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Wissensmanagement Werkzeuge für Praktiker von Kilian, Dietmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2013
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wissensmanagement

Wissensmanagement kompakt, verständlich und praxisgerecht Wissensmanagement spielt eine zentrale Rolle in jedem innovativen und qualitätsorientierten Unternehmen. Wie Wissen gewonnen wird und wie man vorhandenes Know-how gezielt einsetzt, sind somit entscheidende Fragen einer zukunftsorientierten Unternehmensführung. Dieses Buch bietet eine kurze Einführung und porträtiert 66 Tools für Wissensmanager - immer mit Fokus auf die tägliche Praxis. Anwender erfahren, welche Wissensmanagement-Werkzeuge wann geeignet sind, welche Hilfsmittel erforderlich sind und was es unbedingt zu beachten gilt. Ein Nachschlagewerk für Profis und ein idealer Einstieg für Neulinge. Mit vielen Grafiken, Tipps und Hinweisen! Blättern Sie hier in unserer interaktiven Leseprobe: Um zur vergrößerten Ansicht zu gelangen, klicken Sie bitte direkt auf das Buch!
Prof. Dr. Dietmar Kilian ist Professor und Fachbereichsleiter 'Geschäftsprozess und Unternehmensnetzwerk' am Management Center Innsbruck (MCI) sowie Managing Partner der PDAgroup GmbH und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Academy Cube gGmbH.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 28.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709401095
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 12414 kBytes
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Wissensmanagement

2 Was ist Wissensmanagement?

Ziel dieses Buches ist es, Wissensmanagement-Werkzeuge für den Praktiker kurz und prägnant zu beschreiben. Eine umfassende Einführung ins Thema Wissensmanagement (WM) würde den Rahmen dieses Buches sprengen. Dennoch ist ein gewisses Grundverständnis des Umfeldes, in dem diese Werkzeuge verwendet werden, unerlässlich für deren effiziente Anwendung. In diesem Kapitel werden daher die wichtigsten Perspektiven des modernen Wissensmanagements kurz beschrieben.

Nicht zuletzt aufgrund der vielen Interpretationsmöglichkeiten von Wissensmanagement sind wesentliche Unterschiede im Ansatz und der Umsetzung festzustellen. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte das ISSS (Standardisierungssystem für die Informationsgesellschaft) des Europäischen Instituts für Normung im Frühjahr 2004 den "Europäischen Leitfaden zur erfolgreichen Praxis im Wissensmanagement". Um ein möglichst einheitliches Verständnis der Thematik zu gewährleisten, wird in diesem Buch diese Arbeitsübereinkunft (CEN - CWA-14924) als Richtlinie verwendet.

2.1 Zu den Begriffen Wissen und Wissensmanagement

Auf Grund der bemerkenswerten Anzahl an Definitionen für die Begriffe Wissen und Wissensmanagement zitieren wir ausschließlich die Definitionen aus dem CEN-Papier. Das Erarbeiten einer persönlichen Interpretation ist für ein ganzheitliches Bild der Thematik und in weiterer Folge für zielgerichtete Aktivitäten unerlässlich.

Wissen

Definition nach CEN/ISSS:

Eine Gruppierung von Daten und Informationen (vom Gesichtspunkt der Informationstechnologie) und einer Kombination mehrerer unterschiedlicher mentaler Aktivitäten. Diese können sein: Erfahrung, Gefühle, Werte, Intuitionen, Ahnungen, Werthaltungen, Glauben, Vertrauen, Neugierde, Motive, Lernfähigkeit, Offenheit, Verhalten, Synthesevermögen, Risikobereitschaft, Fähigkeit, mit Komplexität umzugehen, Kommunikationsfähigkeit, Unternehmergeist etc. Wissen dient der Fähigkeit, rationale Entscheidungen zu treffen und vernünftig zu handeln.

Gewöhnlich wird zwischen explizitem, formulierbarem und implizitem Wissen (schwer/nicht aussprechbar) unterschieden und zwischen persönlichem und kollektivem Wissen.

Diese Definition impliziert, dass Wissen immer an Personen oder Organisationen gebunden ist, weshalb Bücher, Datenbanken und Ähnliches lediglich Daten oder bestenfalls Information enthalten können. Erst durch die Kombination dieser Daten mit Erfahrung, Gefühlen, Werten usw. entsteht beim Einzelnen tatsächlich Wissen.

Laut obiger Definition bedingt Wissen lediglich die Fähigkeit, zu entscheiden oder zu handeln, nicht das Handeln an sich.

Wissensmanagement (WM)

Definition nach CEN/ISSS:

Geplantes, fortlaufendes Management von Aktivitäten und Prozessen, welche die Wirksamkeit von Wissen steigern und die Wettbewerbsfähigkeit durch bessere Erzeugung und Nutzung von individuellen und kollektiven Wissensressourcen stärken.

Während sich der Begriff Wissen mit der Fähigkeit, zu entscheiden und zu handeln, begnügt, zielt WM auf die Steigerung der Wirksamkeit von Wissen und damit nicht nur auf die Handlungsfähigkeit, sondern auf das tatsächliche Handeln ab. Als Konsequenz daraus gilt eine reine Anhäufung von Wissen, ohne dieses für Handlungen zu verwenden, nicht als Maßnahme im Sinne des Wissensmanagements.

2.2 Herkunft und Trends im Wissensmanagement

Wissensmanagement hat zwei unterschiedliche Wurzeln, wobei der Schwerpunkt der meisten Werkzeuge eindeutig einem dieser beiden Bereiche zugeordnet werden kann.

Ein Teil der Werkzeuge ist dem Bereich der Lernenden Organisation zuzuordnen, wobei versucht wird, durch systematisches Lernen die Effizienz einer Organisation zu steigern. Der andere Teil entstammt dem Gebiet der Informationstechnologie , die nach der Welle der großen Datenbanken, in denen alle verfügbaren Inform

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