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Qualität 4.0 QM, MES und CAQ in digitalen Geschäftsprozessen der Industrie 4.0 von Kiem, René (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.07.2016
  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
31,99 €
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Qualität 4.0

Industrie 4.0 braucht Qualität 4.0 Was bedeutet Industrie 4.0 für die zukünftige Ausgestaltung Ihres Qualitätsmanagements? Wie integrieren Sie Ihre Produktion und alle daran hängenden Qualitätsdaten in die neuen digitalen Geschäftsprozesse? Hier erfahren Sie wie es geht! Das Buch beschreibt - die aktuelle Situation der Industrie 4.0-Entwicklung und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf Ihre Branche haben werden - warum sich auch das Qualitätsmanagement neu erfinden muss - welche Rolle die Manufacturing Execution Systems (MES) bei der Übertragung von Produktions- und Qualitätsdaten über das Internet spielen und welche Sicherheitsaspekete dabei berücksichtigt werden müssen - was Ihre CAQ-Systeme jetzt schon können sollten, damit Sie in Zukunft nahtlos in die Industrie 4.0-Umgebung passen Qualitätsmanagement und IT-Landschaft Ihres Unternehmens werden sich grundlegend ändern. In diesem Buch werden komplexe Sachverhalte einfach formuliert. Sie bekommen Orientierungspunkte für die Einschätzung Ihrer derzeitigen Organisation von QM, IT und Produktion und einen Überblick über Entscheidungen, die im Rahmen von Industrie 4.0 getroffen werden müssen. René Kiem ist Inhaber KONTOR GRUPPE. Außerdem übt er zahlreiche Tätigkeiten im QM-Umfeld aus: Qualitätsmanager und Auditor ISMS / Lead Auditor nach ISO/IEC 27001 Zertifizierter VDA 6.3 Prozessauditor Zertifizierter Auditor ISO/TS 16949 FMEA-Moderator und Methodenbeauftragter Automotive Core Tools

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 11.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446449862
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 21306 kBytes
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Qualität 4.0

1 Unternehmen im digitalen Wandel
Bild 1.1 Der digitale Wandel


1.1 Der digitale Wandel wird auch Ihre Branche erfassen
Unternehmen befinden sich zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen Kostendruck auf der einen und der wachsenden Digitalisierung auf der anderen Seite. Viel zu oft wird verkannt, dass inzwischen beides untrennbar miteinander verbunden ist. Zwar wird die Notwendigkeit, sich digitalen Entwicklungen anzupassen, meist wahrgenommen. Doch an der Umsetzung hapert es. Es mutet fast schon grotesk an, dass Kostendruck als Argument herhalten muss, trägt doch gerade die Digitalisierung dazu bei, eben diesen zu verringern.

Die meisten Unternehmen wissen, dass heute die drei Attribute "schneller, flexibler, innovativer" das A und O in der Geschäftswelt sind. Sie wissen auch, dass im Zuge der digitalen Transformation Handlungsbedarf besteht. Allein die Umsetzung wird nur halbherzig angegangen. Zum einen werden vielfach nur die Führungskräfte in die Veränderungen einbezogen. Zum anderen wird in die Hoffnung investiert, dass "eine gute Software" schon irgendwie zum Erfolg führen wird. Beides ist eine Fehleinschätzung. Denn so wichtig Software für die gelungene Digitalisierung eines Betriebes ist, so wenig effizient kann sie arbeiten, wenn sie nicht präzise auf die internen Arbeitsabläufe abgestimmt wird. Und hier müssen alle mit einbezogen werden, von der Geschäftsführung bis zum Fließbandarbeiter.

Es ist nichts Neues, dass Effektivität häufig schon an der internen Zusammenarbeit scheitert. Wenn die Vernetzung der Abteilungen und Fachbereiche miteinander nicht funktioniert, gelingt in der Regel auch kein reibungsloses Arbeiten. Erschwerend hinzu kommen Probleme bei der Kooperationen mit Externen wie etwa Zulieferern, Partnern und nicht zuletzt sogar Kunden. Bei so vielen "Baustellen" ist es kein Wunder, wenn die Notwendigkeit der Digitalisierung zwar erkannt, aber nicht angegangen wird. Im Zeitalter der Dienstleistungen haben in den vergangenen Jahren zwar viele Unternehmen ihre Fachbereiche in Profit-Center umgewandelt, der eigenen betrieblichen Struktur im Hinblick auf die Digitalisierung schenken sie jedoch kaum Beachtung.

Viele Unternehmen stecken in einem Dilemma. Sie klagen darüber, dass sie mit ihrem Kerngeschäft so ausgelastet sind, dass die Zeit für wichtige strukturelle Veränderungen fehlt. Gleichzeitig ist die Optimierung von Prozessen, Organisation und Führung ein wesentlicher Punkt des Kerngeschäftes. Ziel muss es sein, diesen Zusammenhang zu erkennen und entsprechend zu handeln. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Durch strikte Hierarchien sollen Abläufe und Kostenstrukturen verbessert werden, was zu immer weniger Eigenverantwortung der Mitarbeiter führt. Sie sind es jedoch, die in die Prozesse der Digitalisierung mit einbezogen werden müssen, weil nur ein ganzheitlicher Ansatz erfolgversprechend ist.

Fakt ist, dass die Digitalisierung das Kerngeschäft nicht behindert, sondern sinnvoll unterstützt und die Effizienz steigert. Allerdings geschieht dies nicht von alleine. Nötig sind Maßnahmen, um die Effizienzsteigerung zu erreichen. Daher gilt es, Freiräume für deren Einführung zu schaffen, die Betriebsstrukturen an die neuen Bedingungen anzupassen und die Mitarbeiter in die Prozesse einzubeziehen.

Im Handel, der Medizin, bei Transport und Logistik, in der Landwirtschaft und in unzähligen anderen Branchen ist die Digitalisierung längst angekommen. Nutzen sie das Po

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