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Volkswirtschaft, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik Ausgewählte Themen 2014 von Genios, GBI (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2015
  • Verlag: GENIOS
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Volkswirtschaft, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik

Ein Team kompetenter Autoren analysiert für GENIOS WirtschaftsWissen regelmäßig mehr als 350 Fachquellen, identifiziert die relevanten Entwicklungen und bringt aktuelle Themen der Wirtschaft auf den Punkt. Die Bereiche Volkswirtschaft und Wirtschaftsrecht und -politik umfassen unter anderem Themen zu: Arbeitsmarkt, Konjunktur, Währung, Weltwirtschaft, Lohnpolitik, Steuerpolitik, Rentenpolitik, Handelspolitik, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Insolvenzrecht. Für 2014 wurden neben der Entwicklung der deutschen und internationalen Wirtschaft unter anderem fokussiert: das Rentenpaket der großen Koalition, Steuerpolitik und kalte Progression, der Umgang mit Geldwäsche, die politischen Stellschrauben für Compliance-Systeme, der Mindestlohn, die Euro-Rettung, Serbien als EU-Beitrittskandidat, TTIP und die Krim-Krise.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 107
    Erscheinungsdatum: 30.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783737990318
    Verlag: GENIOS
    Größe: 1142 kBytes
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Volkswirtschaft, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik

GENIOS WirtschaftsWissen Nr. 01 vom 27.01.2014
Deutsche Wirtschaft - gute Perspektiven für 2014

Robert Reuter
Kernthesen

Wirtschaftsforscher und Unternehmen sind davon überzeugt, dass die deutsche Wirtschaft 2014 deutlich stärker wachsen wird als im Vorjahr.
Befördert wird der Optimismus durch die hohe Kaufkraft der Bundesbürger und durch die sich abzeichnende Erholung in den europäischen Problemländern.
Auch für die Eurozone insgesamt und für die Weltwirtschaft sind die konjunkturellen Vorzeichen deutlich besser als 2013. Beitrag

Gute Aussichten für 2014

Der deutschen Wirtschaft eröffnen sich für 2014 nach allgemeiner Ansicht sehr gute Wachstumsperspektiven. Die Bundesbank erwartet für das laufende Jahr einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,7 Prozent. 2013 war die deutsche Wirtschaft nur um 0,5 Prozent gewachsen. Zugute kommt den Unternehmen in diesem Jahr die weiterhin recht niedrige Arbeitslosigkeit, der prognostizierte Anstieg bei der Beschäftigung und die erwartet moderaten Lohnzuwächse. Die niedrigen Zinsen werden sich nach Ansicht der Bundesbank belebend auf den Binnenkonsum auswirken. Dieser werde 2014 voraussichtlich um 1,9 Prozent steigen, nach plus 0,9 Prozent im vergangenen Jahr. Das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK hat errechnet, dass die Bevölkerung in diesem Jahr über eine Kaufkraft von 1,7 Billionen Euro und damit um 2,8 Prozent mehr als 2013 verfügt. Da die Prognosen zur Inflationsrate bei 1,7 Prozent liegen und die Lohnentwicklung stabil bleiben soll, bliebe unter dem Strich ein realer Pro-Kopf-Kaufkraftzuwachs von 1,1 Prozent.

Auch der im vergangenen Jahr schwächelnde Export soll wieder anziehen. Begründet wird die Prognose durch die sich erholenden Krisenländer im Euroraum, wobei allerdings noch aussteht, ob auch Deutschlands wichtigster Handelspartner Frankreich einen Weg aus der Baisse findet. Insgesamt erwarten die Experten der Bundesbank eine Verschiebung der wichtigsten Konjunkturimpulse weg vom Außen- und hin zum Binnenabsatz. Schon 2013 hatte die anziehende Binnenkonjunktur in Deutschland die Rückgänge beim Exportwachstum kompensiert.

2014 sollen die steigenden Anlageinvestitionen die Binnenkonjunktur in besonderem Maße stützen. Diese waren 2013 um 0,75 Prozent zurückgegangen, für 2014 ist ein Plus von 4,25 Prozent in Aussicht. 2015 sollen die Investitionen sogar um fünf Prozent steigen. Den in Europa heftig kritisierten starken Leistungsbilanzüberschuss der deutschen Wirtschaft sieht die Bundesbank trotz der sich aufhellenden Konjunktur in diesem Jahr nur noch bei 6,25 Prozent. Im vergangenen Jahr lag der Überschuss bei sieben Prozent.

Zu einem echten Konjunkturtreiber in Deutschland hat sich die sonst chronisch schwächelnde Bauwirtschaft entwickelt. Mehr als zwanzig Jahre lang galt der Bausektor als Bremsklotz der deutschen Konjunktur. Die niedrigen Zinsen auf Kredite und die gewachsene Attraktivität von Immobilien für die Geldanlage haben jedoch dazu geführt, dass die Branche Morgenluft wittert. Die Baugenehmigungen liegen derzeit um elf Prozent höher als im Vorjahr, die Bauunternehmen erwarten dementsprechend ein Umsatzplus von mindestens 2,5 Prozent. Getrieben wird die Baukonjunktur nicht nur durch Neubauen, sondern zudem durch die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden. Die Unternehmen der Energie- und Gebäudetechnikbranche erwarten für 2014 eine Umsatzsteigerung von drei Prozent. (1) , (3)
Wirtschaftsforscher schwelgen in Euphorie

Mit ihrem Optimismus steht die Bundesbank nicht alleine. Unisono glauben die wichtigsten deutschen Wirtschaftsforscher an ein gegenüber 2013 stark beschleunigtes Wirtschaftswachstum. Das Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) mit seinem Chefökonomen Hans-Werner Sinn sieht den Anstieg sogar bei bis zu 2,5 Prozent. Das Deutsche Institut für Wirts

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