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Easy Money Wie du deine Finanzen regelst, endlich vorsorgst und trotzdem gut lebst von Honisch, Margarethe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.11.2019
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)

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Easy Money

In wenigen Schritten vom Kontochaoten zum Aktionär Wir Millennials sind eine Konsum-Generation. Während Sparen für unsere Eltern und Großeltern Volkssport war, sind unsere Statussymbole Reisen, Kleidung und schickes Essen im Restaurant. Die meisten von uns geben monatlich mehr Geld für Coffee to go aus, als sie sparen - und das, obwohl wir auf das größte Rentenloch der bundesdeutschen Geschichte zusteuern. Die erfolgreiche Bloggerin Margarethe Honisch (fortunalista.de) zeigt Wege aus diesem Dilemma. Mit ihrem praktischen Konzept leitet sie uns Schritt für Schritt aus dem Dispo in Richtung Vermögensaufbau an. Auf humorvolle und verständliche Art erfahren wir so, wie wir unsere Finanzen in den Griff bekommen, ohne dabei auf alles verzichten zu müssen. Margarethe Honisch arbeitet für ein Medienunternehmen in München. Sie hatte selbst lange Berührungsängste mit Finanzthemen - bis ihr klar wurde, dass sie im Alter lieber unter Palmen verweilen möchte, als jeden Euro drei Mal umdrehen zu müssen. Also sog sie alles auf, was sie zu den Themen Kapitalanlage und Vermögensbildung finden konnte. Ihr Wissen teilt sie auf dem preisgekrönten Blog Fortunalista.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 04.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492994415
    Verlag: Piper Verlag
    Größe: 4058 kBytes
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Easy Money

Generation Y - not have it all?

"Wahnsinn, ich versteh das alles. Es ist total easy. Warum sagt einem denn niemand, dass es so einfach ist?!", schrie ich jubelnd meinen Freund an, während alle um uns herum entspannt am See lagen und die gerade noch herrschende Stille genossen. Am liebsten wäre ich direkt aufgesprungen, hätte meine Sachen zusammengepackt und mich in die S-Bahn zurück Richtung München gesetzt, um ein Aktiendepot zu eröffnen und einen ETF-Sparplan aufzusetzen. Ich war voller Tatendrang und freute mich auf goldene Zeiten! Bis zu diesem Tag hatte ich mir nicht viel aus Finanzen gemacht. Ich wusste, irgendwas sollte ich mit meinem Geld schon machen, und es immer nur für Schuhe, Restaurants und unnötigen Schnickschnack auszugeben war irgendwie auch nicht gut. Dass man auf dem Sparbuch keine Zinsen mehr bekam, das wusste ich schon. Mehr als Girokonto, Lebensversicherung und Bausparvertrag waren mir aber auch nicht bekannt. Das ganze BWL-, Banken- und Finanzzeug interessierte mich einfach nicht. Abgesehen davon war Mathe mein schlechtestes Schulfach gewesen - also brauchte ich mit so etwas ja wohl gar nicht erst anzufangen ...

Trotzdem nagte das schlechte Gewissen an mir: "Du bist jetzt fast dreißig und hast null Rücklagen und kein Sparkonto." Andere in meinem Alter hatten schon ein fertiges Haus, eine fertige Altersvorsorge und eine fertige Familie. Also war ich nun auf der Suche nach etwas, womit ich mein Geld sparen und idealerweise auch vermehren konnte. Aber wie sollte ich das anstellen? Einen Finanzberater wollte ich nicht aufsuchen. Das letzte Mal, als ich die heiligen Hallen meiner Bank betreten hatte und mich nach Anlagemöglichkeiten erkundigen wollte, wurden mir lauter Prospekte in die Hand gedrückt, die ich nicht verstand und die mir niemand erklärte. Mir war klar, dass der Typ mir einfach irgendetwas andrehen wollte, schließlich werden solche Berater nach Verkaufsprovision bezahlt - und nicht nach meinem eigenen finanziellen Erfolg. Ich wusste, es war Zeit, etwas zu unternehmen, und beschloss, meine Finanzen eben selbst in die Hand zu nehmen.

Zunächst wollte ich nur ein wenig Geld sparen, damit ich etwas auf der sogenannten hohen Kante hätte, falls mal ein Umzug anstand oder auch ein schöner Urlaub. Man darf sich ja auch mal etwas gönnen! Ich wusste an diesem Tag am Ammersee allerdings noch nicht, wie schlecht es tatsächlich um meine zukünftige Rente und meine Altersvorsorge bestellt war. Noch Wochen später war ich überzeugt davon, dass ich, wenn ich heute arbeite und einigermaßen okay verdiene, auch später abgesichert bin und genug haben werde - ein absoluter Irrglaube. Denn was ich heute in die Rentenversicherung einzahle, wird morgen an die siebzigjährige Frau Schnabel aus dem zweiten Stock ausgezahlt. Das nennt man Umlageverfahren, und das funktioniert, solange die Bevölkerung wächst - aber nicht, wie im Falle Deutschlands, wenn sie schrumpft und alt wird. Wenn wir in dreißig oder vierzig Jahren in Rente gehen, sind einfach zu wenige Arbeitnehmer da, um das Rentensystem aufrechterhalten zu können. Aber zum Glück wusste ich an diesem wunderschönen, heißen Augusttag noch nichts davon und konnte in Ruhe Pläne schmieden: Finanzpläne.

Am See hatte ich die Erleuchtung und konnte es noch gar nicht fassen, dass ich endlich verstanden hatte, wie das mit den Aktien und der Börse und dem Investieren funktioniert. Aus reiner Neugier hatte ich mir ein paar Finanzbücher in der Stadtbibliothek ausgeliehen und mit zum See genommen. Ich hatte wohl einen masochistischen Moment. Jedenfalls verstand ich nach ein paar Stunden, worum es ging, und checkte auf einmal, dass man Geld anlegen musste, da es sonst an Wert verliert und schrumpft wie unsere Bevölkerung. Hätte ich im Jahr 2009 für 1000 Euro Netflix-Aktien gekauft, hätte ich zehn Jahr später volle 82.290 Euro in meinem Depot gehabt. Stattdessen habe ich das Geld damals lieber für ein iPad und ein rotes Fahrrad ausge

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