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Neuroleadership Was Führungskräfte aus der Hirnforschung lernen können von Drath, Karsten (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2015
  • Verlag: Haufe-Lexware
eBook (ePUB)
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Neuroleadership

Hirngerechte Führung macht das Arbeitsleben leichter, sowohl für die Führungskraft als auch für die Mitarbeiter. Nur wer sich wohlfühlt und auf richtige Weise gefordert wird, ist dauerhaft produktiv und motiviert. Dieser TaschenGuide erklärt Ihnen, wie Sie die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaft in der Führungsarbeit optimal einsetzen. Aktivieren Sie Ihre Mitarbeiter, schaffen Sie mehr Mut für Veränderungen und erreichen Sie eine höhere Produktivität.

Inhalte:

Mitarbeiter besser verstehen: Arbeitsweise und Denkstrukturen des Gehirns
Neurowissenschaftlich erwiesen: Irrtümer und Fakten über Führung
Hirngerecht führen: Wie Sie den neurobiologischen Grundbedürfnissen Ihrer Mitarbeiter Rechnung tragen
Negativen Stress vermeiden: Wie Sie hirngerechte Führung im Alltag erfolgreich praktizieren

Karsten Drath, Dipl.-Ing. und MBA, arbeitet als internationaler Leadership Coach und ist Managing Partner bei Leadership Choices. In den letzten sechzehn Jahren war er Führungskraft bei namhaften Unternehmensberatungen und Industriekonzernen tätig. Er ist Dozent an der WHU in Koblenz sowie Heilpraktiker für Psychotherapie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 05.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648071366
    Verlag: Haufe-Lexware
    Serie: TaschenGuide Bd.280
    Größe: 444kBytes
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Neuroleadership

Von der Hirnforschung zur optimalen Führung

Wie gerne würden wir in den Kopf anderer blicken, um deren Handeln und Denken besser verstehen zu können. Wie hilfreich wäre es zu verstehen, was sie wirklich antreibt. Die Neurowissenschaften versprechen, genau dies möglich zu machen. Sie liefern Erkenntnisse, die sich vor allem Führungskräfte zunutze machen können.

In diesem Kapitel erfahren Sie u. a., warum

Führungskräfte von der Hirnforschung profitieren,

die Neurowissenschaften immer populärer werden,

hirnorientiertes Führen Unternehmen erfolgreich macht.
Neuroleadership: neues Führungsprinzip mit viel Potenzial

Wir leben in einer Zeit, in der globale Märkte immer transparenter werden und leistungsfähige Mitarbeiter sich jederzeit zwischen zahlreichen attraktiven Unternehmen entscheiden können. Daher werden vermeintlich weiche Faktoren wie gute Führung und eine angenehme Unternehmenskultur immer bedeutsamer für die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation und damit für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Doch was ist eigentlich objektiv "gut", wenn es um das Anleiten von Mitarbeitern geht?
Nicht nur graue Theorie

Was Führungsprinzipien anbelangt, waren verschiedenste Vordenker in den letzten Jahrzehnten sehr kreativ. Im Angebot sind autoritäre oder transaktionale, demokratische, partizipative oder gar dienende Stile, Laissez-faire-Führung bzw. situative oder gar sog. transformationale Ansätze. Alle Konzepte versprechen eine Steigerung von Produktivität, Effektivität und Innovationsfähigkeit. Alle waren zu einer gewissen Zeit modern. Doch objektiv nachweisbar waren die versprochenen positiven Effekte dieser Führungsstile zumeist nicht.

Wissenschaftlich belegbar ist hingegen der Ansatz von Neuroleadership - ins Deutsche übersetzt: hirngerechtes oder hirnorientiertes Führen. Er fußt auf den immer mehr im Fokus stehenden Neurowissenschaften. Diese erfreuen sich nicht nur zunehmender Beliebtheit, sondern sie geben uns auch die Möglichkeit, tiefer in das menschliche Gehirn zu blicken, um die tatsächlichen hirnbiologischen Grundlagen guter Führung zu verstehen.

Und die Erwartungshaltung ist groß. So schreiben nach einer Umfrage aus dem Jahr 2015 unter 218 internationalen Führungskräften und Coaches spektakuläre 96 % den Neurowissenschaften die Fähigkeit zu, relevante Erkenntnisse darüber zu liefern, wie Mitarbeiter optimal geführt werden sollten. Ein großer Anteil der Studienteilnehmer wäre sogar bereit, sein Führungsverhalten gemäß den Erkenntnissen der Hirnforschung in hohem bzw. sehr hohem Maße anzupassen, um dadurch eine bessere Führungskraft zu werden. Die Frage ist nur: Wie geht das?
Was gutes Führen mit dem Unternehmenserfolg zu tun hat

Doch eins nach dem anderen: Macht gute Führung Unternehmen überhaupt erfolgreich? Schließlich gibt es auch genug Unternehmen, die sich trotz eher schlechter Führung am Markt behaupten können. Es leuchtet zwar ein, dass sich gute Führung positiv auf die Mitarbeiter auswirkt. Viele Manager zweifeln jedoch daran, dass sie messbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat.

Ein entsprechendes Indiz dafür kommt von der Harvard Business School, die ziemlich unverdächtig ist, wenn es darum geht, die Gesetze der freien Marktwirtschaft zu bejahen. In einer Studie aus dem Jahr 1998 wurde dort erstmals gezeigt, dass die US-amerikanischen Unternehmen mit der besten Aktienperformance bestimmte Führungsprinzipien beachten:

Sie wechseln ihre Mitarbeiter nicht in Hire-and-Fire-Manier aus, sondern betreiben ein langfristiges Personalmanagement.

Sie setzen auf Dezentralisierung, flache Hierarchien und Transparenz.

Sie fördern Selbstmanagement bei ihren Mitarbeitern und investieren in die Weiterbildung.

Diese Pri

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