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Qualitätssicherung - Praxiswissen von Kamiske, Gerd F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.09.2015
  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
23,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Qualitätssicherung - Praxiswissen

Die Anforderungen in der Qualitätssicherung sind vielfältig und anspruchsvoll: Es müssen nicht nur das Prüfen der Produkte und Prozesse, das Einhalten der Normenforderungen oder die Implementierung der QM-Methoden sichergestellt werden, es muss auch auf die Qualität bei den Lieferanten geachtet und Risikomanagement mit eingeschlossen werden.

Gerd F. Kamiske, der Garant für den praxisnahen Wissenstransfer, weiß ganz genau, worauf es in der Qualitätssicherung ankommt. Mit diesem Werk erhalten Sie eine konkrete Hilfestellung, um die Qualität langfristig zu sichern und fast nebenbei Mitarbeiter und Kunden begeistern!

Highlights

- Was Sie in der Qualitätssicherung wissen müssen

- Konsequent umsetzungsorientiert

- Auf das Wesentliche konzentriert

Prof. Dr.-Ing. Gerd F. Kamiske war Leiter der Qualitätssicherung im Volkswagenwerk Wolfsburg, Professor für Qualitätswissenschaft an der Technischen Universität Berlin und langjähriger Herausgeber der Zeitschrift QZ Qualität und Zuverlässigkeit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 07.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446446113
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 8638 kBytes
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Qualitätssicherung - Praxiswissen

2 Sieben elementare Werkzeuge der Qualitätssicherung (Q7)
Die elementaren Werkzeuge der Qualitätssicherung werden meist als "die" Sieben Qualitätswerkzeuge (Q7) bezeichnet und wurden ursprünglich von dem Japaner Kaoru Ishikawa zur Anwendung in Qualitätszirkeln zusammengestellt. Sie dienen zur systematischen Erfassung von Daten und zur Visualisierung und Analyse der Erhebungsergebnisse. Mit Ausnahme des Ursache-Wirkungs-Diagramms waren sie schon vorher bekannt und wurden für die Qualitätssicherung eingesetzt. Die eigentliche Neuerung lag in der systematischen Anwendung mehrerer oder aller Werkzeuge zusammen. Denn obwohl jedes für sich anwendbar und wirksam ist, sind die Werkzeuge in dieser Zusammenstellung besonders effektiv.

Im Laufe der Zeit wurden die Werkzeuge weiterentwickelt und ergänzt, sodass heute bereits über 20 "elementare" Qualitätswerkzeuge zur Verfügung stehen. In der Literatur finden sich je nach Anwendungsfall unterschiedliche Zusammenstellungen von jeweils sieben Werkzeugen, von denen die wichtigsten im Folgenden vorgestellt werden.

Die Qualitätswerkzeuge werden in einer festgelegten Reihenfolge angewendet, um die Problemlösung zu strukturieren und zu systematisieren. Das zugrunde liegende Vorgehensmodell wird dabei als erstes der sieben Werkzeuge verstanden. Weitere Qualitätswerkzeuge unterstützen die Datensammlung, die Auswertung und Visualisierung der Ergebnisse, das Erarbeiten von Lösungsalternativen und die Beobachtung der Lösung mit dem Ziel der ständigen Verbesserung des erreichten Niveaus.

Als Grundlage für den Einsatz von Qualitätstechniken stehen verschiedene Phasenschemata zur Verfügung, die entsprechend der Problemstellung ausgewählt werden. Allen Modellen gemeinsam sind die konsequente, sequenzielle Vorgehensweise sowie die Rückkopplung der einzelnen Schritte. Alle beteiligten Mitarbeiter sollten bereits in dieser Phase einbezogen werden, um einerseits ihre Ideen berücksichtigen zu können, andererseits um Einführungswiderstände zu vermeiden. Ein typisches Modell ist das folgende Phasenschema ( Ebeling 1994 ):

Problem erkennen,

Ziel setzen,

Problemanalyse,

Erarbeiten von Lösungsalternativen,

Bewertung und Auswahl der Lösung,

Realisieren der Lösung.

laufendes Überprüfen und Verbessern der Lösung.
2.1 Aufnahmebögen (Fehlersammelliste)
Als Hilfsmittel für die vollständige Erfassung und Strukturierung von Daten werden verschiedene Formen von Aufnahmebögen eingesetzt. Mit ihnen werden Daten (z. B. Fehler) nach Art und Anzahl erfasst, wobei noch keine Rückschlüsse auf den Grund der Entstehung der Daten und deren zeitliche Abfolge berücksichtig werden. Die erhobenen Daten dienen als Eingangsgröße für weitere Werkzeuge wie z. B. Diagramme.

Bei der Erstellung von Aufnahmebögen müssen einige Punkte beachtet werden. Folgendes Konzept hat sich bewährt:

Erhebungsziel,

Datenumfang schätzen,

Aufnahmeart und Format des Bodens bestimmen,

Daten probehalber sammeln und eintragen,

Bogen überprüfen und eventuell verbessern.

Dabei sollte der Aufnahmebogen möglichst einfach zu handhabe

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