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Property Management und Facility Management von Bogenstätter, Ulrich (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2010
  • Verlag: De Gruyter Oldenbourg
eBook (PDF)
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Property Management und Facility Management

Der Leser erhält einen 'Fahrplan' von der Vision eines Immobilienhalters zu gezielten Maßnahmen an Gebäuden. Etappenziele sind 'smarte' Ziele, die Wirkung von Strategien, eine aufgabengerechte Organisation sowie die effiziente Umsetzung von Maßnahmen. Typische Geschäftsprozesse eines Immobilienbesitzers oder -verwalters werden dargestellt und verdeutlichen interdisziplinäre Zusammenhänge. Der Autor zeigt dem Leser eine Fülle von Möglichkeiten, den Beitrag von Immobilien für den Eigentümer nachhaltig zu verbessern. Der Praxisbezug wird mit vielen Beispielen hergestellt und eine Vielzahl von Kennzahlen ermöglichen Handlungsoptionen zu quantifizieren.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 395
    Erscheinungsdatum: 01.10.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783486599855
    Verlag: De Gruyter Oldenbourg
    Größe: 17273 kBytes
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Property Management und Facility Management

1 Einleitung (S. 1)

Dieses Buch erhebt den Anspruch, Potenziale für Immobilienhalter aufzuzeigen, um den Beitrag deren Immobilien nachhaltig zu erhöhen. Das umfassendere Themenfeld hierzu ist die Immobilienwirtschaft, die in der gängigen Literatur zunehmend als Real Estate Management bezeichnet wird. Immobilienwirtschaft zerfällt in viele Themenbereiche, je nach Herkunft und Blickrichtung des Sprechers.

1.1 Alles Real Estate Management?!

Derzeit sind nachfolgende Begriffe (im Gebrauch), um deren Abgrenzung sich zunehmend bemüht wird: (vgl. [SCHULTE, K. IndustrieBAU 3-2007] S. 51ff.)

- Real Estate Investment Management (REIM)

- Corporate Real Estate Management (CREM)

- Public Real Estate Management (PREM)

- Ecclesiastic Real Estate Management (EREM)

- Real Estate Portfoliomanagement (REPM)

- Real Estate Asset Management (REAM)

- Anlagenmanagement

- Property Management (PrM)

- Facility Management oder Facilities Management (FM)

- Projektmanagement / Projektentwicklung

- Gebäudemanagement (GM), Objektmanagement

- Transaktionsmanagement

Der Begriff des Ecclesiastic Real Estate Management (EREM) ist neu hinzugekommen und wurde als Begriff für kirchliches Immobilienmanagement von Frau Reiß-Fechter und Herrn von der Lieth entwickelt (s. [ESWiD 2007-10] S. 36ff.) und als strategische Managementdisziplin ausgebaut (s. [LIETH, VON DER J. KVI 2008-05]).

Eines der gängigen Unterscheidungsmerkmale in der Immobilienwirtschaft ist, ob das Immobilienmanagement als Kernaufgabe oder als Stützleistung des Unternehmenszwecks gesehen wird. Property-Unternehmen sehen im Immobilienmanagement ihre Kernaufgaben. Hierzu gehören z.B. institutionelle Immobilieninvestoren. Wohnungsunternehmen werden selten als Property-Unternehmen benannt. Zu den Non-Property-Unternehmen zählen z.B. auch betriebliche (gewerbliche) Unternehmen (Corporates), die öffentliche Hand (Public) oder Religionsgemeinschaften (Ecclesiastic).

Immobilien gehören hier nicht zu den Kernaufgaben. Diese Zuordnung darf jedoch nicht statisch gesehen werden. Die Stadt Mainz gründete einen Eigenbetrieb "Gebäudewirtschaft". Die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung (VBV) Baden-Württemberg ist neuerdings Kompetenzzentrum und Serviceeinrichtung für alle Leistungen rund um die Immobilien des Landes Baden-Württemberg (vgl. [www.finanzministerium.badenwuerttemberg.de] 4.2.2008). Das Land besitzt rund 8.500 Gebäude. Zur Betreuung dieser Liegenschaften wurde ein unselbständiger Landeseigenbe- trieb "Vermögen und Bau Baden-Württemberg" gegründet.

Der Industriepark Höchst in Frankfurt am Main ist durch Gründung einer Tochtergesellschaft der Hoechst AG mit etwa 800 Gebäuden und etwa 120 Produktionsanlagen (s. [FREY, F. IndustrieBAU 2007-03] S. 19) entstanden. Das Wohnungsunternehmen LUWOGE verwaltet etwa 18.000 Mieteinheiten und gehört zur BASF-Gruppe. Wo ist also die Grenze zu ziehen? Auch wenn die Stadt Frankfurt am Main nach gängiger Definition zu den Non-Property-Unternehmen gehören soll, so besitzt die Stadt Frankfurt am Main dennoch ca. 1.000 Liegenschaften mit städtischer Nutzung (s. [Amt 65 2004] S. 12).Das Bistum Trier unterhält 3.788 Gebäude (s. [FREITAG, C. 2004-01-27]).

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