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Der kleine Business-Knigge Wie Sie Fettnapfchen im Berusalltag umschiffen von Lüdemann, Carolin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2014
  • Verlag: Wiley-VCH
eBook (ePUB)
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Der kleine Business-Knigge

Gute Umgangsformen gelten als wesentlicher Karrierefaktor: Denn eingestellt wird man aufgrund seiner fachlichen Qualifikation, befördert jedoch wegen der zwischenmenschlichen. Je höher man die Karriereleiter empor klettert, umso unwichtiger wird detailliertes Fachwissen und umso relevanter wird die Fähigkeit, mit anderen Menschen zu agieren und in der Lage zu sein, sich selbst und sein Unternehmen sympathisch und korrekt zu präsentieren. Das kleine Buch von Knigge-Expertin Carolin Lüdemann zeigt Fettnäpfchen des Berufsalltags auf und gibt Tipps, wie man sich richtig verhält. Darüber hinaus erklärt es die gängigen Benimmregeln im beruflichen Kontext und gibt praktische Hilfestellung, wie man schwierige Situationen meistert. Zahlreiche Beispiele sensibilisieren den Leser für sein eigenes Auftreten und die damit einhergehende Außenwirkung. Ob nun Dresscodes, überzeugende Körpersprache oder die Macht des ersten Eindrucks - Carolin Lüdemanns Buch ist ein idealer Ratgeber für alle, die sich im Job von ihrer besten Seite zeigen und behaupten wollen. Carolin Lüdemann ist Juristin, ausgebildeter Business-Coach, Mitglied im Deutschen Knigge-Rat und 'eine der gefragtesten Karriereberaterinnen Deutschlands' (Sat1). Ihre Vorträge und Seminare - praxisnah, lebendig und durch namhafte Referenzen ausgezeichnet - sind regelmäßig ausgebucht und unterstützen den Einzelnen dabei, die Wirkung auf seine Mitmenschen signifikant zu erhöhen. 2012 wurde Carolin Lüdemann in die Liste der 'TOP 100 Trainer' von Speakers Excellence aufgenommen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 09.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527683024
    Verlag: Wiley-VCH
    Größe: 411 kBytes
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Der kleine Business-Knigge

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Karrierekiller wider Willen

Takt besteht darin, dass man weiß, wieweit man zu weit gehen darf.

Jean Cocteau (1889 - 1963), französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler

Die Unternehmen sind voll von Menschen mit großer Fachkompetenz. Und doch schaffen es einige, diese Kompetenz erfolgreich zu verschleiern. Zum Beispiel, weil sie gleich im ersten Eindruck beim Vorstellungsgespräch versagen oder weil sie nichts Besseres zu tun haben, als an falscher Stelle einen Flirtversuch zu wagen. Nach wie vor gelten die soziale Kompetenz und damit die Fähigkeit, mit anderen Menschen erfolgreich zu agieren, als entscheidende Karrierefaktoren. Und das völlig zu Recht.

Denn überlegen wir einmal, was heute noch den Unterschied ausmacht. Betrachten wir ein Unternehmen und stellen die Frage, nach welchen Kriterien ein Kunde entscheidet, ob er sich in diesem Unternehmen in den besten Händen wähnen darf. Dann wird deutlich, dass das schon lange nicht mehr die Produkte oder Dienstleistungen sind. Denn diese sind substituierbar. Nie zuvor war ein Kunde so gut informiert wie heute. Das Internet hat ihm neue Möglichkeiten der Recherche gegeben und so weiß er spätestens jetzt, dass sich die Angebote der Unternehmen fast so stark gleichen wie ein Ei dem anderen.

Das, was heute den Unterschied ausmacht, ist der Faktor Mensch. Der Mitarbeiter im Kundenkontakt ist das entscheidende Kriterium, um den Kunden auch weiterhin an sich binden zu können. Darum ist es kein Wunder, dass gute Umgangsformen in den Unternehmen weiterhin hoch im Kurs stehen. Ohne Zweifel ist es zwar so, dass viele Dinge und so manches Verhalten heutzutage nicht mehr selbstverständlich sind. Das führt jedoch nicht dazu, dass Arbeitgeber ihre Ansprüche senken würden. Das können sie ja schon alleine deshalb nicht, weil es der Kunde aus oben genannten Gründen auch nicht tut. Darum zeigt sich, dass diejenigen Mitarbeiter, die in der Lage sind, Gespräche zu initiieren, auf Menschen zuzugehen und Sympathien zu wecken, diejenigen sind, die die besten Aussichten auf Erfolg haben.

Und auch fern vom Kundenkontakt haben die meisten Arbeitgeber selbstverständlich eine Vorstellung davon, welche Werte in ihrem Unternehmen verkörpert werden sollen. Das gilt dann eben nicht nur im Kontakt nach außen, sondern auch für das interne Miteinander. Darum bleibt das Fazit:
Wer Karriere machen möchte, tut sich leichter, wenn er sich benehmen kann.
Und doch ist immer wieder festzustellen, dass das nicht jedem Mitarbeiter klar zu sein scheint. Wer sich sehenden Knigge-Auges in den Unternehmen bewegt, kann Tag für Tag erstaunliches beobachten: Seien es Mitarbeiter, die nicht einmal grüßen, wenn sie den Meeting-Raum betreten, die sich lümmelnd auf Besprechungsstühlen tummeln, bei der Anrede akademische Grade unterschlagen, einige Minuten später als die eigene Führungskraft bei Veranstaltungen eintreffen (und dafür auch gleich früher wieder gehen müssen) oder sich selbstredend vom Vorsitzenden der Geschäftsführung die Tür aufhalten lassen. Sehr häufig lässt sich in diesem Zusammenhang feststellen, dass die Fähigkeit zur Selbstreflektion bei diesen Mitarbeitern nicht gerade stark ausgeprägt ist. Sie bemerken nicht einmal, dass sie selbst völlig anders als die anderen agieren - und dadurch wird es für sie natürlich mehr als schwierig, etwas an diesem unpassenden Verhalten zu ändern. Nicht selten sind sie völlig überrascht, dass es mit der Karriere nicht schneller bergauf geht oder geben in entsprechenden Seminaren (zu denen sie von Vorgesetzten geschickt wurden) zu bedenken, dass viele der Umgangsformen doch nicht den Sitten im Alltag entspräch

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