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Die Bit-Revolution Künstliche Intelligenz steuert uns alle in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft von Brauer, Gernot (eBook)

  • Verlag: UVK Verlagsgesellschaft mbH
eBook (ePUB)
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Die Bit-Revolution

Wie tickt heute die Welt? Ist die Künstliche Intelligenz schon schlauer als wir? Entscheiden Maschinen intelligenter? Wie viele Menschen werden sie arbeitslos machen? Hebeln Computer Handel und Wettbewerb aus? Werden wir eine bessere Medizin mit unseren Daten bezahlen? Gibt es für Privatheit noch eine Chance? Und ist das ewige Leben kein bloßer Traum, sondern schon bald Realität? Diese Fragen beantwortet dieses Buch. Nach einer Übersicht über die alles ändernde Datenflut zeigt es an einer konkreten Software-Entwicklung, die Regierungen, Verbände und Firmen mit unvorstellbar genauen Datenanalysen und Prognosen versorgt, was Big Data und was Künstliche Intelligenz können, wie ihre Experten denken und handeln, welches Geschäftsmodell sie entwickeln und was das für uns bedeutet. Dieses Buch ist am Geschehen nah dran. Es zeigt, wie schnell die Künstliche Intelligenz unser aller Leben verändert. Es beurteilt ihre Chancen und Risiken und zeigt, was da auf uns zu kommt. Gernot Brauer ist ein erfahrener Kommunikationsmanager aus der Industrie und ein routinierter Journalist, der als Buchautor zwei Begabungen verknüpft: die Fähigkeit zu exakter Recherche auch sehr komplexer oder versteckter Sachverhalte und eine Leidenschaft für spannendes Erzählen ebenso wie kritisches Hinterfragen dessen, was er ans Tageslicht bringt. Was Gernot Brauer ermittelt, mag noch so kompliziert sein er stellt es so dar, dass man es versteht, dass man es mit Gewinn und Vergnügen liest und dabei auch noch sonst kaum durchschaubare Zusammenhänge begreift, in denen wir leben und von denen wir abhängig sind. Er nimmt seine Leser mit in eine Reise in unser aller Zukunft. Für dieses Buch hatte Gernot Brauer exklusiven Zugang zu einem Computergenie, das auf der Basis ausgefeiltester Künstlicher Intelligenz ein Instrument zur Entscheidung und Pro gnose auf den Markt gebracht hat, wie es nach seiner Überzeugung weder IBM noch Microsoft oder Google haben, weder Facebook noch sonst jemand. Auch Lesern, die von Datenverarbeitung nur so viel wie der Durchschnittsbürger verstehen, bringt Gernot Brauer diese unglaubliche Entwicklung so nahe, als seien sie selbst dabei gewesen. Er breitet vor seinen Lesern eine Welt aus, die ihr Leben mitbestimmt mit jedem Tag, der vergeht, ein Stück mehr. Was da abgeht, ist atemberaubend. Gernot Brauer hat bereits mehr als ein Dutzend Bücher über unterschiedlichste Themenfelder veröffentlicht. Mit seiner Kenntnis der Wirtschaft und der Gesellschaft schafft er es immer wieder, seine Leser nicht nur verlässlich zu informieren, sondern auch gut zu unterhalten. Denn allein die Tatsachen, die er anzubieten hat, sind spannend genug.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 340
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739804705
    Verlag: UVK Verlagsgesellschaft mbH
    Größe: 1389 kBytes
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Die Bit-Revolution

2 Big Data Daddy

Was befähigt einen Mann, die Datenwelt komplett umzukrempeln?

Ein Deutscher, ein Deutschamerikaner und ein Amerikaner steuern die Entwicklung einer Software, die sie das Quantum Relations-Prinzip nennen. Sie steigert den Nutzen von Big Data-Analysen schier unglaublich. Wo kamen diese drei her, was führte sie zusammen, wie gingen sie vor?

2.1 Ein Filmproduzent entdeckt die Welt von Big Data

2.2 Hardy, der Universalist
2.1 Ein Filmproduzent entdeckt die Welt von Big Data

Drei Personen haben seit den 1990er Jahren die Welt der Daten neu aufgemischt, ohne dass das die data community, gescheige denn die Öffentlichkeit, groß zur Kenntnis gernommen hätte. Es sind ein Deutscher, ein Deutschamerikaner und ein Amerikaner. Zwei sind Juristen, einer, der Deutschamerikaner, ist ein Selfmade- Wissenschaftler von ungewöhnlichem Rang. Der erste, Heiner, in jungen Jahren ein Filmnproduzent, handelt in seiner Firma Patentpool mit Patenten, macht sie marktreif und setzt sie ein. Lesen Sie zunächst seine abenteuerliche Geschichte:

München, Fraunhoferstraße

Wenn sich München noch abends behaglich in der Sonne ausstreckt und noch immer leuchtet nach einem warmen Frühsommertag, wenn sich "über den festlichen Plätzen und weißen Säulentempeln, den antikisierenden Monumenten und Barockkirchen, den springenden Brunnen, Palästen und Gartenanlagen der Residenz ... strahlend ein Himmel von blauer Seide" ausgespannt hat, wie Thomas Mann das schon vor mehr als hundert Jahren beschrieb - dann haben die Münchner zu Tausenden ihrer Stadt den Rücken gekehrt und im Oberland die Seeufer mit ihren bunten Badetüchern betupft, und die anderen, die Daheimgebliebenen, die Biergärten ihrer bayerischen Landeshauptstadt geradezu überschwemmt. Wer geht da schon ins Theater?

Das fragt sich auch Heiner. Vor den holzgetäfelten Wänden der Gaststätte Fraunhofer hockt der mehr als einsneunzig große Zwanzigjährige vor einem Bier. Die Sonne flutet nicht mehr durch die fast doppelmannshohen Fenster des 1830 errichten Baus. Dazu ist die gleichnamige Straße mit ihren nur zwei Fahrspuren für Autos, Trambahnen und Radfahrer zu eng und stehen in der schon 1830 trassierten und im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts weitgehend zugebauten schnurgeraden Straßenverbindung von der Münchner Altstadt zur Isar die Häuser der Straßenseite gegenüber zu nah.

"Es ist schon nach acht. Ob noch jemand kommt? Was meinst du, Peter?"

"Lass uns noch einen Moment warten. Ich sehe - acht Leute im Saal. Meine Güte."

Die acht Gäste verlieren sich ein bisschen in den 55 Quadratmetern des Nebenzimmers, das der Restaurateur und frühere Thomasbräukellerwirt Heinrich Treffler als frisch berufener Fraunhofer-Wirt noch in den letzten Jahres des 19. Jahrhunderts als Gesellschaftslokal hatte ausbauen lassen, weit mehr als ein Jahrhundert nach der Umwandlung eines Jahrhunderte alten "Brothäusls" für eine kleine Bäckerei zu einer "Bierzäpflerey", für die der Münchner Andreas Rankl schon 1774 "unterthänigst und gehorsamst" eine Schankerlaubnis beantragt und im darauffolgenden Jahr auch bekommen hatte.

1915 ist in jenen "Gesellschaftsraum" die 1893 von Abiturienten des damals um die Ecke gelegenen Königlichen Luitpold Gymnasiums zu München gegründete Studentenverbindung Turonia eingezogen, ist lange geblieben, erst spät wieder gegangen, und erst sechzig Jahre danach hat daher ein gewisser Josef Bachmaier, von seinen Freunden Beppi genannt, in den neubarocken, nun schon historischen Räumen mit ihrer original erhaltenen Ausstattung eine Kleinkunstbühne errichtet. Entstanden sind Bretter für die Lust an der Gaudi und am bayerischen Leben mit einer, wie es dort heißt, "unzwideren [also nicht als zuwider erlebten, vielmehr anregenden] Lust zum Widerspruch und zur Kritik

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