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Karrierefalle Internet Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun! von Eck, Klaus (eBook)

  • Verlag: Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Karrierefalle Internet

Die wenigsten ahnen, was alles über sie im Internet kursiert. Dass nicht alle Informationen immer haargenau stimmen, wäre noch nicht so schlimm. Gezielte Diffamierungen und Lügen dagegen können schnell zum Karriere-Killer werden. Wer am Online-Pranger steht, merkt schnell: Was einmal im Web steht, lässt sich kaum noch aus der Welt schaffen - und wenn es noch so falsch ist. Wer sich wehrt, macht oft alles nur noch schlimmer, denn jede einzelne Reaktion wird beäugt und findet erneut ihren Widerhall im Netz. Auch Unternehmen bleiben nicht ungeschoren: Wenn wichtige Mitarbeiter oder gar Führungskräfte im Internet unter Beschuss geraten, kann das in kürzester Zeit den mühsam aufgebauten Ruf des ganzen Unternehmens ruinieren. Der Schaden geht in die Milliarden. Was tun? Wegsehen gilt nicht. Wer sich nicht um seinen Ruf kümmert, darf sich nicht wundern, wenn er das Nachsehen hat. Niemand sollte seine digitalen Spuren dem Zufall überlassen, sondern sich aktiv darum kümmern, den richtigen Eindruck zu hinterlassen. Glücklicherweise gibt es gute Strategien, sich gegen miese Angriffe zu wehren. Und es gibt zahlreiche Werkzeuge im Netz, die Unternehmen und Personen für ihr aktives Reputations-Management selbst nutzen können. Wie das geht, zeigt dieses Buch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 265
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446418226
    Verlag: Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 4872 kBytes
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Karrierefalle Internet

3 Neue Influencer in der Social-Media-Sphäre (S. 169-170)

In jeder Branche gibt es anerkannte Experten, die den Markt mit ihrer Meinung bewegen können. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Konsumenten, sich online mitzuteilen, fällt es den Unternehmen jedoch mitunter schwer, herauszufinden, wer in ihrem digitalen Umfeld ein wichtiger Multiplikator ist. Das sind längst nicht nur die Fachjournalisten oder eigenen Mitarbeiter. Manchmal arbeiten sich ihre Kunden sehr intensiv in ein Thema ein und publizieren über ihre Erfahrungen fundiert im Internet. So etwas sollte einem Unternehmen nie gleichgültig sein.

Aus diesem Grund sollten sie für Ihr unternehmen die Influencer ausfindig machen, die für Ihren Markt relevant sind. auf wen hören Ihre Kunden? Nutzen sie Blogs oder informieren sie sich lieber in den Foren oder social Networks wie Xing oder Facebook? Oder interessieren sie sich vor allem für Videos auf YouTube oder TwitterBeiträge?

Sobald Sie herausgefunden haben, an welchen digitalen Orten sich Ihre Zielgruppe online aufhält, können Sie darauf reagieren und die dort entstehende virtuelle Mundpropaganda für sich nutzen.

3.1 Beziehungen zu Bloggern aufbauen
Der Einfluss der Blogger auf die Medienberichterstattung und die Kunden nimmt seit einigen Jahren zu. Aufgrund ihrer Suchmaschinenfreundlichkeit entfalten Blogartikel mitunter eine enorme Wirkung für die Reputation von Personen und Unternehmen. Wenn populäre A-Blogger einen negativen Meinungsartikel veröffentlichen und auf positive Resonanz mit ihrer Kritik stoßen, kann sich das verheerend auswirken.

Die Buchautorin und PR-Beraterin Melanie Huber ist der Ansicht, dass man Blogger als Influencer nicht unterschätzen sollte, weil viele Onliner Wert auf deren persönliche Meinung legen: "Ein Blogger erscheint hier zunächst unabhängiger als der Journalist, wenn er beispielsweise eine bestimmte Digitalkamera empfiehlt, hat das mindestens eine so große Wirkung wie die Empfehlung des Redakteurs einer Fachzeitung. Sowohl die Verbreitung von Informationen über Blogs als auch über Communitys verläuft in der Regel viral – sofern es sich um eini germaßen gut besuchte und meine Zielgruppe ansprechende Seiten handelt. Diese Effekte bieten klassische Medien nicht."

Einen sehr guten Überblick über diese Vernetzung der Blogger bietet die Aggregationsplattform rivva.de. Sie wertet automatisch einige 100 Blogadressen aus und bildet die Diskussionen aktuell als "Top stories" ab.

Neben den bekannten Bloggern, die auch häufiger in den Medien zitiert werden, gibt es sehr viele private Blogangebote, die meistens nur wenige Leser erreichen und deshalb noch schwerer einzuschätzen sind. Jeder Blogger hat einen individuellen Zugang zu seinem Online-Journal und entscheidet selbst, wie er mit seinen Leserkommentaren und Inhalten umgeht. Dabei überschreiten einige die Grenzen des guten Geschmacks und kritisieren mitunter Unternehmen sehr harsch.

Oftmals ist es für so manche Nichtblogger nur schwer zu verstehen, wie man überhaupt zu den Bloggern ein vernünftiges Verhältnis aufbauen kann, weil es keine eindeutigen Regeln für den Aufbau einer Online-Beziehung gibt. Missverständnisse entstehen immer dann, wenn ein Unternehmen oder eine Privatperson versucht, den eigenen Vorteil aus dem Kontakt zu ziehen, indem werblich im Blog kommentiert wird.

Generell gilt, dass sie es unbedingt vermeiden sollten, auf Ihre Onlineangebote in einem Kommentar oder via E-Mail zu verweisen. Das wird sehr schnell als spam empfunden und dient nicht dem aufbau von Online-Beziehungen, sondern erstickt diese be

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