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Differenzierung im Hyperwettbewerb Der Schlüssel für das Überleben von Marken von Trout, Jack (eBook)

  • Verlag: mi Wirtschaftsbuch
eBook (ePUB)
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Differenzierung im Hyperwettbewerb

Differenzieren, positionieren, kommunizieren: In der vollständig überarbeiteten zweiten Auflage des Marketingbestsellers dreht sich alles um das Alleinstellungsmerkmal, den USP ('Unique Selling Proposition'). Drei Spezialisten präsentieren geballtes Marken-Know-how und zeigen, mit welchen Strategien man echte Alleinstellung erreicht. Denn nur wer einzigartig ist, überzeugt die Verbraucher mit seinen Marketingbotschaften. Das flott geschriebene Buch besticht durch seine Praxisnähe und bietet für Manager und Führungskräfte zahlreiche Tipps und Fallbeispiele für die eigene Positionierungsstrategie. Jack Trout ist Präsident von Trout & Partners, einer der renommiertesten Marketingberatungen der USA. Der Erfolgsautor ist ein Pionier auf dem Gebiet der Marktpositionierung. Steve Rivkin ist Experte in den Bereichen Marketing, Werbung, Namensfindung und Corporate Communications und berät internationale Unternehmen. Lorenz Wied ist Gründer von Trout & Partners - Middle Europe und Positionierungsexperte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864162039
    Verlag: mi Wirtschaftsbuch
    Größe: 374 kBytes
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Differenzierung im Hyperwettbewerb

1Die Qual der Wahl

In grauer Vorzeit war Auswahl kein Problem, denn es gab sie einfach nicht. Wenn unsere frühesten Vorfahren fragten "Was gibt es heute zu essen?", war die Antwort nicht sehr kompliziert. Es ging darum, ein Tier zu erlegen und die Beute in die Höhle zu bringen.

Heute gehen Sie in einen Supermarkt mit vielen Höhlen und wählen aus einer Fülle verschiedener Arten von Fleisch, das jemand anders für Sie erlegt, zerlegt und verpackt hat. Ihr Problem ist nicht mehr die Jagd. Ihr Problem ist, herauszufinden, welche von den hundert Packungen Sie kaufen sollen. Rindfleisch? Kalbfleisch? Schweinefleisch? Fleischersatz? Und das ist nur der Anfang. Jetzt müssen Sie noch entscheiden, welches Stück des Tieres Sie wollen. Lendenstück? Kotelett? Rippe? Keule? Filet?

Und was bringen Sie für die Mitglieder der Familie, die kein Fleisch essen, nach Hause?
Heute gibt es Fisch

Für unsere frühesten Vorfahren bestand Fischen einfach darin, einen Stock zu spitzen und auf etwas Glück zu hoffen.

Heute kann das heißen, dass Sie in einen "Fischereibedarf" wie HIKI gehen und dort einer endlosen Auswahl von Angelruten, Spulen, Ködern, Anglerbekleidung, Booten - und was das Anglerherz sonst noch begehrtgegenüberstehen. Bei Bass Pro, einem Vorzeigeladen für Fischereibedarf in Springfield, Missouri, bekommen Sie zuerst einen Haarschnitt. Danach erhalten Sie aus den Haarabfällen einen Fischköder.

Es ist also eine Menge geschehen seit dem gespitzten Holzstock.
Abends essen gehen

Heute, so meinen viele Menschen, ist es besser, dass jemand anders herausfindet, wo man am besten zu Abend isst. Aber zu entscheiden, wo man am besten hingeht, ist zum Beispiel in einer Stadt wie New York nicht einfach. Deshalb haben Nina und Tim Zagat 1979 den ersten Restaurantführer für New York City herausgebracht, der uns helfen soll, die Wahl zu treffen. Heute ist die Taschenbuchausgabe des Zagat-Restaurantführers ein Bestseller mit mehr als 300.000 Testpersonen, die Restaurants, Bars und Nachtclubs in 54 unterschiedlichen Nachschlagewerken beurteilen und überprüfen. Europaweit helfen der Michelin Guide, Gault Millau und viele internetbasierte Dienste dabei, die Wahl des Restaurants zu erleichtern.
Die Explosion der Auswahl

Was sich in den letzen Jahrzehnten verändert hat, ist die ständig wachsende Auswahl an Produkten in faktisch jeder Produktkategorie. Es wird geschätzt, dass es in den USA etwa eine Million Artikelpositionen gibt. In Europa ist die Zahl ähnlich hoch. Ein durchschnittlicher Supermarkt bietet rund 40.000 Artikel an. Eine normale Familie deckt jedoch ihren Haushaltsbedarf zu 80 bis 85 Prozent mit nur 150 Artikeln ab. Das bedeutet, dass 39.850 Artikel in den Regalen der Supermärkte die Chance haben, ignoriert zu werden.

Wer in den 1950er-Jahren ein Auto kaufen wollte, hatte in den USA die Möglichkeit, zwischen einem Modell von GM, Ford, Chrysler oder American Motors zu wählen. In Deutschland konnten Sie sich zwischen AWE, Barka, Bayrische Motorenwerke, Borgward, EMW, Fiat, Ford, Framo, Horch, IFA, Mercedes, NSU, Opel, Robur, Sachsenring und VW entscheiden. In Österreich gab es damals noch Puch mit dem legendären Puch 500. Die Schweizer setzten auf Holka-DKW-Automobile.

Heutzutage können Sie Ihr Auto bei BMW, GM, Ford, Alfa Romeo, Bentley, Crysler, Citroen, Dacia, Daihatsu, Lancia, Opel, Peugeot, Renault, Seat, Skoda, Smart, Toyota und VW kaufen. Aber auch Acura, Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Honda, Hyundai, Infinity, Isuzu, Jaguar, Jeep, Kia, Land Rover, Lexus, Maserati, Mazda, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, Porsche, Rolls-Royce, Saab, Saturn, Subaru, Suzuki, Tata und Volvo kaufen. In den frühen 1970er-Jahren gab es 140 Automarken zur Auswahl, heute sind

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