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Die neue große Depression Was Sie jetzt tun müssen, um nach der Pandemie zu den Gewinnern zu gehören von Rickards, James (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2021
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
21,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 12.01.2021 per Download lieferbar

Online verfügbar

Die neue große Depression

Die aktuelle Krise ist nicht wie die Finanzkrise 2008 oder die Weltwirtschaftskrise 1929. Die neue Depression, die aus der COVID-Pandemie entstanden ist, ist die schlimmste Krise in der Geschichte der Weltwirtschaft. Die Welt erleidet zurzeit die größte Pandemie seit 1918 und den größten wirtschaftlichen Kollaps seit 1929 - und das zur gleichen Zeit! Deflation, Verschuldung und Demografie werden jede Chance auf eine Erholung zunichtemachen, soziale Unruhen drohen. Das noch andauernde Kursfeuerwerk an den Börsen ist eine Illusion. Das Schlimmste steht noch bevor. Bestsellerautor James Rickards blickt erneut hinter die Kulissen, um die wahren Risiken für unser Finanzsystem zu enthüllen und aufzuzeigen, was kluge Anleger tun können, um diese Zeit der unvergleichlichen Turbulenzen zu überleben - und sogar zu gedeihen. Pflichtlektüre für alle Fans und für Investoren in aller Welt.

James Rickards ist Ökonom und Investmentbanker mit über 35 Jahren Erfahrung an der Wall Street. Er ist Verfechter des Goldstandards und berät Firmen in der ganzen Welt zu Währungsrisiken. Er ist zudem Berater des US-Verteidigungsministeriums und der amerikanischen Nachrichtendienste. Im FinanzBuch Verlag sind bereits die New York Times- und Manager Magazin-Bestseller 'Währungskrieg' und 'Die Geldapokalypse' erscheinen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 12.01.2021
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783960927839
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Originaltitel: The new Great Depression
    Größe: 757 kBytes
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Die neue große Depression

Vorwort zur deutschen Ausgabe

Ich bin dankbar für diese Gelegenheit, ein Vorwort für die Leser der deutschen Ausgabe meines Buches zu schreiben. Zurzeit erleidet die Welt die größte Pandemie seit 1918 und den größten wirtschaftlichen Kollaps seit 1929 zur gleichen Zeit. Dieses Zusammentreffen von zwei Jahrhundertereignissen hat das öffentliche Gesundheitswesen, das Wirtschaftswachstum und die politische Arbeit von Regierungen unter beispiellosen Druck gesetzt. Deutschland, als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt (nach den Vereinigten Staaten, China und Japan) und eine der führenden Nationen der Europäischen Union, deren wirtschaftliches Produktionsvolumen nur von den Vereinigten Staaten übertroffen wird, ist zwangsläufig eines der Länder, die sowohl von der Pandemie als auch von der neuen Depression am stärksten betroffen sind. Die in diesem Buch ausgesprochene Kritik an den Kosten von wirtschaftlichen Lockdowns und den Grenzen der fiskal- und geldpolitischen Möglichkeiten, die Wirtschaft anzukurbeln, ist für die deutschsprachige Leserschaft so relevant wie überall sonst auf der Welt.

Trotz tragischer Verluste ist Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern und unter Berücksichtigung der jeweiligen Bevölkerungsgrößen relativ gut mit der Pandemie fertiggeworden. Bis zum 1. September 2020 hatte Deutschland über 243 000 bestätigte Covid-19-Erkrankungen registriert und 9300 Todesfälle zu beklagen. Im Vergleich zu 9200 Todesfällen in Kanada, dessen Bevölkerung nicht einmal halb so groß ist wie die deutsche, und über 183 000 Todesfällen in den Vereinigten Staaten, mit einer viermal so großen Bevölkerung, ist das ein gutes Ergebnis. Ganz unabhängig davon, ob diese bessere Bewältigung der Krankheit auf bessere medizinische Behandlung, eine höhere Bereitschaft der Bevölkerung, die staatlich verordneten Seuchenschutzmaßnahmen umzusetzen, oder einfach auf Herdenimmunität zurückzuführen ist - Deutschland hat den viralen Sturm mit wesentlich besseren Ergebnissen abgewettert als andere große und bevölkerungsreiche Länder.

Doch hinsichtlich der Wirtschaft sieht es anders aus. Im Großen und Ganzen ist eine Volkswirtschaft auf Konsum, Investitionen, Staatsausgaben oder Exportüberschüsse angewiesen (in der einen oder anderen Kombination), um Wachstum anzutreiben. Die US-Wirtschaft wird hauptsächlich durch Konsum angetrieben, die chinesische vor allem durch Investitionen. Die deutsche Wirtschaft ist dagegen (ebenso wie Japan und Südkorea) in hohem Maße von Exportüberschüssen abhängig. In einer Pandemie und weltweiten Depression hat sich diese Abhängigkeit als Deutschlands Achillesferse erwiesen.

Deutschland ist eines der weltweit führenden Exportländer für Autos, Industrieanlagen, Elektronik und Telekommunikationsgeräte. Durch den von der Pandemie herbeigeführten wirtschaftlichen Schock ist zur gleichen Zeit und weltweit sowohl das Angebot als auch die Nachfrage eingebrochen. Das Angebot brach ein, weil Fabriken geschlossen und Transportnetzwerke stillgelegt wurden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Nachfrage kam zum Erliegen, weil die Verbraucher in den Vereinigten Staaten und anderen konsumgetriebenen Wirtschaftsnationen aufgrund diverser staatlich verordneter Quarantänemaßnahmen und Reiseeinschränkungen zu Hause bleiben mussten und angesichts einer zu erwartenden Entlassungswelle vorsichtshalber mehr Geld zurücklegten.

Das Ergebnis war eine einzigartige Störung der globalen Lieferketten, die seit dem Ende des Kalten Krieges sorgsam aufgebaut worden waren. Und als Fabriken wieder bereit waren, den Betrieb aufzunehmen, bekamen sie keinen Input. Selbst als Konsumenten wieder bereit waren, mehr Geld auszugeben, waren die Regale häufig leer. Es schien beinahe so, als sei die gesamte globale Wirtschaft wie durch Ausknipsen eines Lichtschalters zum Erliegen gekommen.

Als eines der weltweit führenden Exportländer, das au

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