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Fair Business Wie Social Entrepreneurs die Zukunft gestalten von Peter Sprinkart, Karl (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.09.2014
  • Verlag: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG
eBook (PDF)
20,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Fair Business

Nachhaltige Wirtschaftsmodelle bestimmen die Zukunft! Soziale Wirkungsmessung - Ökologische Nachhaltigkeit - Gesellschaftlicher Mehrwert - Zukunftsszenarien - Innovationsprozesse - Unternehmerische Persönlichkeit Strategien für nachhaltigen sozialen Wandel: 'Social Entrepreneurship' definiert die Rolle des Unternehmers neu. Der Begriff verbindet Marktlogik und soziale Verantwortung. Mit dem MIND Coaching-Ansatz verfolgt das Buch zwei Ziele: Soziale Innovatoren werden praxisnah in der unternehmerischen Entwicklung ihrer Vorhaben unterstützt. Entscheidern in Wirtschaft und Politik das Potenzial von Social Business und Social Entrepreneurship aufzuzeigen.
Die Autoren machen Mut, kühne, innovative Ideen und Visionen umzusetzen. Zugleich bieten sie Spielräume für Co-creation, indem sie Entscheidern in Unternehmen zukunftsorientierte Möglichkeiten eröffnen, soziale Verantwortung zu leben. Prof. Dr. Karl Peter Sprinkart lehrt Kultur- und Kommunikationswissenschaft an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München. Als Berater begleitet er Innovations- und Changeprozesse in Finanz- und Medienunternehmen. Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald , ist Geschäftsführer der Schweisfurth-Stiftung. Unternehmensberater, Autor von Fachpublikationen in den Bereichen Bildungsmanagement und Bewusstseinsforschung. Prof. Dr. Klaus Sailer , Geschäftsführer des Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE), ist Professor für Innovation und Entrepreneurship an der Hochschule München. Er ist Mitgründer und Vorstand der Social Entrepreneurship Akademie und im Vorstand bei Munich Network.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 02.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802908101
    Verlag: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG
    Größe: 634 kBytes
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Fair Business

Sind Sie ein Social Entrepreneur?

Sie sehen einen sozialen Missstand, sind betroffen, wollen etwas ändern. Sie haben die Idee für eine innovative Lösung und entschließen sich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Sind Sie damit schon ein Social Entrepreneur? Um diese Frage zu beantworten, um das Besondere an dem Konzept Social Entrepreneurship zu verstehen, lohnt es sich zunächst einen Blick auf die aktuelle Diskussion dieses Themas zu werfen.

Social Entrepreneurship steht für eine neuartige Verbindung von sozialen Anliegen und unternehmerischer Lösung. In der breiten Öffentlichkeit wurde dieser Ansatz vor allem durch die Arbeit und Person des Friedensnobelpreisträgers Muhammad YUNUS bekannt, dem Gründer der Grameen Bank, der auch unter dem Namen "Banker der Armen" bekannt geworden ist. Ausgehend von den Erfahrungen mit Entwicklungshilfeprojekten in seiner Heimat Bangladesch entwickelte er einen Lösungsansatz, der darauf setzt, Menschen am Rande der Gesellschaft zu ermutigen, zu eigenständigen Akteuren des wirtschaftlichen Geschehens zu werden und sie zu motivieren, kleine Unternehmen zu gründen. Die von YUNUS gegründete Grameen Bank unterstützt den Unternehmensaufbau durch Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel, sogenannter Microfinanzierungen. Diesen Ansatz eines sozialen Unternehmertums hat er in sieben Punkten zusammengefasst:
Ansätze für das soziale Unternehmertum nach Muhammad YUNUS 1.
Das Unternehmensziel eines Social Business ist die Überwindung von Armut oder die Lösung von einem oder mehreren Problemen, die Menschen und Gesellschaften bedrohen (z. B. in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Zugang zu Technologie, Umweltschutz). Gewinnmaximierung ist nicht Unternehmensziel.
2.
Ein Social Business ist finanziell und ökonomisch nachhaltig.
3.
Investoren erhalten nur ihre ursprüngliche Investition zurück – es werden keine Dividenden ausgezahlt.
4.
Nachdem die Anfangsinvestition zurückgezahlt wurde, verbleiben Gewinne im Unternehmen und werden in Wachstum und Verbesserung investiert.
5.
Ein Social Business ist ökologisch nachhaltig.
6.
Die Mitarbeiter werden gemäß Marktniveau entlohnt, aber unter besseren Arbeitsbedingungen beschäftigt.
7.
... mache es mit Freude! 11

Muhammad YUNUS greift mit diesem Ansatz Ideen auf, die Bill DRAYTON, der Gründer von Ashoka, der derzeit größten Organisation zur Förderung von Sozialunternehmen, bereits in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat. Das von DRAYTON mit entworfene Leitbild der Arbeit von Ashoka kreist um eine Gesellschaft, in der jeder Bürger sein volles Potenzial zur Gestaltung seiner Lebenswelt einbringt. Jeder Bürger wäre dann fähig und bereit, auf soziale Missstände persönlich und angemessen zu reagieren, bei ihrer Behebung mitzuwirken und Lösungen kreativ im Nahraum seines Einflusses zu verwirklichen. Ashoka (Sanskrit) heißt genau dies: "Aktives Überwinden von Missständen". Die beiden Ansätze des Social Entrepreneurship nehmen den einzelnen Menschen mit all seinen Kompetenzen ernst. Ihre sozialen Utopien fußen auf Konzepten selbstverwirklichter Persönlichkeiten und auf dem Gedanken der Hu

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