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Warum soll es nach Plan laufen, wenn es keinen gibt? Die wichtigsten Regeln einer guten Führungskultur von Neumann, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.03.2014
  • Verlag: Redline Verlag
eBook (ePUB)
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Warum soll es nach Plan laufen, wenn es keinen gibt?

Wer an erfolglose Unternehmen denkt, dem kommen häufig Dinge wie mangelnde Leistungsfähigkeit oder fehlende Leistungsbereitschaft in den Sinn. Doch oft existieren noch andere Komponenten, die verhindern, dass eine Firma reibungslos funktioniert. Auch die Art und Weise wie ein Unternehmen geführt wird, spielt beispielsweise eine wichtige Rolle, die häufig aber nur stiefmütterlich behandelt wird. Jörg Neumann geht in seinem Buch ganz genau auf die Probleme der Unternehmensführung ein. Anhand eingängiger Beispiele zeigt er die Schwachstellen auf und bietet Lösungsvorschläge, von der Auswahl der richtigen Crew über das Führen wichtiger Gespräche bis hin zur Teamführung über Distanz. Neumann offeriert gut strukturierte Toplisten und "20 Best-Practice-Beispiele aus erfolgreichen Unternehmen", mit deren Hilfe der Leser wichtige Leitfäden geboten bekommt, um schnell und effektiv Änderungen vornehmen zu können. Dieses Buch ist ein Muss für jede Führungskraft, die ihr Unternehmen besser dirigieren möchte, aber auch der ein oder andere Mitarbeiter kann hier noch Tipps finden, wie er seinen Umgang mit Kollegen verbessern kann.

Jörg Neumann ist Geschäftsführer von NeumannZanetti & Partner, Führungskräfte-Trainer, gefragter Speaker auf Management Tagungen und Autor des erfolgreichen Newsletters The Weekly Empowerment. Zu seinen Themen zählen Auftrittskompetenz, erfolgreich verhandeln, wertschätzend führen und Kundenverblüffung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 278
    Erscheinungsdatum: 07.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864146435
    Verlag: Redline Verlag
    Größe: 7093kBytes
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Warum soll es nach Plan laufen, wenn es keinen gibt?

2. Führungsirrtümer – wie diese der Leistung in Ihrem Unternehmen an den Kragen gehen

"Das Wort "Irrtum" bezeichnet im engeren Sinne eine falsche Annahme , Behauptung, Meinung oder einen falschen Glauben, wobei der Behauptende, Meinende oder Glaubende jeweils von der Wahrheit seiner Aussage(n) überzeugt ist. Im Gegensatz zu einer Lüge , bei der die Wahrheit bewusst verfälscht worden ist, entsteht ein Irrtum unabsichtlich aus falschen Informationen oder Schlüssen . Im weiteren Sinne wird der Begriff des Irrtums auch auf nichtsprachliche Handlungen angewandt, insofern sie aus einer als wahr angenommenen falschen Behauptung, Meinung oder einem falschen Glauben resultieren." (wikipedia.org)

Eins ist in nahezu allen Unternehmen gleich: Mitarbeiter oder Führungskräfte werden als Hoffnungsträger eingestellt. Die Hoffnung ist groß und hoffentlich auch berechtigt, dass sie zu Leistungsträgern werden. Auf diesem Weg spielt die Führungskultur dann zweifelsohne eine sehr bedeutende Rolle. Ob die Führungskräfte eines Unternehmens ihre Teams und Mitarbeiter fördern, fordern, unterstützen, anhören, kritisieren, loben, kontrollieren, korrigieren und was sonst alles noch helfen könnte oder ob sie vor allem eigene Interessen verfolgen, zu wenig Zeit ins Führen investieren, kaum Gespräche führen, wenig delegieren und wenig Vertrauen schenken: Es macht einen Riesenunterschied.

Obwohl es relativ klar zu sein scheint, welche Verhaltensweisen die geeigneteren sind, trifft man in den Unternehmen alle aufgeführten an, und keine von ihnen selten. Warum dies so ist, beschäftigt mich schon lange, und es gibt eine Menge Gründe. Zu viele Führungskräfte haben das Führen nicht gelernt oder sie hatten kaum Gelegenheit, es bei erfahrenen und tollen Vorgesetzten abzuschauen. Zu viele Führungskräfte wollen gar nicht führen, was wiederum dazu führt, dass sie entsprechend wenig Interesse und Engagement dafür einsetzen. In zu vielen Unternehmen zählen unterm Strich nur die Ergebnisse, weniger der Weg, wie diese erzielt wurden. Und in zu vielen Unternehmen wird nicht kontrolliert, wie geführt wird. Doch diese Gründe allein reichen nicht aus. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Führungsirrtümern, die sich in den Köpfen vieler Führungskräfte eingenistet haben – anders kann ich mir einen Teil der Führungsrealität nicht erklären. Mittlerweile habe ich gut und gerne 15 solcher Irrtümer oder Fehlannahmen identifiziert. So gut wie alle beeinflussen die Führungskultur, deshalb teile ich sie in diesem Buch mit Ihnen.

Führungsirrtum Nr. 1: "Werte und Leitbild sind doch nur Papiere, und Papier ist geduldig."

Viele Jahre lang verstaubten Unternehmenswerte oder Leitbilder in den Tresoren, als ob in ihnen etwas Unanständiges oder etwas höchst Geheimes beschrieben wäre. In den 70er- oder 80er-Jahren konnten sich die Patrons und Unternehmenschefs einfach nicht vorstellen, dass Unternehmenswerte überhaupt relevante Erfolgsfaktoren sein könnten. Was sollten Mitarbeiter mit diesen schon anfangen? Nun, die 70er- und 80er-Jahre sind lange vorbei und genauso, wie die damaligen hierarchischen Firmenorganisationen heute sang- und klanglos scheitern würden, genauso veraltet ist die damalige Meinung über Werte und Leitbilder. Heute sind Werte und Leitbilder an vielen Orten der Kitt, der ein Unternehmen zusammenhält. Sie geben Halt, sie geben Orientierung und sie geben Sinn. Sie pr&

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