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Das Tao des Kapitals Erfolgreich investieren mit der Österreichischen Schule von Spitznagel, Mark (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.03.2016
  • Verlag: Börsenbuchverlag
eBook (ePUB)
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Das Tao des Kapitals

Was verbindet die Österreichische Schule und den Taoismus? Und was kann man als Anleger aus dieser Verbindung lernen? Mark Spitznagel gibt Antworten. Regierungen, die überregulieren, Zentralbanken, die Wirklichkeiten am Markt verzerren. Der Investment-Ansatz der Österreichischen Schule meint seit 150 Jahren: Die Menschen verdienen etwas Besseres. Er befürwortet sich selbst regulierende Märkte, in denen freie Menschen in einer freien Gesellschaft interagieren. Mark Spitznagel, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Investoren unserer Tage, verbindet in 'Das Tao des Kapitals' die zentralen Elemente des zeitlosen Investment-Modells 'Privateigentum, freie Märkte, stabile Währung und eine liberale Gesellschaft' mit den Gedanken des Taoismus. So wie sich der Mensch im Taoismus an die Gegebenheiten anpassen soll, so sollte auch der Investor den Märkten freien Lauf lassen - und die Früchte seiner Geduld ernten. Spitznagel weist in seinem Ansatz des Austrian Investing den Weg. Mark Spitznagel ist Hedgefondsmanager und Kollege von Nassim Nicholas Taleb.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 03.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864702952
    Verlag: Börsenbuchverlag
    Originaltitel: The Dao of Capital - Austrian Investing in a Distorted World
    Größe: 8030 kBytes
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Das Tao des Kapitals

Vorwort

I m Jahr 1971 machte ich an einem arbeitsreichen Tag eine längere Mittagspause, um die knapp 100 Kilometer zur University of Houston zu fahren und mir dort eine der letzten offiziellen Vorlesungen des großen Vertreters der österreichischen Schule der Ökonomie Ludwig von Mises anzuhören. Er war damals 90 Jahre alt, aber immer noch so leidenschaftlich und eloquent wie immer. Die Schriften dieses Mannes waren meine hauptsächliche Inspiration gewesen, die Ansätze der Österreichischen Schule aufzusaugen und zu verfechten, die mein Denken seither beherrschen.

Zum ersten Mal kam ich mit den Österreichern in Berührung, als ich an der Duke University Medizin studierte und auf ein Exemplar von "Der Weg zur Knechtschaft" von F.A. Hayek stieß. Danach verbrachte ich viel Zeit damit, alles zu lesen, was ich von der Österreichischen Schule finden konnte. Neben Hayek und von Mises verschafften mir die Werke von Murray Rothbard und Hans Sennholz einen "neuen" Blick auf die Ökonomie.

Bevor ich die Österreichische Schule entdeckte, verstand ich den Prozess, nach dem die freie Marktwirtschaft funktioniert, nicht vollständig. Die Österreicher veranschaulichten mir die Vorzüge der freien Marktwirtschaft gegenüber interventionistischen Planwirtschaften. Je mehr ich las, desto mehr wurde mir klar, dass dies die Art ist, wie wahrhaft freie Individuen in einer wahrhaft freien Gesellschaft miteinander interagieren sollten. Die österreichischen Volkswirte traten außerdem zu einer Zeit für die freie Marktwirtschaft ein, als die meisten Intellektuellen den Kollektivismus und den Sozialismus priesen. Bis zum heutigen Tag schulde ich den Österreichern große Dankbarkeit.

Was ich für neue Gedanken über die Beziehung zwischen wirtschaftlichen und persönlichen Freiheiten hielt, gab es in Wirklichkeit schon lange, bevor ich sie entdeckte. Rothbard schrieb in "An Austrian Perspective on the History of Economic Thought", die alten Taoisten seien die "ersten Libertaristen" gewesen 1 , und machte den Taoismus und die Österreichische Schule zu Buchstützen, die mehr als zwei Jahrtausende in der Geschichte des wirtschaftsliberalen und politischen Denkens umspannen. In "Das Tao des Kapitals" macht mein Freund und Mit-Österreicher Mark Spitznagel Rothbards aufschlussreichen Zusammenhang zu einem Thema von einzigartiger Bedeutung.

Was die jüngere Vergangenheit angeht, kann man die zentralen Prinzipien der Österreichischen Schule - vom Privateigentum, von der freien Marktwirtschaft, vom soliden Geld und der liberalen Gesellschaft insgesamt - einige Jahrhunderte bis zum klassischen Liberalismus zurückverfolgen, der sich um die einfachsten Grundsätze aller freien Gesellschaften drehte. Der Volkswirt Ralph Raico schrieb dazu:

"Der klassische Liberalismus - den wir hier der Einfachheit
halber nur als Liberalismus bezeichnen wollen - basiert
auf der Vorstellung von der Zivilgesellschaft als im
Wesentlichen selbst regulierend, wenn ihre Mitglieder
innerhalb sehr weiter Grenzen ihrer Individualrechte
Handlungsfreiheit besitzen. Darunter genießt das Recht
auf Privateigentum einschließlich der Vertragsfreiheit
und der freien Verfügung über die eigene Arbeitskraft
einen sehr hohen Vorrang ... man nennt diese Schule der
Ökonomie die Österreichische Schule ... und sie wurde
oft - von Verfechtern wie auch von Gegnern - mit der
liberalen Doktrin in Verbindung gebracht. 2

Im Laufe der Jahre trat ich mit vielen Freunden und Studenten von Mises in enge Verbindung, und für uns alle blieb sein Beispiel von herausragender Bedeutung. Er versuchte nie, seine Haltung aufzuweichen oder seine Philosophie zu dämpfen, um so für die konventionellen Wirtschaftskreise akzeptabler zu werden. Hätte er sich dazu entschlossen, wäre ihm zu Lebzeiten zweifellos mehr Anerkennung zuteil geworden. Doch nicht Anerkennung, sondern das Streben nach ökon

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