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New World of Work Warum kein Stein auf dem anderen bleibt. Trends - Erfahrungen - Lösungen von Bartz, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.02.2014
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
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New World of Work

Hoher Veränderungsdruck auf Unternehmen

Unternehmen sehen sich heute einer Vielzahl von Veränderungen gegenüber: technologische Entwicklungen, damit einhergehendes mobiles Arbeiten und ein schrumpfender Pool von Nachwuchskräften, die es zu gewinnen gilt. Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, ihr Unternehmen fit für die neue Arbeitswelt zu machen. 'New World of Work' zeigt detailliert und flott geschrieben, welche Aufgaben sich den einzelnen Abteilungen dabei stellen und wie diese bewältigt werden können.

Dipl.- Ing. Dipl.- Wirtsc h.-Ing. Michael Bartz leitet den Forschungsbereich 'New World of Work' an der IMC Fachhochschule Krems.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 25.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709404676
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 496kBytes
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New World of Work

Kapitel 1

... wie wir es immer gemacht haben

"Noch zwei Tage." Als Viktoria Frey die Augen öffnete, war es dunkel im Raum. Wenige Minuten später läutete der Wecker und der Gedanke hatte sie immer noch fest im Griff. Zwei Tage noch. "Wir brauchen diesen Auftrag", dachte sie.

"Warum mache ich mir eigentlich Sorgen?", versuchte sie sich auf dem Weg ins Büro zu beruhigen. Die Straßen waren dunkel und der Morgenverkehr hatte noch nicht eingesetzt. "Wir haben mit Hochdruck gearbeitet, das Team hat sein Bestes gegeben. Und schließlich pflegen wir mit dem Kunden eine langjährige, gute Geschäftsbeziehung." Und doch nagten diese Gedanken an ihr. "Hat unser Bestes auch wirklich gereicht? Der neue Mitbewerber ..."

Als in der Firma – ihrer Firma – langsam das Leben und damit das Tagesgeschäft einsetzte, rückte der Gedanke etwas in den Hintergrund. Zu voll war der Kalender, die Termine waren teilweise doppelt und dreifach belegt, zu viele Anrufe und Nachrichten waren auf der Voice Mail. Es blieben keine Zeit und kein Raum – auch nicht für die Unruhe, über die sie sich insgeheim ärgerte: "Nach all den Jahren hast du immer noch Lampenfieber, flattern dir immer noch hin und wieder die Nerven." Auf dem Programm standen das wöchentliche Jour fixe mit den Bereichsleitern, eine Pressekonferenz – Gott sei Dank im Haus – zum Launch des neuen Prototypen und ein kurzfristig einberufenes Eskalationsmeeting mit einem Lieferanten.

Es war ein günstiger Zufall, dass auch ihre Verabredung für den Mittagstermin "im Stau stand" und sich ein paar Minuten verspätete. Ein paar Minuten, die ihre Unruhe schamlos nutzte, um zurückzukehren. "Arbeit ist noch immer die beste Ablenkung", dachte Viktoria, als sie beschloss, der Unruhe entgegenzuwirken und die unerwartet gewonnene Zeit für sich zu nutzen. Sie zog einen Expertenbeitrag zum Thema "Mobiles Arbeiten" aus ihrer Tasche und begann zu lesen.

EXPERTENBEITRAG

Mag. Jochen Borenich, MBA

Kapsch BusinessCom AG

Mitglied des Vorstands

Mobiles Arbeiten

Durch den Wandel der Zeit ist mobiles Arbeiten zum fixen Bestandteil unserer heutigen Arbeitswelt geworden. Zahlreiche Studien untermauern, dass die Mobilität der Mitarbeiter einer der wichtigsten Trends in der heutigen Arbeitswelt geworden ist. Rund 20 Prozent aller Dienstnehmer in der EU verbringen wöchentlich mehr als zehn Stunden ihrer Arbeitszeit außerhalb des Büros, und die Tendenz ist stark steigend, diese Zahl wird sich bereits in den nächsten Jahren verdoppeln. Aktuelle technologische Entwicklungen unterstützen dabei diese neuen Arbeitsweisen. Die Geschwindigkeit, mit der etwa Tablets den Markt durchdringen, ist mit keiner anderen Technologieentwicklung vergleichbar. Während die PC-Verkaufszahlen stagnieren, wurden beispielsweise im Jahr 2012 rund 120 Millionen Tablets am Markt platziert. Eine beeindruckende Absatzmenge in einem Markt, der erst im Jahr 2010 von Apple durch den Verkauf von iPads kreiert wurde.

Zwischenzeitlich sind neben dem iOS von Apple vielfältige Plattformen am Markt verfügbar, wie zum Beispiel das Google-Betriebssystem Android oder Microsoft Windows. Die Herausforderung für Unternehmen liegt daher darin, mit den unterschiedlichen Plattformen umzugehen. In vielen Fällen ist es nicht mehr möglich, Unternehmensstandards vorzugeben, da Mitarbeiter ihre privaten Endgeräte auch für Geschäftszwecke nutzen. Zwischenzeitlich hat rund die Hälfte aller "Information Worker" Interesse, Smartphones und Tablets selbst auszuwählen, sie sind

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