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Human Performance Management Unternehmen mit Weiterbildung zum Erfolg führen von Remdisch, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.11.2013
  • Verlag: Haufe
eBook (PDF)
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Human Performance Management

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor für unternehmerische Erfolge. In diesem Buch erhalten Sie einen besonderen Einblick in die gängige Weiterbildungspraxis erfolgreicher Unternehmen. Ergänzt durch Hintergrundwissen liefern Ihnen die einzelnen Expertenbeiträge konkrete Anhaltspunkte, wie Sie die Weiterbildungsstruktur Ihres Unternehmens neu gestalten können.

Inhalte:

Weiterbildung und Mitarbeitermotivation.
Human Performance, Innovationskraft und Personalbindung.
Digitalisierung von Weiterbildungsangeboten.
Zukunftsfähigkeit durch qualifizierte Mitarbeiter: Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen.

Prof. Dr. Sabine Remdisch ist Professorin für Personal- und Organisationspsychologie und Leiterin des Instituts für Performance Management an der Leuphana Universität Lüneburg.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 29.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648043691
    Verlag: Haufe
    Größe: 2523 kBytes
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Human Performance Management

Der Ablauf im Detail: Vom ersten Kontakt bis zur Realisierung

Beim Matching-Pilotprojekt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft wurden die nachfolgenden fünf operativen Schritte der Reihe nach absolviert. Diese einzelnen Phasen waren nötig, um die Firmen mit den für sie am besten geeigneten Wissenschaftseinrichtungen zusammenzubringen. Dieses Vorgehen gilt als exemplarisch und kann problemlos auf andere Projekte in der Quartären Bildung übertragen werden. Verantwortliche sollten im Hinterkopf behalten, dass solch ein Prozess insgesamt bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen kann (vgl. Abb. 14: Das Vorgehen beim Matching-Prozess).

Kontaktphase: Bei den fünf ausgewählten Unternehmen spielte die Bereitschaft der Firmen eine wichtige Rolle, für den Prozess Zeit zur Verfügung zu stellen. In manchen Fällen wurde dieser Faktor unterschätzt und führte in zwei Fällen zur Unterbrechung. Die teilnehmenden Firmen stehen - vom kleineren Unternehmen mit 120 Mitarbeitern in einem Konzernverbund bis zum Global Player mit bis zu 100.000 Mitarbeitern - für verschiedene Typen von Weiterbildungskonzepten in der Wirtschaft.
Briefingphase Unternehmen: Mit den identifizierten und ausgewählten Unternehmen wurde zum Start ein etwa dreistündiger Briefing-Workshop vor Ort am Sitz des Unternehmens geführt. Hierbei wurden die Entwicklungen auf den Geschäftsfeldern, die aktuelle Situation sowie Erfahrungen in der Fort- und Weiterbildung reflektiert. Schließlich wurden Ansprüche an die Quartäre Bildung formuliert. Das Briefing wurde dokumentiert und als "Matching-Profil Firma xy" aufbereitet. Im Einzelfall kann diese Phase mehrere Briefings umfassen bis alle Fragen geklärt sind.
Vorbereitungsphase Hochschule : Auf Basis des jeweiligen "Matching-Profils Firma xy" wurden geeignete Hochschulen mit einem passenden Profil gesucht, ausgewählt und angesprochen. Die Kontaktaufnahme geschah über die Leitungsebene der Hochschule, um das strategische Potenzial des Projekts hochrangig zu vermitteln und die Delegationsstufen innerhalb der Hochschule einzuhalten. Analog zum Unternehmensbriefing wurde ein etwa dreistündiges Gespräch mit den Verantwortlichen der Hochschule geführt. Fragen und Dokumentationsabschluss wurden analog zur Briefingphase im Unternehmen schriftlich festgehalten.
Entwicklungsphase: Im Hinblick auf den ermittelten Bedarf des jeweiligen Unternehmens und die Angebote der passenden Hochschule erarbeitete die Moderation (im Pilotprojekt die Leitungsperson, die das Projekt verantwortet) - die künftig im Sinne des "beratenden Vertriebs" von jeder Hochschule oder auch wissenschaftlichen Einrichtung selbst übernommen werden kann - aus den beiden Initialgesprächen (Unternehmen und Hochschulen) eine Entwurfs-Konzeption, die in einem gemeinsamen, etwa achtstündigen Workshop ausgearbeitet wurde. Dieser finale Workshop ist das "Herzstück" des Matching-Prozesses. Das Ergebnis dieses Matching-Workshops wurde zu einem Weiterbildungskonzept ausformuliert und mit der Hochschule sowie dem Unternehmen nochmals abgestimmt. Im Dialog mit dem Unternehmen wurde die finale Struktur entwickelt und als definitives Projekt fixiert. In der Praxis wird dieser formale Ablauf möglicherweise verändert, sodass er zu den Partnern passt. Im Pilotprojekt hatte der Prozess einen Modell bildenden Auftrag. Individuell können sich auch - das zeigt das Pilotprojekt - in dieser abschließenden Phase bei Bedarf mehrere Abstimmungen zwischen den Partnern ergeben, sodass nicht nur der eine "finale" Matching-Workshop reichen muss.
Realisierungsphase: Das Projekt entlässt die Teams nach dem Zusammenbringen, sodass sie in finanzieller, zeitlicher und organisatorischer Hinsicht die Maßnahmen eigenverantwortlich gestalte

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