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Verkaufs einfach emotional So begeistern Sie Ihre Kunden von Vogel, Ingo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.09.2015
  • Verlag: GABAL
eBook (ePUB)
20,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Verkaufs einfach emotional

Es wird immer schwerer, am Markt aufzufallen und von Kunden überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Das Produkt oder die Dienstleistung allein reicht nicht mehr, der Verkäufer und das emotionale Kundenmanagement zählen. Nur Unternehmen und Verkäufer, denen es gelingt, eine emotionale Kundenansprache als Gesamtphilosophie umzusetzen, werden auch langfristig am Markt überleben. Und das vielleicht Beste dabei: Eine emotionale Kundenansprache erreichen Sie, so wie Sie sind, mit dem, was Sie können, und mit Ihrer individuellen Persönlichkeit. Ohne Tricks oder eine Technik anwenden, sich verbiegen oder gar unehrlich sein zu müssen. Denn emotionales Verkaufen nutzt, fördert und verstärkt Ihre individuellen Potenziale. Spannend, jederzeit verständlich und auf den Leser zugespitzt präsentiert Ingo Vogel brandaktuelles Experten-Know-how aus Verkaufspsychologie, Neuromarketing und Hirnforschung, spricht offen über seine persönlichen Erfahrungen und bietet konkrete Ideen, Tipps und Lösungen an, wie Unternehmen und Verkäufer emotionale Kundenansprache in die Praxis umsetzen können. 7 Thesen, die das Buch besonders machen: 1. Das Produkt ist tot. Es lebe der Verkäufer! 2. Kunden kaufen Emotionen. Keine Emotion, kein Umsatz! 3. Menschen lieben, vertrauen und kaufen Marken. 4. Kunden kaufen das beste emotionale Gesamtpaket. 5. Der Kunde ist nicht König, sondern Partner. 6. Die persönliche Kundenansprache ist der USP der Zukunft! 7. Die Zukunft ist emotional und digital. Wie funktioniert erfolgreiches Verkaufen im 21. Jahrhundert? Wie können wir Kunden so begeistern, dass sie nur noch bei uns kaufen, zu treuen Fans werden und uns weiterempfehlen? Und warum ist emotionales Verkaufen dafür 'die' Lösung? Weil es immer schwerer wird, am Markt aufzufallen und von Kunden überhaupt noch ...

Ingo Vogel ist Verkaufstrainer und Experte für emotionales Verkaufen. Nach vielen Jahren Profisport und einem Ingenieurstudium war er fast zehn Jahre im Vertrieb beratungsintensiver Produkte und Dienstleistungen tätig. Seit 1997 ist er Inhaber des Unternehmens Ingo Vogel-Seminare. Vogel ist gefragter Gast in Printmedien, Radio und TV sowie bekannter Redner auf Großveranstaltungen. Europaweit trainiert er Fu hrungskräfte, Berater und Verkäufer namhafter Unternehmen in den Bereichen Verkaufsrhetorik und emotionales Verkaufen - aus echter Überzeugung und mit großer Leidenschaft. Ingo Vogel hat bereits mehrere Bu cher veröffentlicht, darunter So reden Sie sich an die Spitze - Sprache als Erfolgsinstrument (Econ, 2000) und Top Emotional Selling (GABAL, 2008).

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 234
    Erscheinungsdatum: 11.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956232497
    Verlag: GABAL
    Größe: 3452kBytes
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Verkaufs einfach emotional

2.7 Präsenzhandel versus Online-Handel

Die guten, stabilen Umsatzzahlen im Buchhandel sind der beste Beweis: Man muss angesichts der Online-Konkurrenz, in diesem Fall insbesondere des US-Online-Anbieters Amazon, keineswegs kampflos die Waffen strecken. Gefragt sind eine Rückbesinnung auf die typischen Stärken des Präsenzhandels und der Ausbau eben dieser Stärken, aber auch neue, innovative Ideen wie zum Beispiel Multi-Channel-Marketing, bei dem verschiedene Vertriebswege sinnvoll miteinander kombiniert und vernetzt werden. Das Ladengeschäft ist dabei nicht mehr alles, sondern nur noch ein (wichtiger) Teil des Systems. Wenn die Fach- und Einzelhändler die Stärken des stationären Handels gezielt ausbauen und ausspielen, dann muss ihnen beim Gedanken an den Online-Handel nicht angst und bange werden. Denn die neuen Medien eröffnen auch ihnen neue Möglichkeiten, Kunden emotional an sich zu binden.

Es lässt sich jedoch kaum bestreiten, dass der Online-Handel dem stationären Handel in den kommenden Jahren immer mehr Umsätze wegnehmen wird. Viele Geschäfte, vor allem in den Mittelstädten und in eher schlechten Lagen, werden ihre Pforten schließen. Das prognostizieren zahlreiche Experten, und vieles weist bereits darauf hin. So klagten laut Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) 2013 über 60 Prozent der Fach- und Einzelhändler über sinkende Besucherzahlen, und während im Weihnachtsgeschäft beim stationären Handel die Umsätze stagnierten, schnellten sie bei den Online-Händlern um mehr als 50 Prozent nach oben. Die entscheidende Frage ist: Steht der klassische Präsenzhandel also vor dem Aus?

Ist das konventionelle Kaufen und Verkaufen face to face bald passé? Viele Fachhändler befürchten das - vor allem weil ihnen eine Strategie fehlt, um sich gegen die scheinbar übermächtige, omnipräsente Online-Konkurrenz zu wehren. Denn Online-Händler haben einige klare Vorteile:

- Sie können die Ware oft günstiger anbieten, weil sie niedrigere Mieten und Löhne zahlen.

- Kunden können bei ihnen sieben Tage in der Woche, rund um die Uhr, bequem von zu Hause aus einkaufen.

- Die Ware wird den Kunden nach Hause oder an den Arbeitsplatz geliefert - was nicht nur jüngere Kunden anspricht.

Ist der Siegeszug des Online-Handels also doch nicht mehr aufzuhalten? Die Antwort lautet: Ja. Jede andere Antwort würde für Fachhändler bedeuten, sich etwas in die Tasche zu lügen. Die Kunden werden zukünftig ganz selbstverständlich auch online einkaufen. Daneben werden sie ebenfalls weiterhin stationär einkaufen. Also lautet die zentrale Frage nicht: Kann sich der klassische Handel gegen den Online-Handel behaupten? Sondern: Wie gut kann er sich auf Dauer gegen ihn behaupten? Oder genauer:

- Wie kann der Präsenzhandel einen möglichst großen Teil des Umsatzkuchens behalten?

- Zähle ich als Fachhändler wie viele meiner Kollegen zu den Verlierern des Wandels oder kann ich von der Marktveränderung eventuell sogar profitieren?

Diese Fragen lassen sich nicht pauschal beantworten, und zwar unter anderem deshalb, weil es einen Unterschied macht, welches Produkt ein Händler verkauft. So wird zum Beispiel eine Eisdiele nie unmittelbar die Konkurrenz des Online-Handels spüren. Denn bis ein Online-Anbieter das Eis geliefert hätte, wäre es entweder schon geschmolzen oder dem Kunden wäre längst die Lust auf Eis vergangen.
Das Erlebnis Einkauf forcieren

Eisdielen müssen jedoch befürchten, dass zum Beispiel aufgrund der Online-Konkurrenz die umliegenden Kaufhäuser sowie die Textil- oder Optikergeschäfte schließen und die Innenstädte veröden, weshalb weniger Passanten bei ihnen vorbeiflanieren und spontan entscheiden, sich in die Sonne zu setzen und ein Eis zu essen. Ähnlich ist es bei anderen Geschäften. Fakt ist nämlich: In den Zentren der Großstädte florieren die meisten Läden. Viele Menschen genießen es, durch die Stadt zu schlendern, die Auslagen in den Schaufenste

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