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Management der Zuliefererbeziehungen Einflussfaktoren der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit in Deutschland von Daniel, Jan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2007
  • Verlag: DUV Deutscher Universitäts-Verlag
eBook (PDF)
49,44 €
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Management der Zuliefererbeziehungen

Jan Daniel untersucht die vertikale zwischenbetriebliche Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern bei Unternehmen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Identifikation, der Definition und der Operationalisierung relevanter Faktoren des Beziehungsmanagements. Außerdem analysiert er interne und externe Einflussfaktoren auf Qualität und Intensität der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit sowie deren Einfluss auf den Erfolg des Supply-Chain-Managements und des Unternehmens insgesamt. Dr. Jan Daniel promovierte bei Prof. Corinne Faure, Ph.D. am Lehrstuhl für Internationales Management der European Business School, Oestrich-Winkel. Er ist aktuell als Senior Consultant in der Konzernstrategie bei der Deutschen Bahn AG tätig.

Produktinformationen

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Management der Zuliefererbeziehungen

Teil II: Konzeption und empirischer (S. 131-132)

Teil 4. Empirische Basis der vorliegenden Untersuchung

In Kapitel 3 wurden die zentralen Untersuchungsmodelle zur Analyse der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit zwischen herstellenden und zuliefernden Unternehmen herausgearbeitet. Die Überprüfung dieser Kausalmodelle anhand empirischer Daten bedarf jedoch zunächst der Erläuterung der relevanten theoretischen Grundlagen der Konstruktmessung, da die Messung nicht direkt beobachtbarer Sachverhalte nicht intuitiv nachvollziehbar ist. Auch bei dem hier untersuchten zentralen Analyseobjekt, der vertikalen zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit, handelt es sich um ein abstraktes und theoretisches Konstrukt.497

Die postulierten Einflussfaktoren und die interessierenden Erfolgsgrößen können ebenfalls als latente Konstrukte aufgefasst werden, sodass die Notwendigkeit einer präzisen Operationalisierung und methodischen Klarheit im Rahmen der empirischen Durchführung entscheidend ist. In vielen Bereichen der Wissenschaft und Praxis stellt sich heute die Frage, wie qualitativ die Ergebnisse der Arbeit zu beurteilen sind.

Ohne näher auf den problembehafteten Terminus der Qualität in diesem Zusammenhang abzustellen, ist es ein Oberziel dieses Kapitels, die Grundlagen der Forschungsarbeit des Autors so darzustellen, dass eine intersubjektiv nachvollziehbare und nachprüfbare Rekonstruktion der Ergebnisse ermöglicht wird. In Anlehnung an Klandt, Müller-Böling und Reuter wird gerade die Dimension der Glaubwürdigkeit an den Begriff der Forschungsqualität geknüpft. Sowohl die Forschungsreplikation als auch die lückenlose Dokumentation der Ergebnisse und Vorgehensweise tragen zur Glaubwürdigkeit und letztlich zur Forschungsqualität bei.498

Um diesem Glaubwürdigkeitsaspekt Rechnung zu tragen, werden die in der empirischen Auswertung herangezogenen Instrumente nachfolgend skizziert. Diesbezüglich werden in Kapitel 4.1 die Grundlagen und Anforderungen der Konstruktmessung sowie die zentralen Verfahren zur Gütebeurteilung von Konstruktmessungen präsentiert. Darauf aufbauend werden in Kapitel 4.2 die konkreten Ergebnisse der Konstruktmessung beschrieben, zusammengefasst und dargestellt.

4.1 Grundlagen der Konstruktmessung

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wird die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Zulieferern in Unternehmen in Deutschland als Betrachtungsobjekt akzentuiert. Die vier deduzierten Forschungsmodelle zur Untersuchung dieses Betrachtungsobjekts subsumieren dabei lediglich indirekt messbare Sachverhalte als Untersuchungsvariablen. 499 Um empirische Forschung auch unter Verwendung solcher interessierenden Phänomene gangbar zu machen, bedarf es sowohl einer Konzeptualisierung als auch einer Operationalisierung der betrachteten Zielgröße.
Nach Homburg und Giering müssen im Rahmen der Konstruktkonzeptualisierung die dem Konstrukt zugrunde liegenden Dimensionen aufgedeckt und abgebildet werden. In der darauf aufbauenden Konstruktoperationalisierung werden Konstrukte, die sich der direkten Messbarkeit entziehen, in einen Prozess der Messbarmachung integriert. Ziel ist es letztlich ein geeignetes Messinstrument, d.h. eine bestimmte Menge an messbaren Indikatoren, zu deduzieren, die die zugrundeliegende Faktor- bzw. Dimensionsstruktur erfassen und messen können.

Für die im Rahmen dieser Arbeit untersuchten Forschungsmodelle sind verschiedene Messinstrumente zur Messbarmachung der latenten Konstrukte zu entwickeln. Grundsätzlich müssen die herangezogenen Messinstrumente unterschiedliche Anforderungen erfüllen, sodass ein Rückgriff auf bereits empirisch getestete Indikatoren und Skalen für die vorliegende Untersuchung als sinnvoll erachtet wird.504 Im Folgenden werden verschiedene theoretische Ansatzpunkte und Unterscheidungen bezüglich der Skalenentwicklung aufgezeigt, bevor unter Kapit

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