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Die Wohlstandsvernichter Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten von Leuschel, Roland (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.07.2019
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Die Wohlstandsvernichter

Ihr Vermögen und Ihre Altersvorsorge sind in höchster Gefahr. Doch damit nicht genug, denn auch Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel. In den vergangenen Jahren hat eine heimliche Machtübernahme durch die Zentralbanken stattgefunden: weg von demokratisch legitimierten Parlamenten, hin zu Zentralbankern, die zunehmend über dem Gesetz zu stehen scheinen. Die unangenehmen Folgen dieser Machtverschiebung werden jetzt immer stärker spürbar. Tatsächlich haben die Zentralbankbürokraten eine Interventionsspirale angestoßen, deren innere Logik ihnen scheinbar keine andere Wahl lässt, als immer radikalere Markteingriffe vorzunehmen, um gegen die unerwünschten Nebenwirkungen ihrer eigenen Geldpolitik anzukämpfen. Dabei entstehen Kollateralschäden, die umso größer werden, je länger sich die Spirale dreht. So haben die Zentralbanken riesige Spekulationsblasen hervorgerufen, die verheerende Auswirkungen auf die Finanzmärkte und die Realwirtschaft haben. Darüber hinaus haben sie einen Umverteilungsprozess in Gang gesetzt, der Europa spaltet und politischen Extremismus fördert. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, während die Altersvorsorge der Bürger vernichtet wird. Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden. Denn am Ende dieser verantwortungslosen Politik steht entweder ein totalitärer Staat, der von einem Zentral(bank)komitee beherrscht wird, oder der Zusammenbruch des bestehenden Währungs- und Finanzsystems - mit all seinen Folgen. Claus Vogt und Roland Leuschel, beide erfahrene Finanzanalysten, gehen hart mit der Geldpolitik der vergangenen Jahre ins Gericht. Sie analysieren, welche Gefahren durch die heimliche Machtübernahme der Zentralbanken entstanden sind, und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Vermögen trotz allem erhalten, schützen und vermehren können. Roland Leuschel ist ehemaliger Chefstratege der belgischen Banque Bruxelles Lambert. Seinen Ruf als begnadeter 'Crash-Prophet' begründete er 1987 und 2000, als er die weltweiten Kursstürze an den Börsen sehr präzise vorhersagte. Heute ist er gern gesehener Interviewpartner und Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher investieren. Claus Vogt, ein ausgewiesener Finanzmarktexperte, ist Chefredakteur des Börsenbriefs Krisensicher Investieren. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium in Frankfurt am Main führte ihn sein Weg ab 1991 unter anderem zu den internationalen Großbanken Merrill Lynch und HSBC.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 15.07.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862487004
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 5157 kBytes
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Die Wohlstandsvernichter

DREI FRAGWÜRDIGE GLAUBENSGRUNDSÄTZE BESTIMMEN DIE GELDPOLITIK

Nach welcher Maxime handeln aktuell die Zentralbanken der wichtigsten Industriestaaten? Der US-Analyst James Grant hat die Zentralbankpolitik der vergangenen Jahre in Form dreier Glaubensgrundsätze hervorragend auf den Punkt gebracht. Diese lauten folgendermaßen:

Wir glauben an Preiskontrollen.
Wir glauben an Marktmanipulationen.
Wir glauben an die Phillips-Kurve.
Nur wer diese Glaubensgrundsätze moderner Zentralbank-Bürokraten teilt und für richtig hält, kann die Geldpolitik der vergangenen Jahre gutheißen. Denn das geldpolitische Tagesgeschäft der vergangenen Jahre basiert auf Preiskontrollen und Marktmanipulationen und schließlich auf der Hoffnung, dass höhere Inflationsraten auf wundersame Weise Arbeitsplätze schaffen könnten. Dieser vermeintliche Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitsplätzen ist unter Ökonomen als Phillips-Kurve bekannt.

All das zu glauben, sei jedem unbenommen - auch wenn diese Glaubensgrundsätze im Widerspruch zur ökonomischen Realität stehen, wie wir gleich näher ausführen werden. Allerdings sollte sich der solchermaßen Gläubige nicht gleichzeitig zur Marktwirtschaft bekennen. Denn mit marktwirtschaftlichen Prinzipien ist jeder einzelne dieser Glaubenssätze schlicht und einfach nicht vereinbar.

Tatsächlich widerspricht das gesamte Zentralbankwesen der Systematik einer Marktwirtschaft. Denn wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei Zentralbanken um zentrale staatliche Planungsbehörden. Zentralbanken sind also nach planwirtschaftlichen Prinzipien arbeitende Fremdkörper in einer Marktwirtschaft. Sie sind Teil des staatlichen Papiergeld-Monopols, das wie alle Staatsmonopole natürlich ebenfalls nicht zu einer Marktwirtschaft gehört. Die Kenntnis dieser Tatsachen ist aus drei Gründen überaus wichtig:

Erstens ist sie zum Verständnis der Fehlentwicklungen unerlässlich, die das Weltwährungssystem und die Verschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten in den vergangenen Jahrzehnten genommen haben.

Zweitens lässt sich die Dynamik der Krisenspirale, in der sich die Welt befindet, ohne diese Kenntnis ebenso wenig verstehen wie die Rolle, die Spekulationsblasen dabei spielen.

Drittens ist die Kenntnis dieser Tatsachen von herausragender Bedeutung im Hinblick auf die Weichenstellungen, die in Zukunft vorgenommen werden müssen. Spätestens wenn das gegenwärtige Währungssystem endgültig zusammengebrochen sein wird, muss schließlich ein Nachfolgesystem gefunden werden.

Bei dessen Gestaltung können die planwirtschaftlichen Fehler der Vergangenheit natürlich wiederholt werden, und trotz des erzwungenen Neuanfangs bleibt dann letztlich doch wieder alles beim Alten. Es kann stattdessen aber auch ein echter Neuanfang gemacht werden, indem ein Währungssystem zugelassen wird, das marktwirtschaftlichen Prinzipien folgt.

Im Moment deutet zwar noch nichts auf ein solches marktwirtschaftliches Szenario hin. Aber das Ausmaß der Wirtschafts- und Finanzkrise, die das Ergebnis des monumentalen geldpolitischen Experiments der vergangenen Jahre sein wird, kann durchaus zu einem starken Stimmungsumschwung in der Bevölkerung führen. Auf diese Weise bereitet sie womöglich den Boden für die Einführung marktwirtschaftlicher Lösungen. Als unerschütterliche Optimisten und radikale Freiheitsfreunde geben wir die Hoffnung nicht auf, dass die Menschheit an diesem zentralen volkswirtschaftlichen Punkt ihre vielgepriesene Lernfähigkeit doch noch unter Beweis stellen wird.
1. PREISKONTROLLEN

Frei verhandelbare Preise, auch Marktpreise genannt, spiegeln die Wertschätzung wider, die Menschen den verschiedenen Gütern und Dienstleistungen entgegenbringen. Deshalb sind Marktpreise ein unerlässlicher Steuerungsmechanismus, um die Konsumwünsche der Verbraucher in höchstmögliche Übereinstimmung mit den Produktions- und Leistungska

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