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Organisationskultur als Einflussgröße der Export Performance Eine empirische Analyse im Kontext von Klein- und Mittelunternehmen von Loisch, Ursula Chr. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.12.2007
  • Verlag: DUV Deutscher Universitäts-Verlag
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Organisationskultur als Einflussgröße der Export Performance

Ursula Christine Loisch präsentiert unterschiedliche Organisationskulturkonzeptionen und Werte und zeigt auf, dass die Export Performance durch folgende Werte beeinflusst wird: die Adaptability eines Unternehmens, also die Fähigkeit, sich schnell an geänderte Marktbedingungen anzupassen, die Mission, ausgedrückt in einer fassbaren Vision, einer klaren strategischen Ausrichtung und realistischen Zielen, sowie im negativen Ausmaß durch Consistency, die durch die starke Betonung von Koordinationsleistungen hemmend auf die Export Performance wirkt. Dr. Ursula Christine Loisch ist Habilitandin am Institut für Change Management & Management Development der Wirtschaftsuniversität Wien.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 186
    Erscheinungsdatum: 10.12.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783835054196
    Verlag: DUV Deutscher Universitäts-Verlag
    Größe: 1193 kBytes
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Organisationskultur als Einflussgröße der Export Performance

2. Hintergrund: Export als Form des Internationalisierungsprozesses (S. 5)

Die exklusive Belieferung des heimischen Marktes stellt für Organisationen nur in seltenen Fällen eine Alternative zum Gang in die Internationalisierung dar. Nicht nur die eingeschränkte Größe des Heimmarkts, die Deregulierung und die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes, sondern auch die, in den letzten Jahren verstärkte Marktliberalisierung sorgen für eine Sensibilisierung österreichischer Unternehmen hinsichtlich ihrer Performance. International tätig zu werden gestaltet sich für die Organisationen als ein Prozess, der aufgrund seiner Komplexität sorgfältig durchdacht werden sollte.

Kapitel 2 leistet dazu einen Beitrag, indem es die unterschiedlichen Aspekte und Facetten der Internationalisierung beleuchtet. Zunächst wird der Terminus Internationalisierung definiert (2.1). Darauf folgend wird auf Internationalisierungsentscheidungen (2.2) eingegangen, bevor dargestellt wird, wodurch die Internationalisierung bei Klein- und Mittelunternehmen gekennzeichnet ist (2.3). Ursachen, wie Faktoren auf Basis der Entscheidung pro Internationalisierung sowie Einstellungen und Stimuli betreffend die Internationalisierung werden vorgestellt.

Die Beschreibung von Internationalisierung als Form eines Prozesses, seine Ausprägungen sowie die Darstellung eines Phasenmodells vervollständigen diesen Abschnitt (2.4). Mögliche Arten der Internationalisierung (2.5) werden daran anschließend dargestellt, wobei der Schwerpunkt dem Titel der Arbeit entsprechend auf die Definition und Vorstellung von Export gelegt wird, bevor im abschließenden Teil des Kapitels die genaue Darstellung des Konzepts Export Performance folgt (2.6).

2.1 Definitionen von Internationalisierung

In der Literatur wird Internationalisierung als Prozess definiert, der ein wachsendes Engagement auf internationalen Märkten beinhaltet. Internationalisierung wird somit als Aufnahme von internationalen Aktivitäten beschrieben, als eine Art Grundsatzentscheidung, ob ein Unternehmen international tätig wird oder nicht, die unabhängig von der Größenklasse getroffen wird. Die Internationalisierung eines Unternehmens endet nicht mit der Aufnahme internationaler Aktivitäten, vielmehr wird darunter eine dynamische Abfolge von Entscheidungssituationen subsumiert, die zu einem unterschiedlichen Grad an oder Form der Internationalisierung führen.

Das Bestreben, die Dringlichkeit und auch Strategien, auf ausländischen Märkten tätig zu werden sind nicht alleine Angelegenheit multinationaler Konzerne, sondern betrifft insbesondere Klein- und Mittelunternehmen, die auf dem österreichischen Markt einen Anteil von 99,5 % ausmachen. Indirekter und direkter Export bilden dabei den Kern der Internationalisierungsaktivitäten von Klein- und Mittelunternehmen, wobei die Erteilung von Lizenzen, die Verlagerung der Produktionsstätten ins Ausland, wie auch Joint Ventures sich zusehends als mögliche Formen von Internationalisierungen etablieren (siehe Abschnitt 2.5). Trotz dieser Varianten von Internationalisierung bei Klein- und Mittelunternehmen, bildet der Export den Kern des Internationalisierungsverhaltens. In der Folge wird verstärkt auf diese Form der Internationalisierung eingegangen.

2.2 Internationalisierungsentscheidungen

Internationalisierungsaktivitäten geht die Entscheidung pro oder kontra Internationalisierung voraus. Typischerweise sind derartige Internationalisierungsentscheidungen schlecht strukturierte (aufgrund der Komplexität der damit verbundenen Probleme), strategische Entscheidungen, die durch hohe Dynamik gekennzeichnet sind. Diese Dynamik ergibt sich aus den unterschiedlichen Aktivitäten des Unternehmens, den parallel zu treffenden Entscheidungen hinsichtlich einer möglichen Internationalisierung aber auch aus den verschiedenen Rollen der UnternehmerInnen in ihrem sozialen Konte

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