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Netzwerke gesellschaftlicher Innovation Akteure des Wandels in den Zukunftsfeldern Ökonomie & Finanzwirtschaft, Kultur & Medien von Sprinkart, Karl P. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.03.2015
  • Verlag: Walhalla Fachverlag
eBook (ePUB)
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Netzwerke gesellschaftlicher Innovation

Welche Netzwerke sind von zentraler Bedeutung für gesellschaftliche Innovation? Beleuchtet werden vier zentrale Felder, in denen sich aktuell ein bedeutender gesellschaftlicher Wandel vollzieht und innovative Neuansätze entwickelt werden. In den Bereichen Ökonomie & Finanzwirtschaft und Kultur & Medien entstehen Dynamiken, die zu nachhaltigen Veränderungen führen werden. Akteure des Wandels aus Wirtschaft und Gesellschaft zeigen, in welchen Netzwerken innovative Unternehmenskonzepte entstehen: Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern Günter Faltin, Professor an der Freien Universität Berlin, Unternehmensgründer der Teekampagne Bruno Gross, Vorstand des Goethe-Instituts München Markus Hipp, geschäftsführender Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt Aaron Hurst, preisgekrönter Unternehmer und Autor, Gründer der Taproot Foundation Stephan A. Jansen, Gründungspräsident der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen, Mitherausgeber der Zeitschrift für Management Jeff Larson, Gewinner des Livingstons Awards 2011, Datenredakteur bei ProPublica Maria Melo Antunes, unabhängige Beraterin zur Förderung nachhaltiger Ideen im Unternehmens- und Finanzbereich Andreas Rickert, Vorstandsvorsitzender der gemeinnützigen Aktiengesellschaft PHINEO Wilhelm Schmid, freier Philosoph, außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt Sylvia Schoske, leitende Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München Mathias Terheggen, Senior Advisor Philanthropy & Values Based Investing der UBS AG Die Buchreihe 'Gesellschaftliche Innovation' vermittelt Ansätze und Anregungen zum nachhaltigen Zukunftshandeln. Sie entstand aus der gleichnamigen, von Wirtschaft und Unternehmen mit großem Interesse besuchten Ringvorlesung, die seit 2009 an der Hochschule München als gemeinsames Vorhaben des Studiengangs Management Sozialer Innovationen an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, der BMW Stiftung Herbert Quandt, dem Strascheg Center for Entrepreneurship und der Social Entrepreneurship Akademie durchgeführt wird. In insgesamt drei Bänden begleiten die Professoren Dr. Karl Peter Sprinkart, Dr. Peter Dürr, Dr. Klaus Sailer und der geschäftsführende Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt, Markus Hipp, die Ringvorlesung. Prof. Dr. Karl Peter Sprinkart lehrt Kultur- und Kommunikationswissenschaft an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München. Als Berater begleitet er Innovations- und Changeprozesse in Finanz- und Medienunternehmen. Prof. Dr. Peter Dürr lehrt Kommunikationsmanagement an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule München. Er leitet den Studiengang Management sozialer Innovationen und gehört zum Kreis der Entrepreneurship Educators. Markus Hipp ist geschäftsführender Vorstand der BMW Stiftung Herbert Quandt. Studium der Philosophie und Katholischen Theologie, Berufsstationen als Dozent für Germanistik und Philosophie, im Vertriebs- und Verlagswesen sowie für die Robert Bosch Stiftung. Ehrenamtliche Tätigkeit in Stiftungen und im Kulturaustausch. Vorstandsmitglied der European Venture Philanthropy Association (EVPA). Prof. Dr. Klaus Sailer, Geschäftsführer des Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE), ist Professor für Innovation und Entrepreneurship an der Hochschule München. Er ist Mitgründer und Vorstand der Social Entrepreneurship Akademie und im Vorstand bei Munich Network.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 13.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802904936
    Verlag: Walhalla Fachverlag
    Größe: 1270 kBytes
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Netzwerke gesellschaftlicher Innovation

Die Suche nach dem Sinn als Quelle der Kreativität

Wilhelm Schmid

Das große Generalthema derzeit ist Innovation. Und Philosophen versuchen immer, Dinge noch etwas gründlicher anzugehen als andere, das ist ihr Job, dafür gibt es die Philosophen. Bei der Innovation ist die Frage, was ihr denn wohl zugrunde liege. Innovation braucht ganz eindeutig Kreativität, ohne Kreativität keine Innovation. Und wie kommt Kreativität zustande? Was liegt der Kreativität zugrunde? Mir scheint, es ist die Suche nach Sinn. Das ist eine erklärungsbedürftige Idee. Nach Sinn fragen sehr viele Menschen immer häufiger. Ich konnte diesem Thema auch aus diesen Gründen nun endlich ein eigenes Buch 9 widmen, und ich sage "endlich", weil auch in der Philosophie ein Thema zu behandeln nicht einfach von jetzt auf gleich möglich ist. Es handelt sich vielmehr um eine Thematik, die mich in der Tat seit meiner Tätigkeit als philosophischer Seelsorger in einem Spital in Zürich begleitet, weil damals so viele Menschen vor mir saßen und die Frage nach Sinn stellten, auf die ich als Philosoph nicht vorbereitet war. Ich hielt sie allerdings nicht für eine philosophische Frage, ich hielt sie für eine idiotische Frage. Ich war philosophisch so erzogen worden und ich fürchte, auch heute werden Philosophen an Hochschulen noch so erzogen. Die Frage nach dem Sinn, die ist nicht eigentlich seriös, nein, es ist die seriöseste philosophische Frage, zu beweisen dadurch, dass schon die alten Philosophen wie PLATON, ARISTOTELES, SENECA, EPIKTET und wie sie alle hießen sich mit dieser Frage befassten, das waren ja keine Dummen.

Was ist dieser Sinn, nach dem Menschen immer häufiger fragen? Ich will nicht den Eindruck erwecken, als könne es eine letzte Antwort darauf geben, das wäre unseriös. Es gibt gute Gründe, daran zu zweifeln, dass es eine solche letzte Antwort auf die Frage nach Sinn jemals gegeben hat oder künftig geben wird. Denn wer könnte den erforderlichen Überblick über alle Zeit und alles Sein haben, um eine solche Frage letztgültig zu beantworten? Wer könnte über das gesamte Wissen der Gegenwart und der gesamten Zukunft verfügen, das man haben müsste, um die Frage nach dem Sinn zu beantworten? Kein Mensch kann jemals darüber verfügen. Nur dann könnten wir uns aber ein endgültiges Bild über Sinn oder Sinnlosigkeit machen. Ich wundere mich immer über beide Seiten, beide Seiten gibt es, und beide Seiten gibt es auch in der Geschichte des Menschen: Die einen, die behaupten, alles sei restlos sinnvoll, und zwar schlicht so: Das ist der Sinn! Ich halte beispielsweise das Christentum in Ehren, aber es gibt im Christentum einige Menschen, die glauben, den Sinn zu kennen, und zwar definitiv. Eine Diskussion wäre unmöglich. Und mit genau derselben Sicherheit sagen andere Menschen, sie wüssten, dass alles total sinnlos sei. Ich frage mich in beiden Fällen, in welcher Position sie sich wohl befinden. Die müssen alles überschauen, die müssen ein ungeheures Wissen haben, größer als das Wissen aller Philosophen aller Zeiten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich dabei um Menschen handelt. Vielleicht weiß jemand, was Sinn und Sinnlosigkeit ist, aber dann ist derjenige bestimmt kein Mensch. Wir wollen hier diese Frage nicht endgültig beantworten, darum soll es nicht gehen. Ich will aber auch Menschen nicht alleinlassen mit dieser Frage nach Sinn. Ich halte sie für ernsthaft, und immerhin ist zwischen keiner Antwort auf die Frage und einer letzten Antwort auf die Frage ja noch viel Platz. Wir könnten vielleicht provisorische Antworten finden, mit denen wir uns im Leben gut behelfen können. Das wäre ja immerhin etwas.

Was aber meinen wir, wenn wir das Wort "Sinn" in den Mund nehmen? Interessanterweise ist im Alltag oft die Rede von Sinn. Das fällt uns nur nicht so auf, das sagen wir einfach so im Vorbeigehen; immer dann erscheint etwas als sinnvoll, eine Vokabel, die wir gebrauchen, wenn Z

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