Letztere haben ein Tal

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