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Die regionale Clustermarke Konzept strategischer Markenführung von Kaminski, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.07.2009
  • Verlag: Gabler
eBook (PDF)
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Die regionale Clustermarke

Sandra Kaminski geht der Frage nach, welche Möglichkeiten die Verbindung der interdisziplinären Ansätze der Clusterforschung mit aktuellen Forschungsansätzen der Markentheorie für die Entwicklung einer gemeinsamen regionalen Clustermarke bieten. In einer Fallstudie untersucht sie am Beispiel des vogtländischen Musikinstrumentenbauclusters die Tragfähigkeit des theoretisch entwickelten Ansatzes der regionalen Clustermarke und leitet Handlungsempfehlungen ab.

Dr. Sandra Kaminski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin von Univ.-Prof. Dr. Cornelia Zanger am Lehrstuhl für Marketing und Handelsbetriebslehre der Universität Chemnitz.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 261
    Erscheinungsdatum: 25.07.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783834982520
    Verlag: Gabler
    Größe: 1784 kBytes
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Die regionale Clustermarke

6 Schlussbetrachtung (S. 219-220)

6.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen zu den Zielstellungen

Die Bedeutung des Konzeptes regionaler Cluster zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftlichen Entwicklung von Unternehmen und Institutionen wird in zahlreichen Studien untersucht. Die Mehrheit der Autoren ist sich einig, dass Internationalisierungs- bzw. Globalisierungsstrategien und Lokalisierungsstrategien nicht im Widerspruch zueinander stehen. Solche Strategien können sowohl durch interne als auch externe Verbindungen und Kooperationsbeziehungen der regionalen Clusterakteure Wettbewerbsvorteile zum Ergebnis haben.703 Die Entfaltung der Synergiepotenziale der Zusammenarbeit der Clusterakteure im Sinne des Erreichens von Wettbewerbsvorteilen gegenüber Konkurrenten außerhalb des regionalen Clusters benötigt jedoch aktive, von innen initiierte Steuerungsprozesse.

Die Möglichkeiten der Zusammenführung von Clusterakteuren und das Erschließen von Synergien durch solche aktive, von innen initiierten Steuerungsprozesse sind bislang jedoch unzureichend erforscht: "Research has recently begun to show how clusters form and evolve." Das theoretische Ziel der vorliegenden Arbeit bestand darin, das Konzept der regionalen Clustermarke als einen managementorientierten Ansatz zur Zusammenführung von Clusterakteuren und zum Erschließen von Synergien der Zusammenarbeit regional und funktional benachbarter Akteure zu entwickeln, der es für die Clusterakteure ermöglicht, einen Vorsprung gegenüber den Konkurrenten außerhalb eines regionalen Clusters zu erreichen. Dabei sollte die bewusste Koordination von unternehmens- und clusterinternen Markenprozessen besondere Beachtung finden.

In der Literatur zum Clusterkonzept wird zwar auf die Bedeutung von Kooperationen im Bereich der Markenführung der Akteure eines regionalen Clusters verwiesen. Jedoch mangelt es an theoretisch fundierten Entwicklungen von Konzepten gemeinsamer Markenstrategien. Die vorliegende Arbeit zielte darauf ab, die Spezifik einer regionalen Clustermarke als ein Konzept der strategischen Markenführung zu erarbeiten sowie ein theoretisch fundiertes und anwendungsorientiertes Konzept der regionalen Clustermarke zu entwickeln. Sowohl die besonderen Potenziale, Wirkungen und Funktionen dieser kooperativen Markenstrategie als auch ein Führungs- und Managementprozess dieser Strategie sollten aufgezeigt werden.

Darüber hinaus waren Anknüpfungspunkte und Unterschiede zu klassischen Strategien der Markenführung sowie kooperativen Markenstrategien herauszuarbeiten. Um die theoretischen Zielstellungen zu erreichen, wurde zunächst die Literatur zur Clusterforschung und zu den Grundlagen der Markenführung umfassend aufgearbeitet. Als Basis diente eine umfängliche Diskussion des Clusterkonzeptes und der Potenziale der Zusammenarbeit der Clusterakteure in Kapitel 2. Die wissenschaftliche Annäherung und Konkretisierung des Phänomens des regionalen Clusters erfolgte aufbauend auf Erkenntnissen des strategischen Management, der Regionalökonomie und Wirtschaftsgeographie sowie der Netzwerktheorie. Im Ergebnis dieser Mehrperspektivendiskussion wird ein regionales Cluster wie folgt konkretisiert:

Unter einem regionalen Cluster wird eine überdurchschnittliche, regionale Konzentration von Unternehmen und Institutionen einer Hauptbranche sowie weiterer unterstützender, verwandter Branchen verstanden, die über Wertschöpfungsketten oder diagonale Interaktionen miteinander agieren, um auf diese Weise Wettbewerbsvorteile im nationalen und internationalen Kontext zu erreichen. Die überdurchschnittliche regionale Konzentration konkretisiert sich durch den Einfluss dieser Akteure auf wirtschaftspolitische Entscheidungen. Formal ist ein regionales Cluster als Raum mittlerer Größenordnung oberhalb der lokalen/ kommunalen und unterhalb der staatlichen/nationalen Ebene, im Sinne einer Zwischenebene zwi

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