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Technologiemanagement Modelle zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Friedli, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.12.2005
  • Verlag: Springer-Verlag
eBook (PDF)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Technologiemanagement

Das Buch behandelt einen integrierten Managementansatz zur Sicherung einer längerfristigen Wettbewerbsfähigkeit, ausgehend von der aktuellen Situation produzierender Unternehmen in Westeuropa . Es erlaubt Unternehmen, abhängig von der jeweils spezifischen Umfelddynamik, die notwendige Flexibilität abzuleiten und stellt exemplarisch Methoden und Instrumente zur Verfügung, um diese Flexiblität auch zu erreichen.

Der Autor ordnet verschiedenste aktuell diskutierte Ansätze für das Management produzierender Unternehmen. Damit wird das Buch auch zum Nachschlagewerk für moderne Methoden des Technologie- und Produktionsmanagements.

Professor Dr. Thomas Friedli

studierte 1992-1996 an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaftslehre. Danach war er als Forschungsassistent, später als Projektleiter, in zahlreiche nationale und internationale Industrieprojekte des Instituts für Technologiemanagement der Universität St. Gallen involviert. Die Promotion, mit höchster Auszeichnung, erfolgte im Jahr 2000 an derselben Universität. Von Oktober 2000 bis März 2002 war Thomas Friedli Lehrbeauftragter für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Seit April 2002 ist er hier Nachwuchsdozent für Technologiemanagement. Seit Anfang 2004 ist er Geschäftsführer des Transferzentrums für Technologiemanagement (TECTEM). Im Juli 2004 wurde er zum Privatdozenten für Betriebswirtschaftslehre und gleichzeitig zum Assistenzprofessor ernannt.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 459
    Erscheinungsdatum: 14.12.2005
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783540299714
    Verlag: Springer-Verlag
    Größe: 6163kBytes
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Technologiemanagement

4 Neuere Ansätze zum Management produzierender Unternehmen (S. 169-170)

Während dem historischen Rückblick vorbehalten war, die dominierenden und in grösserer Breite sowohl in Theorie wie Praxis verbreiteten Konzepte zu diskutieren, sollen in diesem Kapitel in jüngerer Zeit in die Diskussion eingebrachte Organisationskonzepte kurz dargestellt und diskutiert werden. Insbesondere geht es um Ansätze, die gezielt für produzierende Unternehmen entwickelt worden sind. Im Einzelnen wird an dieser Stelle auf die fraktale, die virtuelle, die mobile sowie die wandelbare Fabrik eingegangen. Allesamt Ansätze, die eher im deutschen Sprachraum entstanden sind und auch dort grössere Verbreitung erfahren haben. Am Ende steht die Beschreibung einer Vision von Drucker, der bereits 1990 die postmoderne Fabrik skizziert hat, eine Vision, die heute in weiten Teilen realisiert ist, wenn auch nicht unbedingt in der dort dargestellten Kombination von Konzepten.

4.1 Die fraktale Fabrik

Die fraktale Fabrik wurde durch die Übertragung von in der Natur existierenden Phänomenen entworfen. Sie versteht sich als integrierender Ansatz. Ein Fraktal ist gemäss Warnecke als "selbständig agierende Unternehmenseinheit definiert, deren Ziele und Leistungen eindeutig beschreibbar sind". Diese Fraktale sind selbstähnlich, selbst organisierend, dynamisch und vital. Die Fraktale stehen zueinander in einer Dienstleistungsbeziehung, müssen sich aber sowohl im internen wie im externen Wettbewerb behaupten, da es jedem Fraktal offen steht, alternative Beziehungen einzugehen. Die von Warnecke beschriebenen Prinzipien und Methoden der fraktalen Fabrik sind in Abb. 4.1 zusammengefasst. Die fraktale Fabrik ist eher, trotz verschiedener Praxisbeispiele, als idealtypisches Konzept zu sehen, das höchstens in Ansätzen in der Praxis vorzufinden ist. Warnecke selber weist darauf hin: "... Elemente der fraktalen Fabrik befinden sich isoliert bereits im betrieblichen Einsatz. Als Beispiele sind insbesondere das Bilden von Geschäftseinheiten, das Orientieren an Geschäftsprozessen, die Strukturierung in Fertigungssegmente oder Fertigungszellen sowie der Trend zur Gruppenarbeit zu nennen."

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