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Gier und Geld Der Albtraum unserer schönen Welt von Demelbauer, Ferdinand (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.02.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Gier und Geld

Es wird gezeigt, wie das Geld im Laufe der Zeit seine wichtige, dienende Rolle verloren hat. Dabei wird besonders auf jene Entwicklungen hingewiesen, die es möglich gemachten haben, dass Geld, Geld erzeugen kann. Eine Widersinnigkeit, die sich als Krebsübel für die weitere Entwicklung entpuppte, denn sie machte es der Gier möglich, sich trickreich und schamlos auszutoben. Ein Rattenschwanz von Problemen war die Folge. Nach dem Ausleuchten dieser Entartungsorgie, werden Versuche vorgestellt, mit denen man bisher - leider vergeblich - die verfahrene Situation bereinigen bzw. mildern wollte. Erfreulicherweise hat die Informationstechnik inzwischen ein so hohes Niveau erreicht, dass mit ihrer Hilfe, die verfahrene Situation bestens saniert werden kann. Ein entsprechendes Konzept wird skizziert. Die berufliche Laufbahn von Dipl.-Ing. Dr. Ferdinand Demelbauer hat sich fast ausschließlich im Umfeld der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgespielt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 16.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743133273
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1117kBytes
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Gier und Geld

Einführung

Was heißt eigentlich 'gerechte Welt'? Müssen in einer gerechten Welt alle das Gleiche bekommen? Sicher nicht! Folgendes Gleichnis zeigt sehr anschaulich, was mit Gerechtigkeit gemeint ist. In diesem Gleichnis werden die Menschen mit unterschiedlich geformten und unterschiedlich großen Gefäßen verglichen:

Totale Gerechtigkeit wäre dann gegeben, wenn alle Gefäße bis zum Rand voll sind. Das heißt, ideale Gerechtigkeit liegt vor, wenn jeder, seinen Bedürfnissen entsprechend, zufrieden gestellt wird. Dieser Idealzustand kann zwar angestrebt werden, er wird aber im praktischen Leben stets Illusion bleiben. Wir müssen zufrieden sein, wenn es uns gelingt, in der realen Welt ein paar der gröbsten Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Jetzt gibt es natürlich die unterschiedlichsten Ungerechtigkeiten. Da können das Geschlecht, die Nationalität, die Hautfarbe, das Einkommen, der soziale Status eine Behinderung und vieles mehr, Benachteiligungen bewirken. In diesem Buch wird es ausschließlich um Ungerechtigkeiten gehen, die durch unser Geldsystem verursacht werden.

Die meisten Menschen haben sich noch nie genauer damit beschäftigt, herauszufinden was Geld eigentlich ist und wie die darauf aufbauenden Währungs- und Finanzsysteme funktionieren. Sie stellen lediglich fest, dass Geld ungleich verteilt ist und sie ständig zu wenig davon haben. Über die Fehlkonstruktion unseres Geldsystems und den riesigen 'Filz' - aus Kumpanei, Korruption und Machtmissbrauch - im Umfeld des Geldes, sind sie nicht wirklich informiert. Nur so ist zu erklären, warum die Menschen nicht entschlossener gegen dieses Unrechtssystem vorgehen. Vom amerikanischen Auto-Pionier Henry Ford stammt der Ausspruch: "Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich verstehen, hätten wir eine Revolution vor morgen früh."

Dieses Buch hat nicht die Absicht, eine Revolution anzuzetteln, es will lediglich dazu beitragen, den Durchblick zu verbessern, denn es ist ein fataler Irrtum zu glauben, dass unser derzeitiges Geldsystem alle gleich behandelt.

Zur Einstimmung auf unser Thema, sollen bereits hier die Hauptübel unseres Geldsystems benannt werden: Es sind dies Zins und Zinseszins und die - erst durch das Zinssystem so richtig geförderten - Formen exzessiver Spekulation . Kein Zins, also ein 'Null-Zins-System', weckt sofort das Misstrauen, denn das erinnert stark an die missglückte Null-Zins-Politik der EZB (Europäische Zentralbank). Dass dieses negative Vorurteil unberechtigt ist, wird später in einem eigenen Kapitel gezeigt.

Mit voller Absicht soll - bereits hier - auf einige der fatalen Auswirkungen der benannten Übel hingewiesen werden und zwar in plakativer, überspitzter und provokanter Form, denn der Leser soll etwas in Wut geraten. Ein wütender Leser ist nämlich viel eher bereit, sich mit dem sperrigen Thema 'rund ums Geld', ausführlich zu beschäftigen.

Also, was ist nun so verwerflich am Zins und der Spekulation?

Viele sind der Meinung, dass die Zinsproblematik nur jene betrifft, die einen Kredit am Laufen haben. In Wirklichkeit ist aber jeder betroffen, denn in allen Preisen des täglichen Lebens - egal ob es sich um Waren oder Dienstleistungen handelt - ist ein Zinsanteil von etwa 40 % enthalten (siehe unter 'Zinslast' im Anhang). Jeder ist somit 'Verlierer', der weniger Zinsen kassiert, als 40 % seiner laufenden Kosten ausmachen. Das trifft - bis auf eine kleine Minderheit - auf fast alle Menschen zu.
Das heißt, die meisten Menschen müssen schuften, damit einige wenige, ein 'arbeitsloses' Einkommen erhalten. Das ist moderne Sklaverei!
Es ist somit der Zins, der dafür verantwortlich ist, dass eine ständige Umverteilung von Arm zu Reich erfolgt, eine Umverteilung die alleine in Deutschland, derzeit 600 Millionen Eu

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