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Regionalmarketing - Leitbild, Marktstärke, Clustermanagement von Becker, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Regionalmarketing - Leitbild, Marktstärke, Clustermanagement

Der Zufall eröffnet uns eine Welt der Möglichkeiten. Wie das Universum selbst, scheint diese (fast) unendlich. 'Die erste Regel der Wahrscheinlichkeiten lautet, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses die Summe der Wahrscheinlichkeiten aller Möglichkeiten ist, die es realisieren'. Nicht entscheiden heißt, den Zufall entscheiden zu lassen. Und der ist meist nicht kreativ, aber oft missgünstig. Der Zufall mag Entscheidungen abnehmen, aber die Folgen gehen immer ganz zu Lasten des Nicht-Entscheiders. Ein Instrument der Standortbilanz ermöglicht eine ansonsten sehr aufwendige Analyse von Kausalnetzen, deren Knoten innerhalb und außerhalb des Standortes liegen können. Dabei treten viele, ansonsten kaum erkennbare Zusammenhänge, Kausalbeziehungen und Vernetzungen zutage.

Diplomkaufmann Jörg Becker, Managementerfahrungen u.a.: IKT-Wirtschaft, Internationale Consultingfirmen, Wissensintensive Unternehmen, Softwaremarketing. Managementinformation, Projektmanagement, Führungsseminare. SpG: Personalbilanz, Wissensmanagement, Startup-Betriebswirtschaft, Erfolgsplanung, Standortbilanz, Wirtschaftsförderung, Clustermanagement, Regionalmarketing. Verfasser: Reihe Standortbilanz-Lesebogen sowie Personalbilanz-Lesebogen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 118
    Erscheinungsdatum: 02.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739246956
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 14670kBytes
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Regionalmarketing - Leitbild, Marktstärke, Clustermanagement

Zielcluster und Bestandspflege ergänzen sich

Beispiel Werbewirtschaft: Nutzung vorhandener Büroraum und Leerstände - Kreativwirtschaft als Nährboden für Gastronomie, Einzelhandel und Tourismus, vielseitiger Multiplikatornutzen - Auslöser für Standortentwicklung. Strategische Überlegungen der Wirtschaftsförderung sollten sich nicht nur auf einen einzigen Zielcluster beschränken. Vielmehr könnten dabei immer mehrere mögliche Cluster ins Auge gefasst und verglichen werden. Zumal ja von Standort zu Standort unterschiedlich bereits einzelne Cluster-Bausteine vorhanden sein sollten und deshalb im konkreten Fall für die Strategieentwicklung zu berücksichtigen sind. Vorteile Zielcluster Werbeagenturen: intensive Kontakte zu Unternehmen außerhalb des Standortes und als Folge große Anzahl von Geschäftsbesuchern. Vorhandener Büroraum kann vielseitig genutzt und flexibel angepasst werden. Es werden wenige Sondereinrichtungen (z.B. Lagerhallen, Laderampen u.ä.) benötigt. Es gibt keine Lärmbelästigung von Anwohnern. Die Werbewirtschaft verfügt über viel Management-Kompetenz. Die Werbewirtschaft verfügt über viel Projektmanagement-Knowhow. Es werden gruppenbezogene Arbeitsmodelle mit Teamarbeit praktiziert. Für die Gewinnung potentieller Ansiedler sind auf Seite des Standortes keine aufwendigen Abstimmungsprozesse notwendig. Bei geschickter, kompetenter Anwendung greifen viele der möglichen Abwerbungsinstrumente. Für die Ansiedlung von Werbewirtschaftlern sind keine schwierigen behördlichen Auflagen zu erwarten. Für Ansiedlungsmaßnahmen von Werbewirtschaftlern sind keine komplizierten Genehmigungsverfahren zu handhaben. Nach einer Anlaufzeit können Ansiedlungen zum Selbstläufer werden (neu gewonnene Ansiedler wirken als Multiplikatoren). Anderweitig bereits ausgeschöpfte Standortvorteile (Landschaft, Ruhe, störungsfreies Arbeiten u.a.) können zusätzlich vermarktet werden. Informationsaustausch-Beschleuniger/-Initiator zwischen Branchen, Unternehmenstypen u.a. Projektarbeit fördert Kompetenznetzwerke. Große Unabhängigkeit von Material-, Energie-, Rohstoffkosten. Gespür für Marktentwicklungen und -trends. Ausgeprägtes Marketingknowhow.

Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung: bei der Wirtschaftsförderung hinsichtlich Gewinnung neuer "Kunden" (Investoren, Wirtschaftsansiedlungen) bewegt sich die Kommune in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei einer Gewerbeansiedlung ist das Interesse meist nicht von Beginn an auf einen speziellen Standort eingeschränkt oder festgelegt, d.h. die Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung muss versuchen, ihr spezifisches Angebot aus einer Vielzahl konkurrierender Angebote herausragen zu lassen. Zu überregionalen Themen wie z.B. Wirtschaftsförderungsprogramme sollten für interessierte Unternehmen als Service entsprechende Links zur Verfügung gestellt werden. In einem branchenorientierten Ansatz sollten Unternehmen gezielt unter Herausstellung der für die spezielle Branche wichtigen Standortfaktoren angesprochen werden. Dabei verdienen auch kleine oder mittlere Unternehmen unbekannter, weniger prominenter Branchen eine Aufmerksamkeit. Um Interessenten an die eigene (Internet-)Präsenz zu binden, sollte immer ein umfassendes Informationsangebot bereitgestellt werden (z.B. über "cross-linking" auf entsprechende themenspezifische Portale). Man bildet eine Anlaufstelle, dass man diejenigen, die möglicherweise an den Standort kommen wollen, quasi an die Hand nimmt und durch die Verwaltung lotst (Gedanke einer "One-stop-Agency", die für Unternehmen einen Service aus einer Hand bietet). Auch wenn die Wirtschaftsförderung der Meinung wäre, dass für die Zukunft keine großen Industrieansiedlungen zu erwarten sind, geht es um die Ansiedlung von industrienahen Dienstleistungen (Engineering, Designerbüros, Werbeagenturen, Softwareentwickler, P+R-Agenturen, Gebäudereinigungen). Ein Indikator für Erfolge der Wirtschaftsförderung ist b

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